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Die glanzvolle Saga über ein Grandhotel am Schwarzen Meer und eine groß angelegte Familiengeschichte von der Bestsellerautorin Charlotte Roth. Eine Liebesgeschichte aus einer Welt, die für immer verschwunden ist. Odessa im Jahre 1910. Mit einem großen Ball soll im Grandhotel der 20. Geburtstag von Oda, der Tochter des Hotelgründers, gefeiert werden. Es soll ein Fest werden, von dem man in der Stadt, nein, im ganzen Land, noch lange sprechen wird. Oda aber erwartet voll Ungeduld vor allem zwei Gäste: Belle, die Berliner Patentochter ihres Vaters, und Karol Albus, gefeierter Ballett-Tänzer an Od essas neuem, prunkvollem Opernhaus. Schon immer war Oda eifersüchtig auf Belle, da sie befürchtete, ihr Vater könne diese mehr lieben als die eigene Tochter. Trotzdem vertraut sie ihr auf dem Ball ihr großes Geheimnis an: Sie ist bis über beide Ohren in Karol verliebt und hat vor, mit ihm, den ihr Vater als nicht standesgemäß für sie erachtet, noch am selben Abend durchzubrennen. Doch Karol taucht nicht am verabredeten Treffpunkt auf, und Odas Leben nimmt eine unerwartete Wendung ... Dramatische Liebesgeschichte und glanzvolle Familien- und Hotelgeschichte - in ihrem neuen Roman verwebt Charlotte Roth beides auf unnachahmliche Weise miteinander und beschwört Glanz und Elend einer versunkenen Welt und den Glamour eines Grandhotels.
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★4
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion28.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Eine sehr fesselnde und atmosphärische Geschichte über das Grandhotel und die Familiengeschichte, die mich packt. Allerdings empfand ich die Auflösung als etwas zu schnell.
Redaktion28.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe diese Sammlung für meinen Lesebereich angefordert. Die Qualität des Drucks und die Bindung sind gut umgesetzt. Die Einheitlichkeit zwischen den Bänden ist erkennbar. Ich finde, dass ich die Bücher gerne für später aufbewahre, um sie später noch einmal in Ruhe anzuschauen.
Redaktion14.01.2025
testmonster.de · Redaktion
Das Buch kam gut verpackt an und der Zustand ist einwandfrei. Der Einband hat keine sichtbaren Mängel und die Seiten sehen sauber aus. Die Bindung wirkt solide und die Buchqualität ist gut.
Odessa, 1886: Der junge, attraktive Kaufmannssohn Philipp Liebenthal hat einen Traum: Statt die Firma seines Vaters zu übernehmen, will er in der Stadt ein Grandhotel eröffnen. Wie alle Visionäre wird er erst einmal ausgelacht. Niemand außer ihm scheint an den kommenden Touristikboom zu glauben, und Geld für sein Projekt will ihm erst recht niemand leihen. Doch Philipp lässt sich nicht beirren.Um seine Pläne zu verwirklichen, tun seine Freunde und er ein paar Dinge, die besser nicht bekannt werden sollten. Seinem Traum opfert er alles. So bleibt es sein Leben lang: Erst kommt das Hotel, dann seine Patentochter Belle von Arndt und danach, mit weitem Abstand, seine Familie.Odessa, 1911 – 1918: Oda Liebenthal, Philipps einzige Tochter, wächst mit einer Vielzahl von Familiengeheimnissen auf. Hätte der jungen Frau doch jemand die wahre Entstehungsgeschichte des Grandhotels erzählt! Dann wüsste sie, wo hier die Held*innen, die Schurken und die Feiglinge sitzen. Nicht da, wo sie sie vermutet! Doch alle halten brav den Mund, und so reibt sich das spröde, pragmatische Organisationstalent Oda in einem Konkurrenzkampf mit der gleichaltrigen Belle auf, den sie nicht gewinnen kann. Es geht hier nämlich gar nicht um blond gegen dunkelhaarig, Charme gegen Tüchtigkeit, Liebreiz gegen Geschäftssinn. Als sich Oda und Belle in denselben Mann verlieben, kommt es zum großen Eklat und zum Bruch.Für Oda läuft’s wenigstens geschäftlich gut. Das Grandhotel Odessa brummt, wohlhabende Gäste aus ganz Europa geben sich die Klinke in die Hand