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Vendetta im verschneiten Südtirol.Rachsüchtige Mafiosi, ein toter Dorfpolizist und geheime Ermittlungen: In seinem sechsten Fall bekommt es Südtirols beliebtestes Ermittlerduo mit Italiens gefährlichsten Verbrechern zu tun. Es ist Mitte Januar, im verschneiten Grödental zittert immer wieder die Erde. Rund um das luxuriöse Winteridyll St. Christina gehen ungewöhnlich viele Lawinen ab. Doch Commissario Grauner hat keine Augen für dieses Naturspektakel. Auch als ein Toter in einer heruntergekommenen Villa gefunden wird, ermittelt er nur widerwillig. Denn seit Tagen ist seine achtzehnjährige Tocht er Sara spurlos verschwunden. Als er erfährt, dass sein neapolitanischer Kollege Saltapepe untertauchen musste, weil der Mafiaboss Giorgio Garebani, den der Ispettore einst ins Gefängnis brachte, hinter ihm her ist, glaubt Grauner nicht mehr an einen Zufall. Gemeinsam mit seiner Frau Alba ermittelt er gegen alle Vorschriften - sie stürzen sich in einen Kampf, den sie eigentlich nicht gewinnen können, aber nicht verlieren dürfen.
Bewertungen & Erfahrungen
3,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★2
4 ★1
3 ★2
2 ★1
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion29.04.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight; die Atmosphäre des dunklen Dorfes und die Geschichte des Falls für Commissario Grauner sind unglaublich fesselnd und packend. Ich habe die Zeit beim Lesen kaum gemerkt, es ist ein echtes Meisterwerk!
Redaktion29.04.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Ausgabe im Taschenbuchformat ist in Ordnung. Die Papierqualität ist akzeptabel, aber die Bindung wirkt etwas locker. Mir ist aufgefallen, dass die Art und Weise, wie die einzelnen Teile zusammengefügt sind, etwas unsauber wirkt. Dennoch ist das Buch gut lesbar und die Druckqualität ist zufriedenstellend. Insgesamt ist es ein produkt, der die Erwartungen erfüllt.
Redaktion29.04.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch in der Regel im Rahmen meiner Sammlung aufbewahrt. Die Druckqualität ist bei dieser Ausgabe gut umgesetzt, und die Bindung hält die Seiten beim Durchblättern gut zusammen. Die Lesbarkeit ist gegeben, auch wenn man beim Lesen merkt, dass die Struktur der einzelnen Fälle nicht immer den Erwartungen entspricht. Es ist ein weiterer Band in der Reihe, der in die Sammlung passt.
Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich die Grauner-Krimis liebe. Wie Lenz Koppelstätter es schafft, seine Figuren über sechs Bände klischee- und langeweilefrei wachsen zu lassen macht mich jedesmal wieder froh. Mit "Das dunkle Dorf" hat er sich selbst übertroffen. Spannend bis zur letzten Seite - auch wenn das Ende ein kleines wenig zu "erzählt" und zu wenig "erlebt" daherkommt. Nach all dem, was passiert ist, hätte ich am Ende doch gerne etwas mehr von den in das Drama involvierten Personen gehört. 2-3 Seiten Happy End, in denen die Figuren erzählen, wie es ihnen ergangen ist, wären doch sicher noch drin gewesen.Dennoch ein gutes Buch, denn Koppelstätters Erzählstil lässt bei mir erst gar keinen Ärger aufkommen. Ich bin froh, das Buch erst jetzt ausegelesen zu haben, denn im Januar kommt schon der nächste Band!Mir hat gerade die Mafiathematik gut gefallen (obwohl ich kein Fan von Mafia- oder Clankrimis bin). Selbst die Bösewichte waren erstklassig motiviert (daran krankt es ja in vielen Krimis) und endlich erfahren wir etwas über Saltapepes Vergangenheit. "Wirr", wie in einer anderen Rezension bemängelt, kommt die Geschichte nicht daher. Sie wird bis in den kleinsten Handlungsstang logisch aufgelöst. Und auch die Action, die nun wirklich nicht exzessiv bemüht wird, hat der Serie gut getan. Grauner in so einem Zugzwang, alle Protagonisten dieser Serie vor gänzlich neuen Herausforderungen zu sehen, war sehr spannend. Wer nur ein wenig Bergidylle und Lokalkolorit sucht, ist mit etwas leichterer Kost vielleicht besser bedient. Davon gibt es ja im Südtirol- und Alpenkrimisegment reichlich Auswahl.
... aber andere Romane der Reihe sind besser. Was mir gar nicht gefallen hat ist, dass viele Verdächtige im Ablauf aufgebaut werden und am Ende der Geschichte die wahre Täterin wie ein Kobold aus der Ecke gezaubert wird. Der Leser hat keine Möglichkeit, "seinen" Täter aufzubauen. Auch die reichliche Mystik führt hier nicht zum Ziel.
VORSICHT SPOILER!!!Ich habe die ersten Krimis der Reihe wirklich gerne gelesen, habe an Urlaube in Südtirol gedacht und mich an den beiden unterschiedlichen Ermittlern erfreut: Hier der traditionsbewusste Kommissar Grauner, im Nebenberuf "Viechbauer", dort der Süditaliener Saltapepe, immer auf der Suche nach dem perfekten Espresso und seiner Liebe für den SSC Neapel. Die beiden ergänzten sich gut, näherten sich an, lernten, sich gegenseitig zu verstehen. Immer wieder wurde dabei Saltapepes Vergangenheit in einer Anti-Mafia Einheit kurz erwähnt und die Tatsache, dass er nicht ganz freiwillig in Südtirol ermittelt. So weit - so gut. Im nun vorliegenden Band kommt es mir vor, als wären die Pferde mit dem Autor durchgegangen: War es in den vorigen Bänden ein Running Gag, dass Kommissar Grauner oftmals gar nicht wusste, wo seine Dienstwaffe liegt, wird er hier zum einsamen Rächer, der sich, natürlich im Alleingang, mit einem alten Gewehr in der Reisetasche auf den Weg nach Neapel macht. Drogenkrieg, Russenmafia, rivalisierende italienische Clans, brutale Hinrichtungen, Anti-Mafia Spezialeinheiten im Hubschrauber, zwielichtige Staatsanwälte...das volle Programm. Nicht unbedingt schlecht, aber eben auch nicht das, was man hier erwartet und sich gewünscht hat. Nichts gegen action-lastige Krimis, aber ich möchte lesen, wie Grauner in den Dörfern und Tälern ermittelt, seine Verhöre im Wirtshaus durchführt und Saltapepe vielleicht einmal als letzten Ausweg die Beretta zieht. Schade - dieser Krimi hat mit Südtirol nur noch oberflächlich zu tun und ist nichts anderes als 08/15 Kost. Der Cliffhanger zum Schluß tut sein Übriges. Ob ich den nächsten Band noch lesen werde? Keine Ahnung, gerade überwiegt die Enttäuschung, dass hier, bildlich gesprochen, aus "Derrick" "Alarm für Cobra 11" wurde.
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Letzte Aktualisierung: 22.10.2026 18:21 Uhr.