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Florentia - Im Glanz der Medici | Noah Martin | Taschenbuch | 536 S. | Deutsch | 2023 | Droemer HC
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★4
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion05.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch vielen Leuten geschenkt und die Reaktion war positiv. Die Gestaltung und die Art, wie es ankommt, sind für mich wichtig. Es ist ein Buch, das man gerne weitergibt, weil es eine gewisse Qualität hat.
Redaktion30.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman ist ein absolutes Meisterwerk und transportiert mich mitten in die faszinierende Welt der Renaissance und der Medici-Familie. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und die Atmosphäre ist perfekt eingefangen.
Redaktion14.02.2026
testmonster.de · Redaktion
Für jemanden, der sich für historische Themen interessiert, bietet das Buch eine interessante Darstellung der Geschichte der Medici. Die Gestaltung der Seiten und die Druckqualität sind in Ordnung. Man kann das Buch ohne Probleme lesen.
Mein neuester Roman „Florentia - Im Glanz der Medici“ von Noah Martin ist ganz nach meinem Geschmack und erinnert mich an meine Stufenfahrt vor vielen, vielen Jahren nach Florenz. Für mich ist das Buch daher jetzt mega spannend und wartet gleich mit mehreren Highlights auf und ich frische auch gleich ein paar historische Fakten und Infos von früher auf. Der Klappentext bietet einiges, worauf ich mich freue: Florenz, Renaissance, Medici, Pazzi, Verschwörung, Attentat, Rivalität, Liebe und eine Menge Künstler, wie Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Donatello oder Botticelli. Das Cover ist zudem ein Eyecatcher und ich meine, dass es sich um einen Ausschnitt aus dem Gemälde „Die Geburt der Venus“ von Botticelli handelt. Das Original Bild habe ich damals in den Uffizien in Florenz gesehen und die Venus auch selber einmal versucht zu malen. Das Buch startet mit einer praktischen Übersicht über die „Dramatis Personae“ was ich als sehr gut erachte, da dort einige Personen mitmischen. Auch die Trigger-Warnung „Liste mit sensiblen Inhalten“ wie zum Beispiel Krieg, Folter, Gewalt, Tod oder sexuelle Handlungen finde ich zeitgemäß und passend. Der Roman startet mit einem packenden Prolog, der mich dazu verleitet noch einmal darüber nachzudenken, wann zeitlich das Mittelalter und die Renaissance ungefähr waren und was ich noch so über die Medici und die Pazzi gedanklich zusammenkriege. Bei meinem Brainstorm fallen mir auch gleich ein paar Künstler, wie zum Beispiel Leonardo, Michelangelo, Raffael, Donatello oder Botticelli ein, die zu der Zeit damals gelebt und gewirkt haben. Das Buch wartet also mit fesselnden Charakteren und einer durchaus packenden Geschichte auf mich. Der Plot wird in vier Teilen detailgetreu und farbenfroh von der Autorin hervorragend wiedergegeben. Das Ganze wirkt gut nachvollziehbar und überhaupt nicht trocken und angestaubt. Der Spannungsbogen ist vortrefflich und die Wortwahl passend und gut lesbar. Der Mix aus geschichtlichen Fakten und Fiktion gefällt mir supergut. Auch die kleinen Piktogramme zum Start der einzelnen Kapitel finde ich ansprechend und passend. Besonders gut gefällt mir persönlich zum Beispiel der Pinsel bei Leonardo da Vinci. Der Roman wirkt wie eine künstlerische Einheit und aus einem Guss für mich. Die Abschnitte werden von den Protagonisten wie zum Beispiel Giuliano, Albiera, Fioretta oder Leonardo aus ihrer Perspektive wiedergegeben, was die Story zusätzlich abwechslungsreich und spannend macht.Die Figuren sind liebevoll und detailgetreu beschrieben und könnten so vor meinem inneren Auge tatsächlich gelebt haben. Ich genieße die Zeitreise ins Florenz um 1469. Die Dialoge gefallen mir außerordentlich gut und ich tauche immer tiefer in diese fesselnde Geschichte ein. Auch manche Dinge, wie die reduzierten Namen, die Sprache oder eine Hochzeit mit Stellvertreter, ohne den eigentlichen Bräutigam, lassen mich staunen und schmunzeln. Sachen gibt oder gab es. Durch geschickte Taktiken haben die Medici über hunderte von Jahren Spuren hinterlassen, die auch heute noch zu begutachten sind. Die historischen Persönlichkeiten werden fantasievoll und treffend dargestellt. Als Leser möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, um schnell zu erfahren, was da alles passiert und wie alles zusammenhängt. Auch meine Zeitreise ist daher viel zu schnell zu Ende… Schade eigentlich, ich war gerade so schön im Lese-Flow … Auf alle Fälle, habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen, muss ich demnächst mit meinem Lieblingsmenschen noch einmal nach Florenz und mir die Museen und Gemälde vor Ort ansehen, das hat die Autorin mit ihrem tollen Roman jedenfalls bei mir bewirkt.Buchrücken:Der Glanz der Renaissance, ein tödlicher Kampf um die Macht, und eine scheinbar aussichtslose Liebe im Florenz der Medici: Der historische Roman »Florentia - Im Glanz der Medici« lässt die spannende Zeit der italienischen Renaissance lebendig werden.Mit dem historischen Roman »Florentia - Im Glanz der Medici« lässt es sich wunderbar eintauchen in die ebenso faszinierende wie spannende Zeit der Renaissance.Weitere Bücher:Raffael – Das Lächeln der MadonnaFazit: ***** Der Roman „Florentia – Im Glanz der Medici“ von Noah Martin ist im Droemer Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 544 Seiten, die spannend und informativ sind und dem Leser bildgewaltig das Florenz um 1469 vor dem geistigen Auge entstehen lassen. Und für alle interessierten Leser, so macht Geschichte Spass und ist gar nicht so staubtrocken, wie der ein oder andere meinen mag.
