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Nummer 25 | Thriller | Frank Kodiak | Taschenbuch | 384 S. | Deutsch | 2017 | Droemer Knaur
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion12.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch für eine bestimmte Zeit durchgeblättert. Der Zustand ist, wie man es von einem gebrauchten Buch erwarten kann. Die Seiten sind noch gut lesbar und es gibt keine auffälligen Mängel. Es passt für den Gebrauch, den ich benötigte.
Mein letztes gelesenes Buch der Sparte "gnadenloser Thriller" war unbefriedigend und ich folgte meinem inneren Drang Nachschub aus diesem heftig-deftigen Genre zu beschaffen. E-Book Technologie und Kindle sei Dank, kann man auch spät Nachts Bücher kaufen und schwuppdiwupp gleich mit lesen loslegen. Auch wenn es nebst Euro auch Schlaf kostet ... Meine Wahl fiel nach kurzem Online-Stöbern auf dieses Buch. Frank Kodiak ist das offene Pseudonym des deutschen Schriftstellers Andreas Winkelmann und ein paar seiner Thriller habe ich letztes Jahr gelesen. Er ist mir als Autor in Erinnerung geblieben, der mit seinen Figuren, ob nun Täter oder Opfer, recht derbe umgeht. Also genau die Gattung Literatur, die ich in dem Moment gesucht habe.Die Kurzbeschreibung fasst die Ausgangslage und den Inhalt sehr treffend zusammen. Da ich genau dasselbe, nur mühselig in andere Worte gefasst aus den Fingern saugen würde, verzichte ich darauf. Das Setting mit der abgelegenen Hütte im ländlichen Nirgendwo mit markanten Hauptfiguren sowie einem Hund der im Verlauf der Geschichte dazu stösst kommt mir bekannt vor und passt wie die Faust aufs Auge zu Andres Winkelmann ääähhh Frank Kodiak. Die hassenswerte Figur des unbekannten psychopathischen Entführers und Mörders der den eigenbrötlerischen Erfolgsschriftsteller zu einem schrecklichen Duell herausfordert bleibt bis kurz vor Schluss im Dunklen. Wer von den beiden schafft es, seinen Antipoden mehr zu triezen und zu einem Fehler zu verleiten? Verdächtigungen dürfen in jede Richtung angestellt werden. Die gekidnappten Opfer kriegen im Verlauf der Geschichte Namen und Lebenslauf aber nicht so detailliert dass es einem zu sehr ans Herz geht wenn sie sterben müssen. (So verroht und abgestumpft sind wir Leser schon ... Schlimm!)Andreas W. wird also zu Frank K. und in dessen Buch kommt ein virtueller und sonderlicher Schriftsteller vor der Andreas Z. heisst und eine frappant ähnliche Vita aufweist wie dem realen Andreas W. ... ??? Die Frage nach den autobiografischen Bezügen stellt sich aber es ist wohl nur ein Spielchen des Autors mit seinen Stammlesern. Menschen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld werden vielleicht noch mehr Andeutungen aus Textstellen herauslesen als wir normalen Kunden. Sogar die Literatur-Blogger und Hobbyrezensenten im Internet, so wie ich einer bin, sind eine Erwähnung wert. Ich hoffe, der Autor nimmt es mir nicht übel, dass ich trotzdem etwas zu seinem Werk schreibe ...Das was ich im letzten Buch vermisst habe finde ich in diesem Werk. Es ist hintergründig und die psychologische Aspekte sind nicht nur vorhanden sondern sie sind ein elementarer Bestandteil der Handlung. Das gefällt, weil man als Leser seine eigenen Gedankenkonstrukte aufbaut, manche sind zugegebenermassen auf weichem Untergrund gebaut und arg wacklig, und trotz aller Routine von hunderten gelesenen Büchern ist es gut möglich, dass man dem gewieften Autor auf den Leim kriecht. Ich muss zugeben, dass ich mit meinen Vermutungen falsch lag oder sie zu wenig weit Ausgebaut habe und die Auflösung in der Form habe ich so nicht kommen sehen. Mein Duell mit dem Autoren in Sachen "auf die Schliche kommen" geht leider zu Gunsten des Schriftstellers aus.Das Debüt von Frank Kodiak ist meiner Meinung das bisher beste Buch von Andreas Winkelmann und in meiner Wertung schwanke ich zwischen vier und fünf Sternen. Da ich den Thriller innerhalb von 24 Stunden gelesen habe und er mich blendend unterhalten und zum Nachdenken animiert hat runde ich auf die Bestwertung auf. Mal schauen was mein nächstes Buch ist, das mich Atemlos durch die Nacht hetzt bis ein neuer Tag erwacht. Oder so ähnlich ... ;-)
"Nummer 25" von Frank Kodiak oder "Andreas Winkelmann", dessen Pseudonym es ist, habe ich sehr gerne gelesen und war traurig, als ich mich den letzten Seiten näherte. So soll es doch sein, bei einem Buch das einen mitreißt und mitfiebern lässt! Genau. So. Vielen herzlichen Dank an den Autor an dieser Stelle, es gibt nur wenige Bücher die mich in letzter Zeit so mit auf die Reise genommen haben und mich trauern ließen, als sie zu Ende waren. Leider kann ich diese an einer Hand abzählen, aber ich lese auch nur ca. 5-8 Bücher im Jahr.Über den Inhalt wurde schon viel geschrieben, den Klappentext kann jeder selbst lesen. Nur kurz über die Story: ein eigenbrötlerischer Horrorautor, wohnhaft einsam am Waldrand, bekommt eine Leiche in den Garten "dargebracht", und zwar genau so "präsentiert" wie in einem seiner Bücher. Eine karrieregeile Jungreporterin der Klatschpresse wird fast zeitgleich auf ihn angesetzt, um ein Interview dem notorischen Presseverweigerer rauszuleiern. Ab hier entwickelt eigentlich alles eine gewisse Eigendynamik.Die Charaktere haben alle Ecken und Kanten, werden sehr gut charakterlich über den Lauf der Geschichte weiterentwickelt, man fühlt und fiebert doch tatsächlich mit, selbst mit dem "Kotzbrocken" von Autor ;-) Die Gewalt ist nicht übertrieben, sondern genau richtig dosiert und beschrieben, wer auf härtere Sachen steht hat eh seine Stammautoren am Start.Ich persönlich habe bis zuletzt nicht mit der Auflösung gerechnet, die kam wie eine Abrißbirne daher. Wenn es eine Fortsetzung mit den beiden Hauptprotagonisten gäbe (wohl eher nicht, LEIDER), würde ich sie ohne den Klappentext zu lesen kaufen, so sympathisch sind mir die beiden geworden. Danke für so ein tolles Buch.
...aber das Ende enttäuschte mich. Zum einen habe ich sehr früh geahnt, wer dahintersteckt und ich lag richtig. Zum anderen verliert sich Andreas Winkelmann am Ende in ellenlangen Erklärungen und Beschreibungen aus der Kinheit, die in der Fülle zu viel sind. Selbst zwei Seiten aus dem Manuskript, die vorher im Buch schon zu lesen waren, durfte ich erneut lesen (die hatte ich beim ersten Durchlesen schon begriffen).Insgesamt doch ein interessantes Thema um den Bestsellerautor als Einsiedler, flüssig und spannend geschrieben.PS: Polizeioberkommissare gehen nicht in Rente, sondern in Pension (schöne Grüße ans Knaur Lektorat)
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Letzte Aktualisierung: 23.10.2026 14:21 Uhr.