Der Trend beruht auf den letzten 14 Tagen des Preisverlaufs und ist
keine Vorhersage. Gezeigt wird je Tag der niedrigste Preis aller bei uns
gelisteten Shops — Angebote, die wir nicht erfassen, sind nicht enthalten.
Browser-Benachrichtigung bei PreissenkungWir melden uns, sobald es günstiger wird als heute (14,00 €) — höchstens einmal am Tag. Ohne E-Mail, ohne Konto, jederzeit abbestellbar. Amazon-Angebote sind ausgenommen. Datenschutz
Hinweis: Amazon-Preise sind in der Preisverfolgung bzw. im
Preisverlaufsgraphen nicht enthalten. Wir versenden keine
Benachrichtigungen zu Produkten über Amazon.
Die Kinder hören Pink Floyd | Roman | Alexander Gorkow | Taschenbuch | 186 S. | Deutsch | 2022
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion13.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch hat ein Standardformat und das Papier fühlt sich etwas dicker an als erwartet. Die Druckqualität ist insgesamt gut, aber die Papieroberfläche wirkt etwas matt. Die Einbindung ist eine einfache Papierbindung.
Sensationell! Sprachlich und inhaltlich ein Meisterwerk. Dass Pink-Floyd-Fans enttäuscht werden, liegt auf der Hand. Einmal den Klappentext gelesen und schon weiß man, was einen erwartet. Es ist eine Zeitreise... Barzel das Monster, wie herrlich! Ich erinnere mich an meine eifrig bügelnde Mutter, die jede Bundestagsdebatte im Fernsehen verfolgt hat. Ostpolitik! Ich hing an den Beatles, Pink Floyd war noch unbetretenes Terrain. Die schrägen Gestalten der 70er, es gab sie wirklich. Hier werden sie durch die Augen eines Zehnjährigen plastisch und liebens-/hassenswert. Die Lehrkörper? Besser hätte man sie nicht skizzieren können! Ich habe jedes Wort genossen, auch jene über The Sweet, Heino und Julio Iglesias. Blaupausen einer Sehnsucht/Verdrängung innerer und äußerer Ängste. Gorkow wühlt tief in den Seelen seiner Protagonisten. Jedes Wort hat Gewicht. Eine Zeitreise in die 70er dieser trägen Republik. Ich ziehe meinen Hut...
Ein wunderbar warmherziger und melancholischer Roman. Die Erzählweise ist nicht gerade straight forward – was aber der Tatsache geschuldet ist, dass die Denkweise des 10-jährigen Protagonisten es eben auch nicht ist. Der klassische Tagträumer, der mit seinen Gedanken mal hier, mal da ist. Das hat Alexander Gorkow meiner Meinung nach erstklassig umgesetzt.Auch wenn ich als 74er-Jahrgang etwas hinterherhinke, habe ich trotzdem den Geist dieser Zeit auch in den 80ern noch erlebt. Den motzenden Fahrradhändler, die laschen Jugendschutzregeln im Kino, das Gerauche selbst beim Essen, die Altnazis, die politisch unkorrekte Sprache und die Schulhof-Schläger. Und bei diesen Episoden könnten jüngere Leser:innen vielleicht etwas erstaunt sein, dass es da keine (oder kaum) Entwicklung oder gar Plot-Twists gibt. Das war halt so.Über allem schwebt die Liebe zur großen (und durch eine Herzkrankheit ständig vom Tod bedrohte) Schwester und natürlich, der Titel ist da wenig subtil, die Musik von Pink Floyd. Die muss man nicht kennen oder mögen, aber in den Passagen, in denen es konkreter wird, hilft es schon. Wenn beispielsweise der Vater bei dem plötzlichen Riss oder Wegfall der Bässe in „Have a Cigar“ entsetzt aufspringt und glaubt, Pink Floyd hätten seinen Verstärker auf dem Gewissen. Das ist nur lustig, wenn man es kennt (aber dafür gibt es ja Streaming).Alles in allem großes Kino, das aber ohne echtes Ende oder auch ohne Spannungsbogen auskommt. Leben halt.
Das Buch ist gewiss keine Weltliteratur, aber es liest sich sehr gut und locker runter. Ich hab jeden Satz, der von Pink Floyd handelte, irgendwie in mich "hereingetrunken", das liegt vorallem daran, daß ich das was im Buch beschrieben wird, auch mit der Band meines Lebens ,eben mit P-Floyd verbinde. Die Band ist bis heute ein Phänomen der Musikgeschichte. Auch ohne herzkranke Schwester, da trägt das Buch etwas dick auf.Die einzelnen Musiker sind keineswegs Virtuosen an ihren Instrumenten, ich würde sogar sagen, es sind technisch gesehen eher Durchschnittsmusiker, da ich selber Musiker bin, kann ich das beurteilen. Und dennoch ist deren Musik der absolute Maßstab perfekter "Rock"-Musik? Classic-rock, Psychedelic-Rock vielleicht. Passt auch nicht ganz, Artrock? Egal ..Pink Floyd eben.Pink Floyd spielt in einer eigenen Liga, und das ist das Mystische an ihnen. Jeder Song ist ein absolut perfektes Kunstwerk. Gilmours Gitarre kann keiner ersetzen, und auch Wrights Piano/ Orgel ist ein Unikat. Dazu ein dezenter Drummer, der 100%ig passt, und der Egomane Waters, der mit bissigen und intelligenten Lyrics der Musik das letzte I-Tüpfelchen schenkt.Die Floyd-Kompositionen sind für die Ewigkeit erschaffen. Daher ist dieses Buch für mich eine Art Jugendbibel, und das nach so viel Jahren ( bin 59 J. alt). Shine on .....! Schade, daß sich Waters und Co. nicht mehr einigen, und nur noch übereinander herziehen.Ein Stern Abzug, weil mir im Schreibstil trotz der Tatsache, daß die Familie des Autors viel Floyd und wenig Heino hört (sehr gut gemachte Ironie, Heino als Zombie - erinnert an Ottos ersten Film),etwas statisch daherkommt. und: als ich das erste Mal Pink FLoyd hörte, war es" Welcome to The Machine" im späten 1975er Jahr, es fror mich durch von Mark bis Bein, und ich wusste sofot: Das isses!! Das sind die Musik-Götter. Und das kommt irgerndwie zu wenig rüber.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 09.10.2026 18:23 Uhr.