Wieder einmal ist es dem Autorenteam um Maja Storch gelungen, komplexe Wissen-schaft, die Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl, nicht nur anschaulich darzustel-len, sondern auch zu zeigen, wie eine solche Theorie im praktischen Leben konkret im Zusammenspiel einer Firma segensreich für alle Beteiligten werden kann. Am Beispiel von vier Mitarbeitenden einer kleinen Firma werden die prägnantesten Per-sönlichkeitsstörungen mitsamt ihren Stärken und Schwächen so vorgestellt, das Einblicke in ihr Unbewusstes möglich werden. Das ist so nachvollziehbar, dass die Leserin und der Leser an der einen oder andern Stelle sich selber wiederentdeckt. Ein wichtiges Ziel des Autorenteams, die Selbsterkenntnis anzuregen und zu fördern wird so spielerisch erreicht. Dann wird es vielleicht möglich, am Beispiel der Proto-typen unterstützt mit Arbeitsblättern, seine eigenen häufigsten Erstreaktionen zu iden-tifizieren. Erst wenn man diese kennt, ist man in der Lage zu überprüfen, ob sie hilf-reich sind, um zu seinen Zielen zu gelangen oder nicht. An dieser Stelle wird deut-lich, wie hilfreich es ist, sich gemeinsam mit anderen Menschen auf dem Weg der Veränderung zum Lebensglück zu machen. Und wenn ich hier von Lebensglück spreche, ist das sicherlich nicht zu hoch gegriffen. Erstreaktionen, nicht selten Über-lebensstrategien aus Kindertagen, hindern nicht selten daran, das an Zuwendung, Nähe und Freundlichkeit zu geben und zu bekommen, was wir eigentlich brauchen. Am Beispiel der vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Firma erleben wir haut-nah, wie sie in einem ZRM® Seminar, dem Zürcher Ressourcenmodell Training, dass sie kooperative Zweitreaktionen lernen. Das hat nicht nur zur Folge, dass sie sich persönlich zufriedener und glücklicher fühlen, sondern wirkt sich auch in hohem Maße auf ein gegenseitiges entspanntes Miteinander zum Wohl der Firma aus.Dr. Rudolf Sanders, partnerschule.de