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Eine Frau mit einem Motorrad - Ein Mann mit einem Baby - Eine Gang mit einem Schaufelradbagger - eine Dystopie mit packendem Endzeit-Setting: Die alten Regeln gelten nicht mehr, seit drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit beinahe ausgelöscht haben. Marodierende Banden beherrschen das Land, und auf dem freien Markt sind Waren nur im Tausch gegen Gefallen zu haben. Um an Medikamente zu kommen, lässt sich die herumreisende Laylay auf ein Geschäft ein: Weil sie als Einzige immun gegen das Virus ist, soll sie den Marktbewohner Zeeto in der Todeszone aufspüren. Als sie ihn findet, ist er bereits infiziert. Zudem hat er etwas in einer geheimen Bunker-Anlage gefunden: ein Baby. Und obwohl das Virus Laylay nichts anhaben kann, beginnt sie sich zu verändern ... Eine postapokalyptische Utopie auf den Ruinen eines zerstörten Deutschlands. Fesselnde Action mit einer Prise Romantik: Judith und Christian Vogt haben mit »Wasteland« eine post-apokalyptische Welt erschaffen, die nicht nur Fans von Dystopien begeistern wird. Die Zukunft gehört den Heldinnen!
Bewertungen & Erfahrungen
4,3 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★2
4 ★4
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion15.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch kam in einem einwandfreien Zustand an. Der Einband und die Seiten sind makellos, die Ecken sind scharf und die Druckqualität ist gut. Die Verpackung war intakt und der Zustand deutet auf eine sorgfältige Handhabung hin.
Redaktion14.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches und packendes Abenteuer, das mich sofort in eine dystopische Welt zieht. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und die Atmosphäre ist einfach großartig.
Redaktion14.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Wir haben das Buch in unserem Betrieb angefordert und es ist angekommen. Die Lesbarkeit ist gut und wir können es ohne Probleme lesen. Die Gestaltung ist für uns als Arbeitsmaterial akzeptabel.
Redaktion13.01.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe das Buch durchgesehen und finde die Gestaltung in Ordnung. Die Lesbarkeit ist gut und die Darstellung der Figuren ist klar. Für das Geld ist es eine solide Sache, wenn man an die Optik denkt.
Ich mochte diesen Roman sehr gern. Den Weltenbau, die leicht lesbare Sprache, die eigenwilligen, plastisch gezeichneten Charaktere. Dass das alles noch genderneutral geschrieben ist, ohne dass dies sich irgendwie aufdrängt, ist einfach super!
Judith und Christian Vogt sind schon seit einigen Jahren im Steampunk und der Fantasy unterwegs. 2018 erschien mit „Roma Nova“ ein Science-Fiction Roman, welcher auch auf der ein oder anderen Shortlist einiger deutscher Buchpreise auftauchte. Nun tauchen die Vogts mit „Wasteland“ ins Endzeitgenre ein und bringen uns in eine teils düstere europäische Zukunft.INHALTWir schreiben das Jahr 2064. Die Welt ist nicht mehr wie sie war. So wurde die Menschheit durch mehrere Kriege und das Aufkommen des Wasteland-Viruses arg gebeutelt und dezimiert. Mittlerweile haben sich Ödlande verbreitet, welche von skrupellosen Gangs, nach ihren eigenen Weltanschauungen, beherrscht werden. In diesen aufreibenden Zeiten heißt es einfach nur überleben.So ergeht es auch Laylay und ihrem Vater Azmi, welche durch die Gegend streifen und sich den Alltagsproblemem stellen. Aber ganz autark können sie einfach nicht überleben. Das liegt unter anderen daran das Laylay bestimmte Medikamente benötigt. Da ist es dann auch nicht verwunderlich das beide wissen wo sich lohnenswerte Handelsplätze befinden. Als es dann mal wieder Zeit für Medikamente ist, wird einer dieser Handelsplätze aufgesucht. Schnell finden sie einen akzeptablen Deal, welcher Medikamente gegen Rettung bedeutet. Laylay soll ins Ödland um dort den vermissten Zeeto aufspüren und zu seinen Leuten zurückbringen. Das klingt nach einem Todeskommando. Zwar ist Laylay gegen das Wasteland-Virus immun, aber sie muss muss auch alle anderen Unwegbarkeiten, wie etwas Gangs, beachten.Die Aufspür- und Rettungsaktion läuft eigentlich sehr glatt ab und Laylay kann Zeeto schnell finden. Allerdings hält Zeeto mehrere Überraschungen parat. Zum einen hat er sich im Ödland verstrahlt und somit wohl sein Todesurteil unterschrieben, zum anderen hat er ein Findelkind gefunden.Laylay und Zeeto kehren dann schnellstens zum Dorf zurück, ohne zu ahnen das ihr Ausflug nicht unbeobachtet geblieben ist und dieser Geschichtsrädchen in Gang gesetzt hat, welche sich nicht mehr zurücksetzen lassen.MEINE MEINUNGIch stecke meine Nase gerne in endzeitlichen Konsumstoff. Und so fand ich mich hier schnell zurecht, vor allen weil Zeugs wie „Mad Max: Fury Road“ mein Ding ist. Aber bei „Wasteland“ muss man eher in Richtung Hoffnung denken, also „Hope Punk ist angesagt. Also eine gute Mischung, welche die Vogts hier angerührt haben. Wenn man dann genauer in die Geschichte eintaucht, findet man auch einige Inspirationsquellen, wie etwa der Schaufelradbagger vom Braunkohletagbau stammen dürfte und der Gang.SUV ein alter Wagen aus dem Stuttgarter-Umkreis ist. Bei einigen anderen Dingen ist es eher etwas versteckter. Wie etwa bei Marktplatz, dort kann man auf ein altes Shadowrun-Setting bzw. auch einen Film hernehmen. Naist auch eigentlich egal, den man kann das Rad nicht neu erfinden… so kann man beim Setting sagen, das es genügend Platz für das eigene Kopfkino lässt und man aufpassen muss, das man nicht abdriftet.Werfen wir einen Blick auf die Figuren welche das „Wasteland“ mit Leben füllen. Laylay und Azmi gewinnen während der Geschichte immer mehr an Konturen und sind lebhaft, allerdings wandelt Laylay immer knapp an der Grenze zum Übercharakter.Bei den Gangern greift man auf altbewährtes zurück. Man könnte es verkürzen mit „je härter, he besser“ oder aber „harte Sprüche machen einen coolen Charakter aus“kurz und bündig beschreiben. Das ist mir dann aber teils doch zu einfach und klischeehaft gestrickt. .Bei der Story bin ich etwas zwiegespalten. Es ist ein auf und ab. Ich fand immer wieder meine Szenen welche sich im Kopfkino breit machten und mich beschäftigten, allerdings lag zwischen diesen auch immer wieder ein kleines Tal. Ja mir ist klar das man nicht die gesamte Buchlänge ein Actiongewitter abfeuern kann. Allerdings war es mit ein wenig zu viel des guten.„Wasteland“ hat mir einige punkige Lesestunden geschenkt, welche unterhaltsam waren, ohne sich hartnäckig ins Gedächtnis zu brennen. Wer auf europäischen-endzeitlichen Lesestoff steht bzw. mit Hopf Punk etwas anfangen kann, der sollte diesem Roman eine Chance geben und ihn lesen.MEINE WERTUNG3,75 von 5 Punks
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Letzte Aktualisierung: 22.10.2026 06:23 Uhr.