und sind glücklich, weil sie sich rundum verwöhnt und umsorgt wissen. Das ist Oda und ihrem Personal zu verdanken – und auch dem internationalen Flair der Stadt. Die Hafenstadt Odessa ist 1754 quasi „am Reißbrett“ gegründet worden. Sie hatte nie eine angestammte Bevölkerung und Kultur. Egal, welcher Nationalität und welchen Glaubens jemand war: Wer sich in Odessa niederließ, war Odessit. Basta. Die ursprüngliche Herkunft war zweitrangig.Das Konzept des Nationalismus ist nicht nur Oda Liebenthal fremd. Welcher Nationalität soll man sich auch zugehörig fühlen, wenn’s in der eigenen Familie schon ein halbes Dutzend davon gibt? Als der I. Weltkrieg ausbricht, ist Oda überhaupt nicht klar, welche Auswirkungen das auf ihre Stadt, ihre Angehörigen und ihr Hotel haben wird. Die Männer aus ihrem Umfeld ziehen nach und nach in den Krieg, kämpfen zum Teil auf verschiedenen Seiten, und sie muss daheim alles zusammenhalten. Wenn sie die russische Fürstin Lidija Petrovna Bezborodko – eine herrlich unkonventionelle Nebenfigur! – , ihre Kaltmamsell und ihre Tante nicht hätte, wäre sie verloren.Dass unbewältigte Probleme und alte Familiengeheimnisse oft unbewusst an nachfolgende Generationen weitergereicht werden, kann man hier sehr schön sehen. Oda versteht das Verhalten ihres Vaters nicht, weil sie seine Vorgeschichte nicht kennt, und begeht ganz ähnliche Fehler.Ich habe erst im Nachhinein gesehen, dass es bereits einen zweiten Band gibt. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die folgende Generation durchs Leben schlägt. Geht das immer so weiter mit den Geheimnissen, oder packt endlich mal jemand ein paar Fakten auf den Tisch und durchbricht diese Kette?Spannend war’s! Allerdings konnte ich die Handlungsweise mancher Personen nicht immer nachvollziehen (Katjuscha? Rodja? Leo von Ullrich?), und ein Personenverzeichnis wäre nett gewesen. Da die Handlung zwischen den 1910er Jahren und den 1880ern hin- und herspringt, brauchte ich immer erst einen Moment, um mich zu orientieren, wer hier gerade wo was mit wem und warum ... Aber da ich das Buch fast in einem Rutsch ausgelesen habe, hielt sich die Verwirrung in Grenzen. Dankenswerterweise gibt’s ein Glossar, in dem man die Begriffe aus dem Russischen und Ukrainischen nachschlagen kann, um die man beim Erzählen dieser Geschichte nicht herumkommt.Dann schauen wir mal im nächsten Band, ob der Faunbrunnen im Grandhotel noch sprudelt ...
Man möchte das Buch in einem Rutsch durchlesen.Band 2 ist genauso interessant.Bücher, die man aufbewahren möchte, um sie irgendwann nochmal zu lesen. Absolut empfehlenswert.
Ich liebe ja grundsätzlich die Geschichten von Charlotte Roth und habe deshalb auch Grandhotel Odessa gleich gekauft. Es hat mir wieder sehr gut gefallen - die Art, wie Charlotte Roth die Atmosphäre und die Umgebung beschreibt, finde ich toll und liebe die schönen Worte, die sie dafür immer findet. Die Story ist wie immer mitreißend und nach etlichen Enttäuschungen über die zuletzt gekauften Bücher (von anderen Autoren) war Grandhotel Odessa wieder eine Geschichte, die ich in kurzer Zeit durchgelesen habe, weil man einfach unbedingt wissen will, wie es weitergeht.Einziger kleiner Punktabzug ist für mich die Tatsache, dass die Charaktere der Figuren teilweise etwas im Dunkeln bleiben, das fand ich an manchen Stellen nicht so gut ausgearbeitet. Das ist aber im 2. Teil definitiv besser geworden. Leider waren in dieser Ausgabe auch ziemlich viele Druckfehler enthalten, falsche Wörter, Singular/Plural vertauscht, etc. Zehn Stück waren es mindestens, das ist für eine Veröffentlichung bei einem großen Publikumsverlag auf jeden Fall zu viel, da hätte genauer vom Lektorat, etc. gearbeitet werden müssen.Sonst eine tolle Geschichte mit toller Atmosphäre!
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Letzte Aktualisierung: 22.10.2026 06:23 Uhr.