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Bind it yourself | Buchbinden leicht gemacht | Birgit Lamerz-Beckschäfer | Taschenbuch | 108 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★3
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1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion09.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine fantastische Einführung in die Kunst des Buchbindens und die Anleitungen sind sehr klar und hilfreich. Ich bin begeistert von den Fotos und den detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen!
Redaktion09.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Anleitung ist sehr hilfreich und die Fotos machen den Prozess gut verständlich, allerdings fehlen noch ein paar detailliertere Anleitungen für kompliziertere Bindetechniken.
in die Welt der Buchbinderei wäre ein weiterer, passender Untertitel für dieses Werk. Wer sich als absoluter Anfänger mit diesem Buch an die Kunst des Buchbindens herantastet, wird in Kürze mit Erfolg kleine Dinge herstellen könne, ohne an den Hürden, die ja jedes Handwerk mit sich bringt, zu scheitern.Wer als Fachmann dieses Buch durchblättert, findet interessante, neue Ideen, auf die man sonst wohl eher nicht käme, da einem die Suche nach alternativen Möglichkeiten nicht in den Sinn kommt - man ja weiß, wie es zu machen ist. Ein Heft zum Beispiel, das fachmännisch mit Faden geheftet wird, einfach mal mit Gummiband und Büroklammer zu heften, ist eine derart simple und geniale Idee, das eigentlich jeder hätte drauf kommen können. Nicht nur, daß es peppig aussieht und einfach herzustellen ist - auch die Materialien finden sich auf (fast) jedem Schreibtisch.In den fünf Kapiteln geht es um Drahtheftung (zwei Varianten), Binden mit dem Gummiband (3 Varianten), Binden mit Papier und Karton (eine Heftung ganz ohne Kleben, ein Leporello , sowie die Fächermappe des Covers) und Binden mit Zwirn (Notizblock, normale Fadenheftung, sowie japanische und koptische Bindung und eine Variante mit Nähmaschine). Das letzte Kapitel widmet sich den Einbänden (Buchdeckel aus Karton und Stoff sowie Umschläge für Notizbücher).Jede Anleitung ist Schritt für Schritt - reichlich bebildert - beschrieben (so daß man alles auch wirklich nacharbeiten kann), eine Materialliste für die jeweiligen Projekte ist aufgelistet. Was wirklich schön ist, daß eine große Herausforderung des Buchbindens - das saubere Kleben mit dem Leim - fast ganz außen vor gelassen werden, da doppelseitiges Klebeband verwendet wird. Natürlich können erfahrene Klebefreudige auch Buchbinderleim nehmen, wer dem jedoch erst mal aus dem Weg gehen möchte, ist mit den Anleitungen dieses Buches bestens bedient.Als Einstieg ist dieses im DIY-Stil-gehaltenes Buch sehr geeignet, für Fachleute lohnt allemal ein Blick hinein, die Anschaffung vielleicht eher nicht - dafür ist der Preis zu stolz.
Im Rahmen des DIY-Trends werden einfache Techniken des Buchbindens präsentiert. Das Buch unterscheidet sich inhaltlich und layouttechnisch von den klassischen handwerklich orientierten Anleitungsbüchern. Maßangaben, Informationen zur Laufrichtung und Techniken der Oberflächengstaltung mit aufgebrachten Schmuckpapieren fehlen total. Das mag Fachleute verwirren, aber blutige Einstieger werden dadurch eher zum Nacharbeiten ermutigt. Auf 100 Seiten werden 15 unkomplizierte Techniken für die Herstellung von Notizbüchern, kleinen Alben, Mappen und Heften aus Papier und Karton vorgestellt. Von einfach bis komplex wird der Tacker, dann das Gummiband zum Binden eingesetzt, es folgen dann Einbände aus Näh- und Steckverbindungen. Ohne großes Tamtam, mit einer schlichten Materialaufzählung, knappen Texten und vielen Schritt-für–Schritt-Fotos, in denen Pfeile, Markierungshilfen und deutlich erkennbarer Werkzeugeinsatz für zusätzliche Information sorgen, kommen auch die Arbeitsanleitungen frisch und übersichtlich daher. Die farbige Ausgestaltung des fertigen Objektes kommt stets ohne Buchbinderleim und Bezugspapier aus. Mal eine farbige Pappe oder ein bunter Zwirn, mal eine quietschbunte Büroklammer, ein aufwändig gemustertes Masking Tape oder aufgeklebte Stanzlinge sind die einzigen Hingucker, die in Abgrenzung zum weißen Papier und zum Grau der Maschinenpappe ins Auge fallen. Diese sehr puristische Aufmachung wirkt zeitlos, lässt Raum für eigene Kreationen und der Verzicht auf Nassleim entschärft das Problem der Laufrichtung. Als Hobbybuchbinder weiß ich um die Probleme, wenn der Faserlauf der Zelluloselagen keine Beachtung finden: Falze zeigen unschöne Brüche, der Buchdeckel wellt sich zeitlebens. Dieses Problem haben die Herausgeber geschickt umschifft und somit ein tolles Buch für Neulinge geschaffen. Als Halbprofi freue ich mich über unkonventionelle Bindelösungen sowie puristisches Design im Zeitgeist. Aber ich genieße auch meinen Erfahrungshintergrund, der es mir erlaubt, fachgerechte Möglichkeiten der Außengestaltung zu realisieren, den sinnvollen Einsatz von arbeitserleichternden Falzschablonen zu planen und passande Zuschnittmaße von Deckel, Seiten, Fächern und Rücken zu berechnen. Hier bekommen die Leser leider keinerlei Hilfen und sind nach dem Prinzip „Learning by Doing“ auf zeit- und materialintensive Ausprobieren angewiesen – deshalb der Punkt Abzug.
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Letzte Aktualisierung: 29.09.2026 18:10 Uhr.