Mit 16 war ich zum ersten Mal in Florenz und seitdem bin ich ein bisschen in diese Stadt verliebt. Damals in jenem Sommer habe ich mich passend zur Atmosphäre in der Stadt durch eine ganze - zugegeben schmale (sie enthielt nur die wichtigsten Daten) - Biografie über die Medici, die wohl einflussreichste Familie dieser Stadt, gelesen und war völlig hin und weg von all der Geschichte, der Kultur, all den kleinen und großen Dramen und Tragödien von Florenz und der mächtigen Familie Medici.Noah Martin, eigentlich Kunsthistorikerin und Verlagslektorin, hat nun ein Buch über die Medici geschrieben, einen Roman, der zwar nur einen kleinen, aber wichtigen und prägenden Teil der ganzen Familiengeschichte in Florenz beleuchtet. Im Roman gehen Kunst, Kultur und Geschichte Hand in Hand, und das hat mich doch sehr interessiert, sodass ich mich richtiggehend auf dieses Buch gestürzt habe. Und leider bereits im ersten Kapitels einen Dämpfer bekommen habe. Ich bin keine wirkliche Leserin von historischen Romanen, das muss ich dazu sagen, aber wenn ich mal zu einem greife, dann erwarte ich ehrlich gesagt eine der entsprechenden Zeit angepasste Sprache, damit das ganze authentisch daher kommt. Das ist hier im Buch auch im Großen und Ganzen der Fall; allerdings war ich beim Lesen des Wortes "Sparringspartner" auf der ersten Seite des ersten Kapitels derart überrumpelt, dass ich das Buch gleich erstmal wieder zugeschlagen habe. Ich glaube kaum, dass Guiliano de Medici im Jahr 1469 schon jemals vom Wort "Sparringspartner" gehört hat. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das heute so übliche "A****loch" schon damals wirklich ein gebräuchliches Schimpfwort war - aber gut, da kenn ich mich zu wenig aus. Aber das hat mich im Buch gestört, muss ich zugeben.Ansonsten ist "Florentia" eine gelungene und trotz kleiner Längen unterhaltsame Darstellung der historischen Ereignisse der für die Medici so bedeutenden Jahre um 1470/1480. Besonders gut gefallen haben mir auch die ständigen Querverweise und Verflechtungen zur Kunst von Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli (aus dieser Zeit stammt z.B. "Die Geburt der Venus"), die hier durchaus wichtige und tragende Rollen im Roman spielen. Irgendwann war ich ein bisschen erschlagen von all den historischen Zusammenhängen, welche Stadt liegt mit welcher im Clinch, wer unterstützt sich gerade, wer zieht im Verborgenen an irgendwelchen politischen Fäden usw. Hier hätte ich mir am Anfang vielleicht einen kurzen sachlichen Überblick gewünscht, um all die Fehden und Zwiste der Städte untereinander besser zu verstehen. Ich habe etwa ab der Mitte des Buches angefangen, nebenbei bestimmte Personen und insbesondere die Gemälde und Werke von Leonardo und Botticelli zu googeln, um mir besser vorstellen zu können, was ich gerade lese. Und das war sehr gut so, für mich hat das das Lesen viel wirklicher und tatsächlich spannender gemacht. Plötzlich hatten die Figuren im Buch Gesichter, denn es handelt sich ja wirklich um reale verbürgte Personen. In der Hinsicht hat die Autorin wirklich gut und viel recherchiert und Fakten spannend miteinander verbunden."Florentia" hatte für mich ein paar kleine Längen, aber insbesondere die zweite Buchhälfte hat mir gut gefallen. Vor allem aber habe ich nun nach dem Lesen selbst so eine Lust, Florenz auch noch einmal selbst zu sehen, dass ich direkt meine Urlaubspläne überdenken werde.
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Letzte Aktualisierung: 16.10.2026 14:17 Uhr.