Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie
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EAN 9783442345670

Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Mitochondrien | Symptome, Diagnose und Therapie | Bodo Kuklinski | Buch | 528 S. | Deutsch | 2024

Bewertungen & Erfahrungen

5,0 von 5,0
3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 31.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Karen 21.04.2024 amazon.de
Der beste Motivator ist bekanntermaßen der Schmerz und das Leid.Aufgrund diffuser gesundheitlicher Beschwerden (müde, schlapp, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, stetige Gewichtszunahme, schon deutlich erhöhte Blutzuckerwerte, Bluthochdruck etc.) habe ich mich im Netzt auf die Suche nach Hilfe abseits der gängigen Therapie gemacht und bin auf dieses Buch gestoßen. Der Kauf war eine wirklich gute Entscheidung, denn es hat mir sehr geholfen.Ich bewerte hier übrigens beide Varianten, sowohl Kindle als auch Hardcover.Zunächst hatt ich mir die Kindle Variante bestellt, da ich dachte, diese reicht mir. Aber die Umsetzung der Tabellen und Grafiken läßt in der eBook Variante doch sehr zu wünschen übrig. Ausserdem- so ging es jedenfalls mir- hatte ich oft das Bedürfnis noch einmal zurück zu blättern, um nachzulesen, wie das mit der ein oder anderen biochemischen Reaktion war. Für mich ist dafür besser ein echtes Buch geeignet als ein eBook. Mein Rat also- lieber die Hardcover Variante wählen. Da hat man mehr davon.Nun aber zu dem Buch und seinem Inhalt: Man merkt sehr deutlich, wie tief der Autor "in der Materie steckt" und welch fundiertes Wissen an biochemischen Vorgängen im menschlichen Körper hier eingeflossen ist. Fragen Sie einmal einen x-beliebigen Schulmediziner nach diesen Dingen. Glauben Sie mir, ich kenne einige- sie können sich nicht erinnern und wenn nur partiell. Das ist Stoff, der bis zum Physikum gelernt wird, um danach auch sehr schnell wieder vergessen zu werden. Es gibt eben noch soviel anderes im Studium und die Kapazitäten der "menschlichen Festplatte" sind begrenzt. Ein anderer Grund mag auch sein, dass Biochemie für sich allein eher abstrakt und teilweise wirklich schlecht zu lernen ist. Der große Bogen zu den "echten" Krankheiten wird hier während des Studiums noch nicht geschlagen. Das dämpft die Motivation.Mir erscheint der Denkansatz, die eigentliche Ursache so vieler verschiedener funktioneller und letztendlich struktureller Störungen/ Erkrankungen liege auf der Ebene der Energiebereitstellung und Verstoffwechselung im Mitochondrium sehr vielversprechend. Das kann durchaus der kleinste gemeinsame Nenner sein, der all dem zugrunde liegt. Dass eine intensive und eventuell sogar gut geförderte Forschung auf diesem Gebiet kaum stattfindet, mag nicht verwundern. Letztendlich ist für "Big-Pharma" damit kein Geld zu verdienen. Die "medikamentöse Kosmetik" der Symptome bringt da doch so einiges mehr. Egal, ob man damit auch eine Reihe an Nebenwirkungen verursacht.Für mich war der Denkansatz zumindestens so interessant, dass ich einen Selbstversuch gestartet habe. Ich habe das Buch intensiv und einige Passagen mehrfach gelesen. Muss aber auch sagen, dass ich einen gewissen medizinischen Backround habe und mir diese Selbstbehandlung auch ohne weiteres zugetraut hatte. Ich möchte das daher auch aus juristischen Gründen ;-) nicht zur allgemeinen Nachahmung empfehlen. Bei mir hat es gut funktioniert, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden und herausfinden.Die Ausgangssituation habe ich weiter oben schon beschrieben. Nach Ernährungsumstellung im August (LOGI-Kost- war am Anfang anstrengend, komme jetzt aber ganz gut damit klar und erlaube mir hin und wieder kleine Ausreißer) und Aufsubstitution der Mikronährstoffe/ Vitamine habe ich Stand heute 10 kg abgenommen, habe einen normalen Blutdruck und eine normale Herzfrequenz (Betablocker abgesetzt), gute Blutzuckerwerte und fühle mich insgesamt deutlich besser und habe mehr Energie. Noch nicht ganz im Lot sind die Schlafprobleme, die sich zwar merklich verringert haben, aber leider noch nicht ganz beseitigt sind. Aber da schlägt auch zu Buche, dass ich häufig beruflich bedingt nachts arbeiten muß und das den Rhythmus immer wieder stört. Insgesamt ist jedoch alles erheblich besser oder ganz beseitigt.Im Buch wird einem wenn auch nicht bis ins klitzekleinste, letzte Detail ein guter Fahrplan zur Hand gegeben.Alle Nahrungsergänzungsmittel sind grundsätzlich im Netz verfügbar.Es kostet etwas Zeit, das für einen selbst passendste herauszusuchen. Aber das sollte