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Der Zerfall der Demokratie | Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht | Yascha Mounk | Taschenbuch
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★4
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion14.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und wichtiges Werk, das die aktuellen politischen Entwicklungen sehr eindringlich darstellt. Ich empfehle es jedem, der sich für die Zukunft unserer Demokratie interessiert.
Redaktion14.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist gut lesbar und die Darstellung ist angenehm für die Augen. Die Textstruktur ist gut gegliedert, was das Lesen erleichtert.
Dieses spannende Buch hat mir sehr geholfen viele aktuelle Herausforderungen unserer Demokratie und deren Ursachen zu verstehen.So klar und verständlich und gleichzeitig mit Hunterten von Quellenangaben belegt, habe ich dieses für den Fortbestand unserer Freiheit so wichtige Thema, bisher noch nirgends gelesen. Ich weiß nun, wie ich besser mitwirken kann, unsere Freiheit zu erhalten.
Das Buch an sich ist recht schnell und unkompliziert beschrieben: Yascha Mounk warnt vor den Gefahren für die liberale Demokratie, wie Sie im Westen seit dem Ende des 2. Weltkrieges die Gesellschaftsform ist [dass es da Abweichungen, Verformungen etc. gibt, darüber braucht man hier jetzt nicht zu diskutieren]. Als solche Gefahren sieht er vor allem Donald Trump, aber auch Viktor Orban und zeigt an den Beispielen USA und Ungarn, wie schon jetzt Stück für Stück dort Massnahmen zur Unterwanderung demokratischer Institutionen und Systeme unternommen werden. Der AfD unterstellt er dieselben Absichten. Sein Plädoyer ist, dass die Gesellschaft ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und wählen muss, um diese Kräfte abzuwürgen.So weit, so gut.Mounk hat Recht, das steht ausser Frage.Wirklich interessant ist jedoch die Wirkung, die dieses Buch entfaltet. Haben Sie mal die Rezensionen hier dazu gelesen? Stand jetzt (Mai 2018) hat das Buch einen Durchschnitt von 3 Sternen, weil einige 5* Bewertungen, aber auch 1*Bewertungen vorliegen. Wenn man letztere liest, zeigt sich einem auf, was für ein Klientel hier unterwegs ist. "Getroffene Köter bellen" heisst ein Sprichwort, das darauf sehr gut zutrifft. Mounk identifiziert messerscharf die Vorgehensweise der rechten Kräfte in westlichen Ländern bei ihrem Versuch der Unterwanderung und Destabilisierung der demokratischen Verfassungsform - schon kommen diese an die Oberfläche und versuchen mit pseudointellektuellen Argumenten Mounk seine Qualifikation abzusprechen. Das muss man sich mal vorstellen, Mounk lehrt in Harvard, der angesehensten Universität der Welt. Und dennoch unterstellt man ihm dort, dass er (!) populistisch sei.Wenn Sie sich also fragen, ob es wirklich nötig ist ein Buch zu lesen, dass den Titel "Der Zerfall der Demokratie" hat, dann werfen Sie einen Blick auf besagte Rezensionen. Genau davon spricht er.Keine Fake News. Bittere Realität.
Das Buch ist sehr lesenswert und ein engagiertes Plädoyer für die liberale Demokratie.Der Autor meint, die Menschen seien mehr und mehr von der Politik enttäuscht und gleichzeitig von der Demokratie. Aufgeführte Umfragen scheinen das zu belegen.Die Frage ist, ob die Menschen die politische Bildung haben, aktuelle Politik und Demokratie zu trennen. Vielleicht lehnen die Bürger mehr den zur Zeit dominierenden “undemokratischen Liberalismus“ ab, als die Demokratie als Staatsform an sich.Da es keine Alternative gibt, wenden sie sich den Populisten zu, die leider meist in die “illiberale Demokratie“ bis hin zur Diktatur führen können.Die Lösungen des Autors sind zwar schon richtig, aber eher dürftig und unrealistisch (Steuerreform, weniger Beeinflussung der Politiker durch Wirtschaft und Lobbyismus, gestärkte politische Bildung aller Bürger...).Nötiger scheint mir, Raum zu schaffen für Menschen in diesem Land, die außerhalb des kaum mehr zu unterscheidenden Einheitsbreis des CDU/SPD/Linke/Grüne-Linksliberalismus stehen, anstatt Andersdenkende durch Medien und Politiker ständig abzuqualifizieren. Das könnte Richtungen wie der AFD den Boden entziehen.
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Letzte Aktualisierung: 21.10.2026 14:17 Uhr.