Transhumanismus - die gefährlichste Idee der Welt!? - Stefan Lorenz Sorgner Kartoniert (TB)
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Bücher EAN 9783451349423

Transhumanismus - die gefährlichste Idee der Welt!? - Stefan Lorenz Sorgner Kartoniert (TB)

Hersteller: Herder, Freiburg  ·  MPN: 9783451349423
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Transhumanismus - die gefährlichste Idee der Welt !? | Stefan Lorenz Sorgner | Taschenbuch | 208 S.

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 27.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende und tiefgründige Auseinandersetzung mit den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen des Transhumanismus, die mich absolut begeistert hat. Es bietet eine spannende Perspektive auf radikale Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft.
Redaktion 27.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
Gerhard Mall, Darmstadt 16.06.2024 amazon.de
Der Philosoph Jürgen Habermas hält den Transhumanismus für Spinnereien einer Hand voll ausgeflippter Intellektueller, die einer elitären Verabschiedung von "GleichheitsiIllusion" und Gerechtigkeitsdiskurs das Wort reden. Er hält dies für nietzscheanische Fantasien und kritisiert die Entwicklung einer einer liberalen Eugenik im Kontext seiner Kritik an Peter Sloterdijks Rede „Regeln für den Menschenpark“, in der auf die Kritik Heideggers am Humanismus in seinem zurückgegriffen wirdDer Leser erkennt an dieser Stelle schon den Faschismus-Verdacht, der von Seiten marxistisch inspirierter Humanisten vorgebracht wird..In einer ausführlichen Stellungnahme, die Stefan Lorenz Sorgner als Landkarte der Verbesserungsdebatten bezeichnet und dafür plädiert, menschliche Tätigkeiten zu verbessern (Enhancement genannt, um das belastete deutsche Wort Züchtung zu vermeiden), beispielsweise emotionale Fähigkeiten, physiologische und intellektuelle Fähigkeiten, Verlängerung der Gesundheitsspanne (nicht nur der Lebensdauer), Enhancement der Emotionen zur Förderung der Moralität, einschließlich des Einsatzes von Maschinen bzw. der Möglichkeit einer Koevulution von Mensch und Robotern im Sinne des Enhancement.Sorgner grenzt sich vom Posthumanismus ab, welcher in der französischen Philosophie (Derrida) basierend auf Heideggers Dekonstruktion der Metaphysik in "Sein und Zeit" und im angelsächsischen Kommunitarismus und der Ethik des Amerikaners John Rawls propagiert wird und sieht sich in der Tradition des angelsäschischen Pragmatismus.Den Begriff Transhumanismus hat Julian Huxley eingeführt. Als Säulen transhumanistischcher Diskurse wird die Kategorie der Sonderstellung des Menschen abgelehnt (Ablehnung des Speziesismus), das Instrumentalisierungsverbot (einem Eugenik-Verbot gleichzusetzen) abgelehnt, die Selektion als moralisch legitime Option bezeichnet, genetische Modifikation als zukünftige Erziehungsvariante vorgeschlagen, negative Freiheit ("frei von") als zentrale Errungenschaft bezeichnet, ein moralisches Bio-Enhancement propagiert und schließlich an die Möglichkeit eines Hirn-Schrittmachers für Alle gedacht.An dieser Stelle sollte man sich, bevor man sich mit Schaudern gewohnten antifaschistischen Reflexen hingibt, betonen, dass der Transhumanismus dem angelsächsischen Utilitarismus und Pragmatismus nahe steht und kontinentaleuropäische Prinzipienreitereien nicht schätzt.Nach mehrtägigen Überlegungen zum Thema habe ich mich überzeugen lassen, dass der Transhumanismus wohl die einzige Chance für die Menschheit darstellt, längerfristig zu überleben und – vor allem – gut zu überleben, im Gegensatz zu den Humanismen (Habermas) und Anti- bzw. Posthumanismen.Nur 4 Sterne habe ich vergeben, weil es kein guter Stil ist, im Literaturverzeichnis eigene Publikationen unangemessen in den Vordergrund zu stellen.Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch allen, die sich mit der Zukunft des Menschengeschlechts beschäftigen wollen. Ob man die Thesen des Transhumanismus gut findet oder konsequent ablehnt, bleibt jedem natürlich selbst überlassen
Julian 16.06.2024 amazon.de
Anders, als der etwas reißerisch anmutende Titel vermuten ließe, handelt es sich natürlich nicht um eine unreflektierte Streitschrift für oder gegen den Transhumanismus.Es bietet dabei einen Überblick über Möglichkeiten und Diskurse innerhalb der Transhumanistenbewegung.Ohne dabei zu sehr ins Detail gehen zu wollen, muss hierbei eine unklare Struktur des Buches betont werden.Der Frage nach dem explosiven Potenzial des Transhumanismus wird dabei nur kurz Aufmerksamkeit geschenkt und eine philosophische Analyse ständig durch regelrecht konfus wirkende Einschübe und Beispiele unterbrochen, welche sich an der eigentlichen Fragestellung bzw. dem Titel des Kapitels nicht zu orientieren scheinen.Durch die etwas unklare Struktur ist das Buch dabei weder für einen Einstieg in das Thema sonderlich brauchbar, noch als direktes Nachschlagewerk nutzbar - leider.Die ständige Zitation der eigenen Werke ist hierbei einfach weder guter Stil, noch hilfreich bei weiterer Recherche für den Leser.Einige der Forderungen Sorgners wirken dabei jedoch eigentlich interessant und valide, werden jedoch paradoxerweise nur oberflächlich abgehandelt.
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