Der dritte Mann - Graham Greene Taschenbuch
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Bücher EAN 9783423118941

Der dritte Mann - Graham Greene Taschenbuch

Hersteller: Greene, Graham  ·  MPN: 1561
4,8/5,0 (5 Bewertungen)

Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Greene, Graham
EAN
9783423118941
Hersteller-Artikelnr.
1561
Kategorie
Bücher
Ø Bewertung
4,8 / 5,0 (5 Bewertungen)
Farbe
Silver
Gewicht
0.143 kg
H├Âhe
191 mm
Länge
120 mm
Erscheinungsdatum
1994-07-01T00:00:01Z

Produktbeschreibung

Ein spannender Thriller in Wien 1945 Ein fesselnder Roman über Freundschaft, Korruption und Verbrechen - bekannt auch durch die spannende Verfilmung mit Orson Welles. »Er hegte nicht mehr den geringsten Zweifel, daß ein Mord geschehen war. Warum sonst hätten sie ihn über den Zeitpunkt des Todes angelogen? Sie wollten mit ihren Geldgeschenken und der Flugkarte die einzigen zwei Freunde, die Harry in Wien hatte, zum Schweigen bringen. Und der dritte Mann? Wer war dieser dritte Mann?« Wien 1945. Russen, Amerikaner, Franzosen und Briten haben die Stadt gemeinsam besetzt. Vor dem Hintergrund der Ru

