Melodie des Bösen: Kriminalroman. Atmosphärische Spannung im Paris der 20er-Jahre (Kommissar Julien Vioric ermittelt, Band 2)
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EAN 9783328602385

Melodie des Bösen: Kriminalroman. Atmosphärische Spannung im Paris der 20er-Jahre (Kommissar Julien Vioric ermittelt, Band 2)

Hersteller: Penguin Verlag  ·  MPN: 778524
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Melodie des Bösen | Kriminalroman. Atmosphärische Spannung im Paris der 20er-Jahre | Britta Habekost

Bewertungen & Erfahrungen

4,6 von 5,0
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 08.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absoluter Ohrwurm und fesselt mich von Seite zu Seite mit der spannenden Geschichte des Serienmörders in den Pariser Bars. Die Atmosphäre ist hervorragend und die Handlung ist packend.
Redaktion 08.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absoluter Ohrwurm und fängt die Atmosphäre der Pariser Jazz-Bars perfekt ein, während es gleichzeitig eine spannende Mordgeschichte erzählt. Ich habe die Geschichte von 'Melodie des Bösen' begeistert verfolgt und kann es jedem empfehlen.
Redaktion 08.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Lia48 15.05.2023 amazon.de
(CN: V. a. Rassismus, Rechtsextremismus; Polizeigewalt)INHALT:Paris, 1925: Jazz-Musik erklingt in den Straßen von Montmartre. In das Künstlerviertel hat es nach dem Krieg viele Einwanderer aus den Kolonien hin verschlagen.Die Menschen sehnen sich nach Veränderung, wie die für sie neue Musikrichtung sie verkörpert.Doch seit einiger Zeit gibt es immer häufiger Übergriffe mit rassistischen Motiven auf die Schwarzen Musiker in den Clubs. Rechtsextremistische Schlägertruppen tauchen auf und lassen ihre Fäuste fliegen.Die Polizei scheint lediglich zuzusehen und schreckt auch selbst vor Gewalt nicht immer zurück ... Zur gleichen Zeit wird auf dem Friedhof „Père Lachaise“ ein menschliches Herz vor dem Grab des Komponisten Frédéric Chopin gefunden.Dies erinnert den Ermittler Julien Vioric an einen früheren, bisher ungelösten Fall. Denn bereits vor 12 Jahren fand man auf den Stufen vom „Théâtre des Champs-Élysées“ ein Herz. Damals gab es nicht nur einen Skandal um die Ballett-Premiere von Strawinskys „Le sacre du printemps“, sondern es wurde anschließend auch eine junge Frau vermisst.Was hat es mit den menschlichen Herzen auf sich? Und wie hängt das alles mit einer weiteren Leiche zusammen? Diese Fragen stellt sich auch Lysanne Magloire, welche vor wenigen Monaten nach Paris gekommen ist, Julien Vioric bei einem vorherigen Fall kennengelernt hat und mittlerweile bei der Tageszeitung „Paris-Soire“ im journalistischen Sinne arbeitet. Auf der Suche nach dem Mörder tauchen Julien Vioric und Lysanne Magloire in die Welt der Musiker ein und streifen dabei erneut die Wege von Louis Aragon und den anderen Surrealisten, welche sich gerne von Jazz-Musik und öffentlichen Skandalen inspirieren lassen und „die von allen gesellschaftlichen Zwängen losgelöste Freiheit“ lieben. MEINUNG:Hierbei handelt es sich um den zweiten Band um den Ermittler Julien Vioric und die Journalistin Lysanne Magloire. Inhaltlich liegen zwischen den beiden Bänden nur wenige Monate. Zwar kann man dieses zweite Buch auch unabhängig vom ersten lesen, trotzdem würde ich empfehlen, mit dem vorherigen Exemplar zu beginnen, da man dort die Surrealisten und ihre Auffassungen näher kennenlernt und einige Figuren später erneut auftauchen werden. Wieder war ich begeistert, wie toll die Autorin die Straßen von Paris und das flirrende Leben dort darstellt. In den Zeilen schwingt regelrecht die Liebe zu Paris mit, so lebendig wie sie die Schauplätze beschreibt. Es fühlt sich beim Lesen an, als wäre man selbst dort. Genau so sollte es sein!Draußen ist es oft Nacht und düster, was super zum Krimi passt.Dies und auch der historische Hintergrund machen den Krimi besonders. Tatsächlich greife ich selten zu dem Genre, weil mich viele Geschichten nicht besonders interessieren. Aber hier, in Verbindung mit dem historischen Kontext und dem Künstlerviertel mit diversen kreativen Köpfen, habe ich das Buch sehr gerne gelesen! Ich war gespannt, ob Lysanne wieder mit von der Partie sein würde, und habe mich gefreut, sie durch die Geschichte begleiten zu dürfen! Ohne sie hätte mir etwas gefehlt.Denn Vioric fand ich anfangs etwas anstrengend, da er erst einmal eine Weile im Selbstmitleid baden geht – doch das änderte sich glücklicherweise nach kurzer Zeit. Denn schließlich sind da noch Lysanne, Paris, die