Der Trend beruht auf den letzten 14 Tagen des Preisverlaufs und ist
keine Vorhersage. Gezeigt wird je Tag der niedrigste Preis aller bei uns
gelisteten Shops — Angebote, die wir nicht erfassen, sind nicht enthalten.
Browser-Benachrichtigung bei PreissenkungWir melden uns, sobald es günstiger wird als heute (16,95 €) — höchstens einmal am Tag. Ohne E-Mail, ohne Konto, jederzeit abbestellbar. Amazon-Angebote sind ausgenommen. Datenschutz
Hinweis: Amazon-Preise sind in der Preisverfolgung bzw. im
Preisverlaufsgraphen nicht enthalten. Wir versenden keine
Benachrichtigungen zu Produkten über Amazon.
EAN 9783406726675
Size Zero: Essstörungen verstehen, erkennen und behandeln (Beck Paperback)
Size Zero | Essstörungen verstehen, erkennen und behandeln | Dagmar Pauli | Taschenbuch | 223 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
3 Bewertungen
5 ★2
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion27.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet eine sehr gute und informative Grundlage zum Verständnis von Essstörungen und deren Behandlung, allerdings fehlen einige tiefgehende klinische Details. Es ist eine wertvolle Ressource für den Einstieg in das Thema.
Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dagmar Pauli hat mit „Size Zero“ ein aufrüttelndes Buch über die Zusammenhänge von Essstörungen, Schlankheitswahn und sozialen Medien geschrieben. Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Entscheidungsträgerin Familien, Schulen, Gesellschaft, Politik es lesen würden, um gemeinsam Antworten auf die Frage: „Was tun wir, damit unsere Kinder nicht mehr dem Schlankheitswahn erliegen?“ zu finden.Besonders interessant ist Teil 1 „Phänomenologie der Essstörung I: Die essgestörte Gesellschaft“ in dem Dr. Pauli analysiert, warum wir verlernt haben, normale Körperformen schön zu finden;, warum gerade junge Menschen so anfällig sind für krank machende Ideale; warum viele Menschen ihr Essen nicht mehr genießen können; wenn der Sport in die Sportsucht kippt und abschließend diagnostiziert, dass die Gesellschaft eine gemischte Essstörung hat.Teil II „Phänomenologie der Essstörung II: Das essgestörte Individuum“ gibt einen Überblick darüber wie man eine Essstörung erkennt; über Symptome und Ursachen und fragt nach Verantwortung und Schuld. Teil III widmet sich der Behandlung der Essstörung mit Themen wie Prävention und Früherkennung, die Rolle von Elternhaus und Schule, spricht betroffene Jugendliche und TherapeutInnen direkt an, wendet sich mit Tipps und Infos an die Eltern sowie mit Forderungen an die Verantwortlichen in Politik, Werbung, Film- und Modeindustrie.Insgesamt fand ich das Buch unbedingt lesenswert, weil endlich thematisiert wird, dass Essstörungen nicht allein ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Phänomen sind. Das entlastet die Betroffenen, rückt Gruppendruck und finanzielle Interessen hinter den Essstörungen in den Fokus. Die Eltern von jeder Verantwortung und Schuld freizusprechen, finde ich unverantwortlich. Denn als Mutter kann man viel zur Vorbeugung von Essstörungen tun. Zuvörderst sich kritisch selbst mit dem eigenen Verhalten in Bezug auf Essen, Genuss, Rollenverständnis, Sexualität auseinanderzusetzen.Weiterhin fehlt mir der kritische Blick auf die Wissenschaft, die lange Jahre gesunde Ernährung gefordert und dabei das Genussverhalten stets als untergeordnet betrachtet hat. Sie richtete den Fokus darauf, was der Körper braucht, um zu funktionieren und gesund zu bleiben. Der Mensch ist aber keine Maschine, so dass die auf objektivierbare Kriterien reduzierte wissenschaftliche Perspektive eher Teil des Problems, als Teil der Lösung ist.Kritisch sehe ich, dass Dr. Pauli es nach wie vor den PatientInnen anlastet, wenn die von ihr entwickelte familienbasierte Therapie keinen Erfolg hat. Wichtig für die Genesung sind die Beziehungen und die Qualität der Beziehungen im Umfeld der Patientinnen, wie auch Almut Zeeck in „Essstörungen – Wissen was stimmt“ konstatiert. Ergänzend sehr lesenswert ist nach wie vor „Die Frau, die im Mondlicht aß“ von Anita Johnston, weil sie wichtige und heikle Themen wie Macht, Intuition, Gefühle und Sexualität anspricht und eine andere einfühlsame Herangehensweise an das heikle Thema „Essstörungen“ praktiziert. Betroffene sollten sich das Beste und für sie selbst Stimmige aus den verschiedenen Ansätzen erarbeiten und lernen, ihren eigenen Weg zu finden. DIE Lösung für alle Essstörungen gibt es nicht.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 09.10.2026 18:23 Uhr.