Wer sterben will, muss sterben dürfen: Warum ich schwer kranken Menschen helfe, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden
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EAN 9783421048776

Wer sterben will, muss sterben dürfen: Warum ich schwer kranken Menschen helfe, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden

Hersteller: Dva Dt.verlags-Anstalt  ·  MPN: 1152502
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Wer sterben will, muss sterben dürfen | Michael De Ridder | Buch | 224 S. | Deutsch | 2021

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 24.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine interessante und tiefgehende Auseinandersetzung mit der komplexen Thematik der ärztlichen Sterbehilfe und ist eine wertvolle Lektüre für alle Interessierten. Obwohl der Inhalt sehr anregend ist, empfinde ich die Darstellung als etwas zu theoretisch.
NSP aus La. 14.08.2023 amazon.de
Wer sich für die Materie interessiert erhält hier ein sehr gutes Buch eines Mediziners der zur Sterbehilfe steht.Der Autor geht auf alle Punkte ein und legt auch Quellen dazu bereit was für mich ein Muss bei solch einem Buch ist.
Frohmut Menze 14.08.2023 amazon.de
Jeder der will, darf sterben. Er darf sich vor einen Zug schmeißen, sich im Speicher erhängen, sich heroisch und möglicherweise besonders männlich erschießen wie Hemingway oder Gunther Sachs oder als Geisterfahrer andere mit in den Tod nehmen.Wer aber aus gut überlegten Gründen aus diesem Leben scheiden will und dafür ein paar Gramm Pentobarbital einnehmen möchte, hat noch einen beträchtlichen Weg vor sich.Dabei hat das Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020 das Recht eines jeden Menschen auf selbstbestimmtes Sterben eindeutig geregelt. Michael de Ridder, der seit Jahren schwer kranken Menschen hilft, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden, hat eine umfassende Dokumentation (224 S.) und Diskussion aller relevanten Gesichtsunkte zusammengestellt – beginnend mit dem Sterben von Freud und Kafka bis zu den Auswirkungen der Entscheidung des BVG und dem miesen Verhalten von Jens Spahn, der sich über das Gesetz erhebt und todkranken Menschen das Recht verweigert, Pentobarbital zu beziehen – und sie ins Sterbefasten oder ins Ausland zwingt. Ein echter Skandal, der jetzt hoffentlich bald beendet wird.Das Buch liefert allen – Befürwortern und Gegnern der Beihilfe zum Suizid – ausreichend Argumente für die eine oder andere Entscheidung. Und der Autor selbst kommt ausführlich auf den Seiten 117 bis 178 zu Wort, auf denen er Protokolle von Sterbehilfe-Vorgängen und Briefe und Mails Betroffener und seine Antworten veröffentlicht.Und doch wird gerade hier deutlich, dass auch er die Entscheidung des BVG nicht verstanden hat. Denn er hilft nicht dort, wo er gebeten wird, sondern er selbst entscheidet, ob glaubwürdig gefragt wird oder nicht.Der Autor weist selbst daraufhin, dass in vielen Fällen der Wunsch nach Pentobarbital vor allem deswegen besteht, um ein Mittel parat zu haben, das im Ernstfall zur Hand ist und den Benutzer vor den Menschen schützen soll, die etwas gegen sein selbstbestimmtes Sterben haben.Keine Frage, dass es das Recht z.B. gläubiger Menschen ist, für sich das Recht auf selbstbestimmtes Sterben zu delegieren – an einen Gott, den es gar nicht gibt. Das ist ihr privates Recht. Dieses Recht endet bei dem Recht nichtgläubiger und gläubiger Menschen, die sich ihre Entscheidung weder von Ärzten noch von Göttern noch von anderen Menschen ausreden lassen möchten. Und wer als Arzt das Mittel nicht verschreiben will, kann auch nicht dazu gezwungen werden – doch sollte im Notfall auch eine staatliche Stelle bereitstehen, das Mittel zu verschreiben, sollten sich alle Ärzte weigern oder auch nur in bestimmten Gegenden keine Ärzte dafür zur Verfügung stehen.Man muss sich die Leidensgeschichte von Richard S. anschauen. Mehrere Besuche sind notwendig. Der Autor empfiehlt dem Todkranken den Suizid durch Fasten. Das hat der Patient schon versucht. Er verlangt weitere Diagnosen durch einen weiteren Krankenhausaufenthalt, zum Schluss verlangt er eine weitere Zwei-Wochen-Frist. Unmenschlich. Richard S., der schließlich das Medikament vom Autor bekommen hat, nimmt es irgendwann ein, ohne den Arzt dabei zu haben. Der wundert sich.Diese Halbgötter in Weiß, denen wir uns Sterbewilligen noch in einer entwürdigenden Weise ausliefern müssen, verkörpern die letzte Arroganz der Machthaber über unser selbstbestimmtes Sterben.Also: Ein gutes Buch. Wichtig für alle, die sich mit der Sterbehilfe kompetent auseinandersetzen wollen und ein letztes Aufbäumen der Halbgötter, die sich nicht als einfache und kompetente Dienstleister verstehen wollen.Leider auch hier keine Quellenangabe, wo man das Pentobarbital beziehen könnte. Ich selbst habe es im Darknet versucht und bin 690 € für 15 g über Paypal losgeworden, ohne dass ich das Pentobarbital geliefert bekam und ohne dass mir Paypal das Geld zurückerstattet hat. Auch ein befreundeter Tierarzt hat abgewinkt. Zu riskant.Bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Gesundheitsminister, der die Verfassung ernst nimmt. Und verflucht sei Jens Spahn.
Arlena 14.08.2023 amazon.de
Die erste Hälfte des Buches liest sich interessant und hoffnungsvoll.Sobald es aber konkret wird,kann man alles vergessen,die guten Vorsätze gelten plötzlich nicht mehr.Selbst die Befürworter der Suizidhilfe wollen dann komplette Krankengeschichten und Biografien sehen uvm.Mein (nicht des Autors !)Fazit:sogar unheilbar Schwerstkranke bekommen mit größter Wahrscheinlichkeit keine Hilfe.Außerhalb dieses Personenkreises sowieso nicht.Auf einmal gilt nicht,daß jeder selbst entscheidet,wann sein Leben nicht mehr lebenswert ist-die Ärzte entscheiden es.Was diese ach so verantwortungsvollen Ärzte ausblenden:wer sich das Leben nehmen will,tut es,auch auf sehr brutale und unschöne Art.Also hilf dir selbst,solange du dazu körperlich und geistig in der Lage bist,später hilft dir keiner,obwohl er es rechtlich könnte.
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