Surrealisten und die Morde, was auch den Ermittler schon bald auf andere Gedanken bringt. Große Themen in diesem Buch sind neben der Musik, Rassismus (ggü. People of Color), rechtsradikale Gruppierungen und Übergriffe sowie eine nicht immer einschreitende und manchmal auch gewaltsame Polizei. Manches war nicht einfach zu lesen (an dieser Stelle möchte ich nochmals eine deutliche Triggerwarnung bzgl. Rassismus aussprechen!!).Die Surrealisten halten sich diesmal mehr im Hintergrund, dennoch empfand ich ihre Auftritte als gelungen.Insgesamt fand ich die Themenmischung großartig und musste mehrmals denken, dass ich es unbedingt öfter mit Historischen Krimis versuchen sollte! Zu meinen Kritikpunkten:Ab und zu gab es für mich einige Längen, vor allem gegen Ende bei der Ermittlungsarbeit. Trotzdem folgten auch wieder spannende und interessante Seiten, sodass ich immer zurückgefunden und weiter mitgerätselt habe.Eventuell hätte ich mir die Beschreibungen der Jazz-Musiker noch etwas bildlicher gewünscht.Ansonsten habe ich nichts zu meckern und würde mich sehr über einen weiteren Fortsetzungsband freuen! FAZIT: Düstere Morde in den Straßen von Paris, eine flirrende Atmosphäre in den Jazz-Clubs, rechtsextremistische Übergriffe auf Musiker, und das Künstlerviertel mit all seinen Talenten und außergewöhnlichen Köpfen (inkl. den Surrealisten) – ein interessanter, toller Fortsetzungsband, den ich gerne weiterempfehle! 4-4,5/5 Sterne!
Tinstamp 15.05.2023 amazon.de
Gleich vorab - ich würde jedem empfehlen zuerst den ersten Band zu lesen!Ich bin beim zweiten Band eingestiegen und hatte manchmal Probleme einige personenbezogene Abläufe zu verstehen oder zuzuordnen! Deswegen: Seid gescheiter als ich ;)1925. Am Pariser Friedhof "Père Lachaise" wird am Grab von Frederic Chopin ein menschliches Herz gefunden. Julien Vioric wird mit dem Ermittlungen betraut, obwohl er eigentlich den Dienst bei der Polizei quittiert hat. Der Vorfall erinnert ihn an seinen bis heute ungelösten Fall vor zwölf Jahren, als man auf den Stufen des „Théâtre des Champs-Élysées“ ebenfalls ein menschliches Herz fand. Damals gab es nicht nur einen Skandal um die Ballett-Premiere von Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“, sondern auch um das Verschwinden einer jungen Frau nach den Unruhen im Theater. Und nun soll sich alles wiederholen? Vioric, der noch immer an diesem ungelösten Fall knabbert, muss sich der Vergangenheit stellen....Dies ist definitv KEIN Krimi für zwischendurch! Die Story ist sehr komplex und hat einen gut durchdachten Plot mit verschiedenen Handlungssträngen, die perfekt ineinander verknüpft werden. Das Fehlen von Kenntnissen des ersten Bandes und die vielschichtigen Themen haben es mir anfangs nicht einfach gemacht in die Geschichte zu finden und die Figuren zuzuordnen. Man muss sich auf die Geschichte einlassen und sollte kein anderes Buch parallell lesen.Die Figuren sind facettenreich und spannende Charaktere. Sie haben Ecken und Kanten. Von Beginn an konnte mich jedoch die poetische und wunderschöne Sprache der Autorin begeistern. Für einen Krimi oder Thriller ist dies eher ungewöhnlich, weil in diesem Genre eine eher einfache und oftmals auch rauhe Sprache dominert. Doch Britta Habekost schreibt malerisch, lebendig und detailliert. Sie hat mir nicht nur die Stadt Paris mit ihrer bildhaften Beschreibung näher gebracht, sondern auch das Flair dieser Zeit. Es ist eine schillernde und bunte Welt im Dunstkreis von Musikern und Künstlern. Aber wir wandeln nicht nur durch das prunkvolle Paris, sondern auch durch eine düstere und bedrückende Stadt, die vor Brutalität nicht zurückschreckt.Der historische Krimi ist atmosphärisch dicht und neben den Mordfällen steht in diesem zweiten Band die Musik im Mittelpunkt. Es ist der Jazz, der nach Paris überschwappt. Im Künstlerviertel Montmartre sind viele der Einwanderer aus den Kolonien angesiedelt, die die neue Musikrichtung mitbringen und die traditonelle in den Hintergrund stellt. Das gefällt nicht allen. Traditionelle Gruppierungen, wie die rechtsorientiernde Action française treten gegen den Jazz, die Einwanderer aus den Kolonien und die neue Freiheit an. Und es bleibt nicht bei einem Mord...Fazit:Definitiv kein Mainstream unter den historischen Krimis! Ein komplexer Plot, eine wunderschöne poetische Sprache und die schillernde, aber gleichzeitig auch bitterböse, Stadt Paris vereint auf 464 Seiten. Ein toller historischer Krimi, den man jedoch von Band Eins beginnend lesen sollte!
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