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EAN 9783423262927
Und morgen fliege ich auf: Vom Gefühl, den Erfolg nicht verdient zu haben – Das Impostor-Syndrom erkennen und überwinden
Und morgen fliege ich auf | Michaela Muthig | Taschenbuch | 240 S. | Deutsch | 2021
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet eine sehr inspirierende Perspektive auf das Selbstbewusstsein und motiviert zum Handeln, allerdings finde ich, dass einige Aspekte der psychologischen Tiefe etwas zu vereinfacht dargestellt sind.
Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Produkt hat mir geholfen, meine Selbstwahrnehmung zu ändern und mich mutiger zu fühlen; ich bin absolut begeistert von der positiven Wirkung.
Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Wir haben das Buch bei uns im Haus. Es ist ein solides Exemplar und die Aufmachung ist gut. Das Gewicht ist angemessen für den Transport. Wir haben es in unserer Familie durchgesehen und es ist gut lesbar. Die Bindung hält den Gebrauch gut.
Dieses Buch hat mir sehr geholfen und ich habe mich in sehr Vielem wiedererkannt. Die Autorin hat alles sehr gut aufgebaut und erklärt, man erhält Einblicke anhand von Fallbeispielen und sehr verständlichen und interessanten Erklärungen und vor allem Strategien und konkrete Übungen zur Heilung. Sehr empfehlenswert.
„[Wir nehmen] uns selbst und unsere Leistungen oft als ganz klein und unbedeutend wahr, unsere Fehler und Schwächen dagegen als riesengroß. (...) Kein Wunder, dass wir uns im Lauf der Zeit immer weniger zutrauen. Egal, was wir tun, wir fühlen uns dabei unzureichend. Selbst wenn wir für besondere Leistungen ausgezeichnet (...) werden, denken wir, dass (...) uns die Anerkennung (...) gar nicht zusteht. Wir fürchten uns davor, als Betrüger enttarnt zu werden. Dann werden alle merken, wie unfähig wir in Wirklichkeit sind.“ (Seite 13)Kennen Sie das, was die Autorin hier beschreibt? Ich ja! Oft bin ich froh, wenn mich Fragen per E-Mail und nicht in einem (Telefon-)Gespräch erreichen. Dann habe ich nämlich Zeit, mir eine Antwort zu überlegen, muss nicht hilflos herumstottern, und niemand merkt, das ich gar nicht so schlau und souverän bin und die Problemlösung nicht einfach aus dem Ärmel schütteln konnte.Irgendwann habe ich erfahren, dass man es „Impostor-Syndrom“ nennt, wenn jemand glaubt, seine Kompetenz nur vorzutäuschen, dass das recht verbreitet ist und dass es zu einem massiven Problem werden kann. Entweder, weil einen der Erfolgsdruck regelrecht lähmt oder weil man vor lauter Perfektionismus und Über-Vorbereitung bei der Arbeit kein Ende mehr findet.Hat man Erfolg und wird gelobt, bessern sich die Versagensängste nicht etwa. Sie verschlimmern sich. Der Betroffene denkt nämlich, dass er beim nächsten Mal sicher nicht mehr so viel Glück haben wird. Dann wird er sich blamieren und alle werden sehen, dass er gar nichts kann. Sogar Spitzenverdiener und preisgekrönte Stars kennen das.Wie kommt’s, dass wir uns selbst in einem Zerrspiegel sehen? Und wie kommen wir aus dieser Nummer wieder raus? „Schuld“ sind Programme aus unserer Kindheit. Aber wir sind jetzt nicht mehr fünf, neun oder elf Jahre alt. Wir sind erwachsen, können Sachverhalte reflektieren, uns gegebenenfalls Hilfe suchen und die alten Programme mit neuen Inhalten überschreiben.Leicht ist das nicht, denn das Problem ist vielschichtig. Es hat mit Wahrnehmung, Bewertung, unseren Gefühlen und unserem Verhalten zu tun. Die Autorin – selbst Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie – macht uns da nichts vor: Eine Veränderung altgewohnter Denk- und Verhaltensmuster gelingt nicht von heute auf morgen. Das dauert. Und wenn man nachlässig wird, schleifen sich alte Verhaltensweisen ruckzuck wieder ein.Dieses Buch bietet nicht nur theoretische Ausführungen, sondern auch klare Handlungsanweisungen, praktische Tipps und Übungen. Und weil Fallbeispiele ein Sachbuch bzw. einen Ratgeber lebendiger, konkreter und persönlicher machen, dürfen wir zwei (fiktive) Menschen auf ihrem Weg aus der Impostor-Falle begleiten.Für „leichte Fälle“ und um sich mit dem Thema vertraut zu machen, halte ich das Buch für geeignet. Ich habe so manche Erkenntnis dazugewonnen. Ich hoffe nur, dass jeder Nutzer des Buchs spürt, wann er/sie mit einer „Eigentherapie“ per Sachbuch an seine Grenzen stößt. Ich weiß, ich sage das bei jedem psychologischen Ratgeber, aber ist mir eben wichtig: Rührt man beim Wühlen in der Vergangenheit unversehens traumatische Ereignisse auf, gehört die Sache nicht länger in Laienhände. Ich hätte schon den Herrn aus dem Fallbeispiel ungern ohne sachkundige Begleitung wursteln lassen. Wenn Menschen mit einer Vorgeschichte dieser Art den Weg zu einem Therapeuten/einer Therapeutin finden und nicht dauerhaft alleine herumdoktern, bin ich beruhigt.
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Letzte Aktualisierung: 08.10.2026 18:25 Uhr.