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 18.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman von Graham Greene ist ein wahrhaft fesselndes und tiefgründiges Erlebnis, das mich packt und zum Nachdenken anregt. Die Darstellung der menschlichen Beziehungen und der moralischen Grauzonen ist meisterhaft umgesetzt.
Redaktion 18.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Fesselnd!
junior-soprano 16.10.2024 amazon.de
„Der dritte Mann" gehört neben anderen Bücher aus dieser Reihe der Süddeutschen Zeitung, wie etwa Schnitzlers „Traumnovelle", zu den Titeln die man nicht gelesen haben muß. Und zwar nicht deshalb weil die Bücher so schlecht wären, sondern weil die Verfilmungen so gut sind! Zum Dritten Mann fällt einem spontan die auf der Zither gespielte Melodie mit der Ohrwurmqualität ein. Das kann das Buch natürlich nicht bieten. Ernsthaft abraten kann ich deswegen nicht von diesem tollen Roman. Den Inhalt sollte jeder kennen, ob nun vom Lesen oder Sehen ist nicht wichtig. Graham Greene hat mit diesem Meisterwerk einen Krimi und gleichzeitig ein Buch über das literarische Schreiben verfaßt. Die Hauptfigur ist ein amerikanischer Schriftsteller der in das besetzte Wien reist um etwas gegen seine Geldnot zu unternehmen. Sein Freund Harry Lime, der ihn nach Österreich eingeladen und die Reise bezahlt hat ist kurz nach der Ankunft des Helden verstorben. Der Schriftsteller findet immer mehr über seinen Freund heraus. Am Ende hat er so viel Material, daß er darüber ein Buch mit dem Titel „Der dritte Mann" schreiben will. Lime war ein Krimineller, der auf dem Schwarzmarkt mit verdünntem Penicillin gehandelt hat, an dem zahlreiche Menschen entweder verstarben oder schwere Schäden erlitten. Das Schicksal seiner Opfer, wie auch das Schicksal der Menschen generell, war ihm dabei völlig gleichgültig. Das Leid gehört zum Leben, ohne Schmerz und Opfer kein Fortschritt. So lautet sinngemäß einer der besten Dialoge des Buchs. Der Spannungshöhepunkt und meine Lieblingsstelle. Die Schweiz hatte 500 Jahre Frieden und Stabilität. Und was haben sie für die Menschheit geleistet? Sie haben die Kuckucksuhr erfunden. Dieses Gespräch hat mich an vielerlei erinnert. Zum einen an Dostojewskis „Schuld und Sühne", in dem es um die Frage geht, ob es gerechtfertigt ist ein Verbrechen zu begehen um ein größeres Ziel zu erreichen, so wie Napoleons Kriege dafür gesorgt haben, den Fortschritt in Europa zu verbreiten. Außerdem wurde ich an den Film „Matrix" erinnert, in dem die Behauptung aufgestellt wird, daß sich die Menschheit in einer perfekten, harmonischen und friedlichen Welt fremd vorkommen würde. Und ja, auch das noch, selbst der Dalai Lama sagt, daß wir verkümmerten und abschlaffen würden, wenn wir nicht Feinde hätten, die uns zur Leistung antreiben. Diese und noch viel mehr Gedanken hat „Der dritte Mann" bei mir ausgelöst. Ein Krimi mit hohem Anspruch, der nachdenklich stimmt. Nachdenklich etwa auch über die Unrechtssysteme Hitlers, Stalins und all der anderen, denen ein einzelnes Menschenleben nicht das geringste bedeutete. Männer, die es mit ihrer Skrupellosigkeit zu Geld und Macht gebracht haben. Und darüber hinaus auch noch eine sexuelle Anziehungskraft auf Frauen ausgeübt haben. Das Imageproblem der guten Menschen und die Faszination des Bösen, auch das sind Themen dieses Buches. Der Schriftsteller verliebt sich in die Freundin von Harry Lime. Doch sie erwidert seine Liebe nicht und hält bis zum Schluß an dem Mann fest, von dem sie weiß, daß er böse ist. Böse, aber eben auch nur ein Mensch, noch dazu einer mit sympathischen Zügen.Meine zweite Lieblingsstelle ist eine Lesung, die der Schriftsteller gibt. Weder weiß er etwas mit dem Begriff Existentialismus anzufangen noch kann er etwas Hochtrabendes zum Werk von James Joyce sagen. Statt dessen nennt er als sein literarisches Vorbild Edgar Wallace. Herrlich! Zum einen ein ironischer Seitenhieb auf die weltfremden, elitären Hüter der überholten und idiotischen Trennung von ernsthafter und unterhaltsamer Kunst. Zum anderen eine Verbeugung vor den Autoren, die zwar Millionen Leser haben, vor denen aber die Kritiker die Nase rümpfen. Ich bin es so leid, daß es noch immer diesen engstirnigen Kultur-TÜV gibt, der sich zum Hüter von Anstand und Moral aufspielt. Ein Kunstwerk kann im hohen Maße anspruchsvoll sein und gleichzeitig bestens unterhalten. „Der dritte Mann" von Graham Greene ist eines der besten Beispiele dafür!
Fritz Fahrner 16.10.2024 amazon.de
Graham Greene hat dieses Buch zunächst als Drehbuch geschrieben und erst später in einen Roman umgewandelt. Es spielt 1945, unmittelbar nach dem Ende des II. Weltkrieges. Ich war 1946 selbst in Wien wegen einer Mandeloperation, habe das zerstörte Wien gesehen und wurde im St.Anna Kinderspital operiert. Dieses Spital kommt übrigens auch in der Verfilmung vor und hat mich sehr berührt. Erstaunlich, wie Greene die Situation des Wiens der vier Besatzungszonen schldert, den allierten Kontrollrat statt der Regierung und die berühmten "Vier im Jeep" (Polizisten aus vier Nationen in einem Patrouillenfahrzeug). Die eigentliche Geschichte ist die ienes skrupellosen Amerikaners, der am Verkauf von gefälschtem Pennicillin verdient. Erentkommt der Polizei immer wieder durch Flucht in das Wiener Kanalnetz, in dem er schlussendlich auch erschossen wird. Spannend geschrieben, aber als Film noch besser.
Tomschi 16.10.2024 amazon.de
Ein spannender, elegant verfasster Klassiker von Graham Greene, den man immer wieder zur Hand nehmen und lesen kann! Eine klare Kaufempfehlung!
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