Rezension»Der letzte Magier von Manhattan« ist der erste Band einer Fantasy-Dilogie von Lisa Maxwell. Als ich das Buch entdeckt hatte, habe ich mir wirklich viel von der Geschichte versprochen. Der Klappentext weckte mein Interesse. Leider wurde ich in einigen Punkten, jedoch wichtigen Punkten, vom Buch enttäuscht.Kommen wir aber erst einmal zu den positiven Dingen. Allen voran steht bei mir hier das unglaublich tolle Buchcover. Es fällt einem sofort ins Auge und durch die goldene Folie, welche perfekt zu dem weißen Cover passt, bekommt es einen besonderen Glanz. Ich war wirklich hin und weg, als ich dieses »einfache« und doch so perfekte Buchcover in den Händen gehalten hatte.Auch die Grundidee hat mir gut gefallen. Der Kampf zwischen echten Magiern und Menschen, die sich der Magie bedienen. Ebenso hat Lisa Maxwell viele magische Kräfte auf eine neue Art umgesetzt und macht so ihr eigenes Ding draus.Was Lisa Maxwell auch sehr gut gelungen ist, ist, die Charakterbildung ihrer Protagonistin. Esta war mir sofort sympathisch und wirkte echt auf mich.Kommen wir aber zum großen ABER:Was mich am meisten gestört hat, war der Schreibstil. An dieser Stelle möchte ich aber auch nicht ausschließen, dass es vielleicht an der Übersetzung liegt. Ich wurde einfach nicht richtig warm mit der Art des Buchs. Mir kann es unglaublich zäh vor und bei mir baute sich einfach keine richtige Spannung auf. Normalerweise brenne ich darauf zu erfahren, wie eine Geschichte endet, doch hier habe ich sprichwörtlich darauf gehofft, dass das Buch bald endet. Ebenso haben sich leider noch einige Fehler ins Buch geschlichen oder es fehlten ganze Wörter. Das hat sich immer mal wieder negativ auf den Lesefluss ausgewirkt. Immer wieder wirkten Szenen auf mich, als seien sie künstlich in die Länge gezogen worden. Was ihr bei Esta sehr gut gelungen ist, hat bei allen anderen Charakteren nicht so funktioniert. Sie sind mir nicht ans Herz gewachsen und als dann bestimmte Charaktere starben, war es mit schlichtweg egal. Das finde ich persönlich immer sehr schade.FazitVon mir gibt es 3 Sterne. Der Schreibstil war für mich das größte Problem an dem Buch, doch da sind Geschmäcker ja verschieden. Ebenso mache ich bei der Bewertung Abzüge, da ich mich durch dieses Buch ein wenig gequält habe, denn die eigentlich tolle Grundidee hat in der Umsetzung, in meinen Augen, schwächen. Trotzdem ist es ein unfassbar schönes Cover. Die Protagonistin hat mir, im Gegensatz zu einigen anderen Charakteren, sehr gut gefallen und hat mich auch angesprochen. Das World Building rund um die Magie wirkt gut durchdacht und frisch.Ich persönlich werde den zweiten Band der Reihe wohl nicht lesen, doch sollte sich jeder seine eigene Meinung vom Buch machen.