Der Trend beruht auf den letzten 14 Tagen des Preisverlaufs und ist
keine Vorhersage. Gezeigt wird je Tag der niedrigste Preis aller bei uns
gelisteten Shops — Angebote, die wir nicht erfassen, sind nicht enthalten.
Browser-Benachrichtigung bei PreissenkungWir melden uns, sobald es günstiger wird als heute (14,99 €) — höchstens einmal am Tag. Ohne E-Mail, ohne Konto, jederzeit abbestellbar. Amazon-Angebote sind ausgenommen. Datenschutz
Hinweis: Amazon-Preise sind in der Preisverfolgung bzw. im
Preisverlaufsgraphen nicht enthalten. Wir versenden keine
Benachrichtigungen zu Produkten über Amazon.
EAN 9783426301944
Im Schatten des Kreml: Unterwegs in Putins Russland | Der ARD-Experte über Russlands verborgene Seiten
Im Schatten des Kreml | Udo Lielischkies | Taschenbuch | 496 S. | Deutsch | 2022 | EAN 9783426301944
Bewertungen & Erfahrungen
4,6 von 5,0
7 Bewertungen
5 ★4
4 ★3
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 7 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion22.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Klasse!
Redaktion20.02.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Struktur des Buches lässt einen guten Überblick über das Thema. Die Art der Darstellung ist übersichtlich und hilft beim Nachschlagen von Informationen. Die Papierqualität und die Bindung wirken für ein Geschenk angemessen.
Redaktion05.07.2025
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch als Geschenk bekommen und die Aufmachung ist solide. Das Papier fühlt sich gut an und der Druck ist klar umzusetzen. Die Bindung hält das Buch in Ordnung. Es ist ein solides Exemplar.
Redaktion24.02.2025
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch über die verborgenen Seiten Russlands über die Sommermonate gelesen. Das Buch hat eine ruhige Aufmachung und der Druck ist gut lesbar. Die Bindung hält den Inhalt gut zusammen und die Lesbarkeit ist angenehm. Es ist ein interessantes Werk für den Austausch im Kreis.
Heute ist Tag 25 des russischen Krieges in der Ukraine. Ich hole erneut die "verborgenen Seiten" aus meinem Bücherregal, weil der aktuelle Krieg die ganze Welt erstarren lässt und habe wieder das gleiche Gefühl, das ich hatte, als ich damals die letzte Seite beendet hatte. Vorurteilsfrei, klug, interessiert, voller Wissbegier und Substanz hat sich Udo Lielischkies auf die Reise gemacht, Russland kennenzulernen, zu verstehen, zu spüren und uns Lesern nahe zu bringen. Ich kann mich im Laufe des Buchs nicht entscheiden, ob er als renommierter Auslandskorrespondenz besser reden (unbedingt empfehlenswert sind auch seine Buchvorstellungen) oder schreiben kann. Er nimmt sich zurück, beschreibt das Land und vor allem die Menschen, denen er begegnet, die er sucht, die ihn finden, aufrichtig, respektvoll und widmet ihnen seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Ich war noch nie in Russland und bin dankbar. Dankbar für die wunderschöne Beschreibung des ersten Kennenlernens der Familie seiner damaligen Freundin und heutigen Frau, für die respektvolle Beschreibung jeder einzelnen menschlichen Begegnung und der Darstellung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und der Arbeit von Auslandskorrespondenzen für uns Daheimgebliebenen. Dafür, dass ich Russland kennenlernen darf, ohne das Gefühl zu haben, auf eine bestimmte Seite gezogen zu werden. Ich werde als Leserin gefordert und will das auch so. Manchmal kann ich nicht glauben was ich lese. Manchmal habe ich nachträglich Angst um den Autor. Manchmal sind mir, vor allem die Menschen auf dem Land, ganz nah und dann doch wieder so unglaublich fern. Nach der Lektüre frage ich mich immer wieder, was ist denn nun Freiheit, was Gerechtigkeit, was bedeuten Bündnisse, Dialog, Heimat, Vertrauen, Krieg, Frieden, Macht, Geld, Täuschung und das Menschenleben an sich. Wenn ich das Buch jetzt wieder zurück ins Regal stelle, bleibt bei mir das Gefühl, dass Udo Lielischkies kostbare Lebenszeit für sein eigenes Verstehen, für unser Verstehen investiert hat. Das tut man nur, wenn auf der Suche nach dem Verstehen und Kennenlernen einer fremden Seele, die eigene berührt wird. Ich wünschte, auch Despoten würden diese Erfahrung machen, dann würde es keine Krieg geben.
Ich war zunächst skeptisch, ob ich ein Russland-Buch zur Hand nehmen sollte. Ost-Europa ist nicht wirklich mein Thema. Aber ich kannte Udo Lielischkies noch aus seiner Zeit in Brüssel, in den 90er Jahren, und habe auch seine Washington-Zeit verfolgt. Und wenn er ein Markenzeichen hat, dann: Er war nie langweilig. Darum habe ich „Im Schatten des Kreml“ gekauft. Es war eine gute Entscheidung: Das Buch ist spannend, voller persönlicher Eindrücke und Erlebnisse, und es vermittelt gleichzeitig so viele nachvollziehbare, gut belegte Einsichten in ein Land, das mir bisher schwer verständlich war.Mir gefällt, dass er mich als Leserin mitnimmt in seine private Welt: Lielischkies der Russland-Neuling, der staunende Debütant, dann Lielischkies, der vom Tschetschenienkrieg Schockierte, Ernüchterte, dann aber auch der Abenteurer, der Russland-Entdecker, der Gründer einer deutsch-russischen Familie. Er reiste häufig in die russische Provinz und beschreibt Menschen jenseits von Moskau und Sankt Petersburg. Viele dieser Episoden sind desillusionierend, manche unfassbar. Und jede einzelne lässt mich beim Lesen verstehen, warum der Autor inzwischen als Kreml-Kritiker gilt.Denn er verliert sich nicht in seinen Erlebnissen. Auf einer zweiten Ebene analysiert Lielischkies die politische Epoche Russlands der letzten 20 Jahre, die mit der Ablösung Jelzins durch Putin 1999 begann und sich mittlerweile ins „System Putin“ gewandelt hat. Er war seit 1999 Augenzeuge und hat eine ziemlich mutige, ungeschminkte und eindringliche Bestandsaufnahme verfasst. Für mich als überzeugte Europäerin zudem eine zutiefst beunruhigende. Korruption, gelenkte Medien, gesteuerte Justiz, ein willfähriges Parlament, mafiöse Strukturen, ein allmächtiger Geheimdienstapparat, dazu außenpolitische Aggression, Krieg gegen das Nachbarland Ukraine und in Syrien - all das schildert Lielischkies akribisch, belegt es mit Fakten und Augenzeugenberichten. Das Buch verharmlost nichts. Aber es ist auch nicht alarmistisch. Lielischkies plädiert für eine klare Kommunikation mit Moskau, nicht für Zuspitzung. Berlin, Brüssel, Washington: Der Westen sollte dem Kreml Grenzen aufzeigen, ohne zu provozieren.Ich habe inzwischen einige der übrigen Kritiken gelesen - und habe mich manchmal gewundert. Lielischkies hat offenbar einen Nerv der sogenannten Putin-Versteher getroffen. Wenn er da gar als naiv gescholten wird, weil er ein autoritäres, menschenverachtendes System detailliert beschreibt, liegt die Schlussfolgerung nahe: Das Buch kann nicht ganz schlecht sein… Ich bin froh, dass ich es gelesen habe.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 09.10.2026 06:33 Uhr.