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Geheime Botschaften | Die Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis in die Zeiten des Internet
Bewertungen & Erfahrungen
5,0 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion27.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Taschenbuch von Simon Singh ist ein faszinierendes und tiefgründiges Eintauchen in die Welt der Kryptographie und Geheimcodes, das man unbedingt lesen sollte. Die Art und Weise, wie er historische und aktuelle Beispiele für Verschlüsselung darstellt, ist absolut beeindruckend.
Redaktion27.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein absolut faszinierendes und tiefgründiges Buch, das die faszinierende Welt der Verschlüsselung auf eine sehr verständliche und spannende Weise darstellt. Simon Singhs Darstellung ist meisterhaft und man wird garantiert neugierig auf die Geheimnisse der Kommunikation.
Das ist ein schönes Buch, wenn man sich für die Verschlüsselungsgeschichte interessiert. Insgesamt ist es sehr angenehm zu lesen und auch für Leute die Fachlich nicht so viel Ahnung haben sehr gut.Kann ich jedem empfehlen auch für Teenager gut lesbar.
Seit Neal Stephensons Cryptonomicon aus dem letzten Jahrtausend interessiere ich mich für Chiffres und Codes. In Filmen wie Imitation Game oder Büchern wie Enigma von Robert Harris, Diabolus von Dan Brown ... , stößt man nebenbei ja auch über das Ver- und Entschlüsseln geheimer Botschaften,aber was uns Simon Singh hier liefert, ist eine großartige Zusammenfassung, chronologisch geordnet, in einfachen Worten und mit verständlichenGleichnissen, mit interessanten Hintergrundgeschichten über die Beteiligten, immer spannend, immer informativ und vor allem: immer verständlich!Schon mehrmals hatte ich mich zuvor in Enigma oder Public-key-kryptographie, asymmetrische RSA-Verschlüsselung oder Schlüsseltauschmethode nach Diffie-Hellmann-Merkle eingelesen und auch irgendwie kapiert, dass es ziemlich genial ist, was die da machen, aber ich hatte immer nur ein sehr theoretisches Verständnis.Mr Singh hat nun das unglaubliche Talent, die komplexen Sachverhalte im angenehmen Plauderton so einfach zu erklären, dass ich erstmals - und völlig ohne die zugehörigen mathematischen Formeln - verstanden habe, um was es geht!So verzichtet er zum Beispiel auf größere (und eben auch recht komplizierte) Hintergründe zu den fürs Verschlüsseln im 20 Jhd. ach so wichtigen großen Primzahlen und erklärt stattdessen mit super praktisch vorstellbaren und einleuchtenden Vergleichen. Besonders in Erinnerung blieb mir das Bild mit drei verschiedenen Ölfarben, zusammengerührt in einem Eimer. Auf Wikipedia&Co hatte ich zu diesem Thema schon gelesen und theoretisch auch verstanden, dass dieser Code sehr sehr sicher ist, aber mit den drei zusammengerührten Farben sah ich ganz praktisch, wie stark diese Verschlüsselung (öffentliche Schlüssel) ist. Das beeindruckt dann auch viel mehr als die nüchterne Wikipedia-Feststellung, dass n=10 hoch 308.Ich hatte eigentlich vor, einfach mal mit dem Buch anzufangen und halt auszusteigen, sobald es zu kompliziert wird. Und so las ich einen Thriller von Verschlüsslern und Codebrechern und neuen noch Raffinierteren Verschlüsselungstechniken und noch raffinierteren Techniken, auch diese wieder zu brechen. Ich begegnete Julius Cäsar und Maria Stuart, Indianern im zweiten Weltkrieg ( die waren echt nicht zu knacken, Leute: lest das ) und in einer Exkursion kamen sogar noch die alten Pharaonen. Enigma wurde fast nebenbei erklärt, überraschendes über den ersten Enigmabrecher wurde berichtet, erstaunlicherweise kam der nicht von der Insel, aber das müsst ihr selber lesen. Jedenfalls war ich ruckzuck in den 1970er Jahren und geistig noch voll dabei, als RSA erklärt wurde, was ich bisher ähnlich komplex wie die Relativität fand und ... hab‘s zum ersten Mal ziemlich kapiert!Ein großes Lob dafür an Simon Singh!Er hat ein spannendes Thema genial in Buchform gebracht, spannend wie ein Thriller und gleichzeitig so informativ, wie ein Sachbuch ja nun auch sein muss.Freue mich nun auf seine anderen Bücher und empfehle jedem, der sich für Codes interessiert, unbedingt die „Geheimen Botschaften“ zu lesen.Ich versichere Euch: große mathematische Kenntnisse sind nicht notwendig, um Mr Singh durch diesen (historischen) Thriller bis zum Schluss folgen zu können.Von mir auf jeden Fall volle fünf Sterne!!!