jeder für sich selbst erledigen wollen.Ich habe z.B. für mich festgestellt, dass mir Vit. B12 Tabletten nicht helfen wie erhofft, auch nicht als Lutschtabletten. Dann bin ich zu Vit B 12 (Hydroxocobalamin) als s.c. Injektion übergegangen- und siehe da: das war`s! Vitamin C nehme ich z.B. deutlich höher dosiert ein, als vom Autor empfohlen. Auch das funktioniert für mich sehr gut. Stichwort liposomales Vitamin C.Auf jeden Fall regt die Lektüre dieses Buches dazu an, eine Menge Hintergrundinformationen zu Vitaminen und Co. intensiv zu recherchieren und eröffnet völlig neue Sichtweisen.Im Nachhinein möchte ich noch einen Hinweis geben: auch das Buch "Arzneimittel als MIkronährstoffräuber" Autoren: Gröber/ Kisters ist sehr zu empfehlen. Insbesondere für ältere Menschen, die schon eine ganze Menge Medikamente einnehmen und eventuell mit vielen biochemischen Zusammenhängen sowieso mental überfordert wären. (Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)"Der Kuklinski" ist aber viel umfangreicher, (fast) ein Lehrbuch, beleuchtet die Hintergründe deutlich intensiver und verursacht damit durchaus Mühe beim Verstehen und Merken.Wer sich aber diese Mühe macht, sich daran hält, der wird belohnt und bekommt dafür eine deutlich verbesserte Gesundheit. Das verdient m.E. volle 5 Sterne.
Frank 21.04.2024 amazon.de
Das Thema Mitochondrien und deren Rolle im Rahmen der Gesundheit ist nicht neu. Im Internet-Fitness-Bereich (um es mal so zu betiteln), hat sicherlich Chris Michalk bereits einiges an Pionierarbeit an der breiten Öffentlichkeit geleistet. Hinzu kommen Bücher wie "Handbuch zum Körper" (Michalk) oder "Artgerechte Ernährung" (Wührer).Fügt man diesen Dingen noch die Artikelreihe zur Artgerechten Ernährung von Chris Eikelmeier sowie etwas grundlegendem Wissen zu Biochemie hinzu, hat man eigentlich auch bereits alle Informationen zusammen, die in diesem Buch dargestellt werden.Das Buch bringt also nicht absolut Neues auf den Bildschirm, fasst den aktuellen Kenntnisstand aber gut zusammen und stellt die praktische Umsetzung dar. Aber noch einmal zum Buch:Die Kapitelaufstellung hat mein Vorredner ja bereits dargestellt. Das Niveau würde ich persönlich so einschätzen, dass interessierte Laien den Ausführungen ohne Probleme folgen können sollten. Wer dagegen (gefühlt) das erste Mal von Glukoneogenese oder ß-Oxidation hört, könnte gerade in den knappen biochemischen Einführungen etwas Probleme haben, wobei dies mMn keine Voraussetzung ist, um die weiteren Ausführungen im Buch zu verstehen.Das "Heilrezept", das Kuklinski vorstellt, ist ebenfalls nicht neu: Nicht übermäßig Fressen (was auch bedeutet nicht aus Prinzip zu essen, sondern nur, wenn Hunger besteht und somit z.B. morgens einfach mal das Frühstück ausfallen zu lassen), Streß vermeiden, gut Schlafen und aktiv sein. Sehr einfach, schon etliche Male niedergeschrieben und wer sich hier neue Tricks und Kniffe erhofft, kann nur enttäuscht werden. Die meisten Menschen könnten mit kleinen Veränderungen bereits viel verändern.Hier merkt man, dass das Buch sich auch nicht an Sportler bzw. sportlich ambitionierte Menschen richtet (abgesehen davon, dass vor extremen Ausdauerbelastungen gewarnt wird), sondern in erster Linie an "Normalos" und diejenigen, die tatsächlich krank sind.Denn auch hier muss unterschieden werden. "Mitochondrien-Training" oder -Therapie ist keine Zauberwaffe, die einen in unmenschliche Leistungsniveaus schießt und nur, weil man vllt mal eine stressige Woche hat, leidet man nicht an Zytopathie. Ich hatte selbst an der Uni mal einen Dozenten, der tatsächlich betroffen war (damals gabs es diese Informationen allerdings noch nicht), was eine tatsächlich ernst zunehmende Krankheit ist, von der die wenigsten Leser betroffen sein werden.Dennoch kann sich das Buch lohnen. Vor allem sehr konkrete Supplementationspläne und -empfehlungen sowie nach "Szenarien" (Verdauung, Nerven, Schwangerschaft...) unterschiedene Laboruntersuchungsempfehlungen sind sicherlich für viele Interessierte ein Mehrgewinn, den in der Form keiner der oben genannten Autoren bisher so bot.In Kombination mit der guten Struktur fasst Kuklinski auf sehr gute Weise das (für Mitochondrien) interessante Wissen der oben genannten Quellen zusammen. Wer grundlegende biochemische und physiologische Literatur gelesen und verstanden hat, kann hier den nächsten Schritt gehen. Wer komplett neu einsteigt, greift vielleicht lieber zunächst zu den ersten Kapiteln von Michalks o.g. Buch und geht hier dann tiefer in die Materie.
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