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Die Geschichte der Kunst | Charlotte Mullins | Buch | 464 S. | Deutsch | 2023 | C.H. Beck
Bewertungen & Erfahrungen
4,4 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion24.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine fantastische und sehr aufschlussreiche Darstellung der Kunstgeschichte, die mich tief fasziniert hat. Charlotte Mullins erzählt die Geschichte auf eine Weise, die sowohl informativ als auch unglaublich fesselnd ist.
Redaktion24.03.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch hat eine gute Papierqualität und der Text ist gut lesbar, auch bei gedimmtem Licht. Der Abstand zwischen den Zeilen ist angemessen und der Satzspiegel ist klar.
Redaktion27.11.2024
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist in einer Größe, die für eine kleinere Wohnung passt. Die Papierqualität ist angemessen und die Bindung hält den Inhalt zusammen. Die Seiten sind gut lesbar, wenn man die Schriftgröße entsprechend anpasst.
Wer seinem Buch den Titel „Die Geschichte der Kunst“ gibt, muss selbstverständlich damit rechnen, mit dem gleichnamigen Werk von Ernst Gombrich verglichen zu werden. Zumindest hätte ich von der britischen Kunstkritikerin Charlotte Mullins erwartet, dass sie im Vor- oder Nachwort auf den 2001 verstorbenen Kunsthistoriker eingeht. Immerhin wurde Gombrichs Buch in über 25 Sprachen übersetzt und gilt noch heute als nützlicher Leitfaden durch die Kunst.Mullins hat sich für ein anderes Vorgehen entschieden. Sie nennt ihr Werk im englischen Original „A little History of Art“ und verzichtet sogar darauf, ihr Konzept zu erläutern. Das ist bedauerlich, weil ihre Einteilung in 40 Kapitel alles andere als selbsterklärend ist. Suggeriert das erste Kapitel noch, die Autorin gehe konsequent chronologisch vor, verwirrt sie ihre Leserinnen und Leser mit Überschriften, die ein thematisches Konzept erwarten lässt. Aber das kann eine Kunstkritikerin nicht einlösen, die das sechste Kapitel „Die Kunst im Bunde mit der Religion“ nennt. Denn in welcher Epoche ist die Religion außen vor? Ebenso ungeschickt ist es, ein Kapitel „Die Kunst als Propaganda“ zu nennen.Man muss nicht Theologie oder Religionswissenschaft studiert haben, um Gescheites über die Geschichte der Kunst äußern zu können. Aber mehr zu wissen, als die Lektüre von Wikipedia-Artikeln hergibt, ist für ein Buch, das die Geschichte der Kunst neu erzählen will, unabdingbar. Nachdem ich auf Seite 25 die unsinnige Behauptung gelesen hatte, dass die Ägypter keine Bronzegegenstände verfertigten, googelte ich die Ausbildungen und den beruflichen Werdegang der Autorin. Das ließ mich bei Frage, wie sich so viele inhaltliche Fehler in ein Sachbuch schmuggeln können, noch ratloser zurück.Auf die Homosexualität von Johann Joachim Winckelmann machte uns schon mein Deutschlehrer aufmerksam. Aber im Gegensatz zu Charlotte Mullins folgte dieser biografischen Notiz eine ungemein spannende Stunde über die Laokoon-Gruppe, die Darstellung von Schönheit und die Ausblendung des Hässlichen. Bei Mullins stieß ich auf wenige Passagen, die mich mit Interpretationen bekanntmachten, die Neuland bedeuten.Gestaltung und Sprache lassen mich vermuten, dass sich Mullins Geschichte der Kunst an ein Publikum mit wenig Vorkenntnissen richtet. Aber warum schreibt sie dann „lunensisch“ statt Carrara-Marmor? Warum spricht sie von „Szenen aus den Jatakas“, ohne dies zu erklären? Und warum hat in ihrem Schlusswort zur modernen Kunst von heute ein „Bansky“ keine Erwähnung gefunden? „Rom strotzte nur so vor künstlerischem Talent“ klingt im Original eventuell weniger peinlich.Mein Fazit: Die vier Sterne gehen allein auf das Konto der Bildauswahl. Denn die 173 Abbildungen passen in den meisten Fällen hervorragend zu Mullins Erläuterungen. Zudem bietet die Auswahl eine tolle Mischung aus Bekanntem und Überraschendem. Schön, dass die Druckqualität dem wichtigsten Kaufmotiv für diese „neue“ Geschichte der Kunst gerecht wird. Das Konzept überzeugt mich nämlich ebenso wenig wie das kunsthistorische Wissen der Autorin. Eine ernsthafte Konkurrenz zu Gombrichs Klassiker ist Mullins Werk jedenfalls nicht.
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Letzte Aktualisierung: 28.09.2026 14:11 Uhr.