Als ich das Buch gesehen hatte, dachte ich erst, ich bräuchte dafür mindestens einen Monat bis ich durch bin - immerhin hat es 459 Seiten. Aber es ist so gut, verständlich und interessant geschrieben, dass man immer weiter lesen muss. Auf diese Weise habe ich es in wenigen Tagen komplett durchgelesen.Der Autor beschreibt verschiedenste Verschlüsselungstechniken. Indem er einem nicht einfach mathematische Algorithmen vor die Nase haut, sondern immer den idealen Kontext (i.d.R. die Kriegsgeschehen, in denen die beschriebene Verschlüsselung zum Einsatz kam) beschreibt, habe ich das Buch sehr interessiert gelesen (obwohl ich mich im Grunde nicht ansatzweise für geschichtliche Ereignisse interessiere). Es ist höchst interessant zu erfahren, wie oft Verschlüsselung zum Einsatz kam und welche entscheidenden Rollen sie gespielt hat.Wenn man das Buch sorgfältig gelesen hat, kann man sich viele Verfahren und Probleme leicht erklären, von denen man vorher kaum etwas oder nichts wusste. Als Beispiel sei hier PGP genannt - ein ideales Verfahren, um einen absolut sicheren Datenaustausch zu ermöglichen.Desweiteren finde ich es sehr gut, dass die Wichtigkeit einer Verschlüsselung betont wird, da das Recht auf Privatsphäre langsam abgeschafft wird. Als Beispiele kann man z.B. die USA nennen, die seit langem (und verstärkt seit dem 11. September) ihre Bevölkerung abhören, die EU, die die sog. Vorratsdatenspeicherung durchbringen will, nach der verdachtsunabhängig sämtliche Telekommunikationsdaten (ob E-Mails, Besuche von Webseiten, Telefonate, Faxe, ...) mindestens ein Jahr lang gespeichert werden sollen, oder Deutschland, wo Behörden angeblich bisher illegal auf private Computersysteme eingedrungen sind (ohne Wissen des Anwenders) und Daten ausspioniert haben sollen (weitere Informationen z.B. unter [...] oder unter [...] oder unter [...]Es muss wohl nicht ausführlich erklärt werden, dass private Daten (die zum Beispiel auf dem eigenen Computer gespeichert sind, dies könnten Kreditkartennummern oder Dokumente sein, die niemanden etwas angehen) in den Händen von Behörden nichts zu suchen haben und dort alles andere als sicher sind.Dies sind nur wenige Beispiele, weshalb ich es für sehr wichtig halte, dass jeder, dem seine Privatsphäre halbwegs wichtig ist, seine Daten verschlüsselt übermittelt - und dafür bietet das Buch eine hervorragende Grundlage.Dieses Buch ist sowohl für Leute mit Interesse an Verschlüsselungstechniken, als auch für Leute mit Interesse an ihrer eigenen Privatsphäre ein Muss!
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Letzte Aktualisierung: 10.10.2026 18:13 Uhr.