Emotionale Gleichgewichtsstörung: Kleine Philosophie für verrückte Zeiten
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EAN 9783462005400

Emotionale Gleichgewichtsstörung: Kleine Philosophie für verrückte Zeiten

Hersteller: Kiepenheuer & Witsch Gmbh  ·  MPN: 6476713
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Emotionale Gleichgewichtsstörung | Kleine Philosophie für verrückte Zeiten | Jürgen Wiebicke | Buch

Bewertungen & Erfahrungen

3,4 von 5,0
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet interessante philosophische Einblicke in die Bewältigung von Krisen, allerdings ist die Umsetzung für manche Leser etwas zu abstrakt und weniger handlungsorientiert.
Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Beim ersten Betrachten fiel mir auf, wie das Buch aufgebaut ist und wie es wirkt. Die Art der Darstellung und die Gestaltung des gesamten Inhalts haben mich überrascht. Die Lesbarkeit der Texte ist gut gelungen und das Buch liegt angenehm in der Hand.
Redaktion 15.04.2026 testmonster.de · Redaktion
Die Druckqualität ist in Ordnung, aber der Text ist sehr dicht und die Zeilen sind eng beieinander. Beim Lesen bei gedimmtem Licht ist es etwas mühsam.
Christoph Müller 11.06.2024 amazon.de
Wer sich eingehender mit dem Begriff des Diskurses beschäftigt, der-oder diejenige wird schnell bemerken, dass es keine eindeutige Definition des Begriffs gibt. In der Philosophie des 20. Jahrhunderts hat es bei mehreren Autoren das Mühen um eine Erklärung gegeben. Allgemein gilt der Diskurs als hin-und hergehendes Gespräch. Mit dem Buch „Emotionale Gleichgewichtsstörung“ sucht Jürgen Wiebicke den Austausch. Auch wenn das Schreiben des Buchs sicherlich als Monolog stattgefunden hat, so hatte er die Leserinnen und Leser als potentielle Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner vor Augen oder im Sinn.Es ist eine erhellende Lektüre, die Leserinnen und Leser mit dem Wiebicke-Buch erwartet. Zeitgenossinnen und Zeitgenossen erleben die Gegenwart als unruhig und herausfordernd. Wiebicke gelingt es, die Leserinnen und Leser zum Atemholen zu motivieren. Die Menschen haben mit den 160 Seiten die Gelegenheit, sich zurückzuziehen. Der Rückzug zur Lektüre des Buchs gibt quasi Kraft, um in den Wirren der Kollektivität zu überleben. Was er über den Philosophen Michael de Montaigne berichtet, gilt sicher auch für die Leserinnen und Leser des Buchs. Der Lesesessel wird zu einem Ort der seelischen Ruhefindung. So formuliert er mit dem Blick auf die Gegenwart: „Die Fähigkeit, eine innere Burg zu bauen, die einen vor einem Übermaß an Negativität der Welt da draußen zu schützen vermag, kann jeder kultivieren“ (S. 16).Was leistet das Wiebicke-Buch im Kern? Er stellt das Denken (und sicherlich auch das Fühlen) in den Fokus, das den zeitgenössischen Menschen durch die nicht enden wollenden Krisen begleitet und vielleicht auch manchmal führt. Das Denken wirkt irgendwie als Schutzweste gegen die ständig präsenten Munitionssalven, die die Gegenwart hervorbringt. Dabei malt er nicht alles schwarz und stellt sich selbst als den Pessimisten vor. Wiebicke schreibt: „Krise bedeutet im Wortsinne: Entscheidung. Also nicht: alles geht den Bach runter. Eine womöglich längere Zeit unbemerkte Entwicklung erfährt eine entscheidende Wendung dadurch, dass wir zu Unterscheidungen gezwungen sind“ (S. 23).Der Ignoranz und dem Verdruss gegenüber den alltäglichen Anfeindungen im individuellen und gesellschaftlichen Kontext setzt Wiebicke das Bemühen um Souveränität entgegen. Im Krisenmoment hätten wir die Wahl, „ob wir nun die nicht selten bequeme Opferhaltung einnehmen oder lieber mitgestalten wollen“ (S. 24).Das Buch ist eine Aufgabe für die Leserinnen und Leser. Wiebicke begleitet sie dabei, viel über gesellschaftliche und individuelle Prozesse nachzudenken, sie zu kontextualisieren mit den eigenen Lebensbezügen. So wird es auch spannend, dem Terminus der emotionalen Gleichgewichtsstörung auf die Schliche zu kommen. Auf die Spur kommen, dies ist ein Stichwort, dem sich Wiebicke auch stellt. So spürt er dem Begriff der Demokratie nach, verbindet sie vor allem mit der Freiheit. Seine Positionierung: „Genau genommen wird im Grundgesetz keine Wohlfühlgesellschaft beschrieben, sondern eine, die mir etwas abverlangt, sofern ich mich überhaupt dafür zu interessieren bereit bin, wie andere Menschen auf die Welt blicken“ (S. 141).Da begegnet den Leserinnen und Lesern wieder der Diskurs in seiner Reinform. Wiebicke macht es beispielsweise vor, wie der Diskurs mit sich, letzthin aber auch mit anderen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen gelingen kann. Es sei unbezahlbar, schreibt Wiebicke, die Erfahrung zu machen, dass man nicht nur als Einzelner unter Einzelnen lebe, sondern Beiträge zu einem gelingenden Ganzen leisten könne. Das Buch „Emotionale Gleichgewichtsstörung“ ist ein erster Schritt in diese Richtung.
V. Weller 11.06.2024 amazon.de
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass so vollgestopft ist mit hohlem Geschwurbel wie dieses Buch. Nichts ist belegt, alles basiert auf der subjektiven Weltsicht des Autors. Ich weiß beim brsten Willen nicht, was an dieser intellektuell dürftigen Phrasendrescherei interessant sein soll. Dabei ist dieses Buch, gemessen am Inhalt, auch noch ausgesprochen teuer. Spart Euer Geld...
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