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EAN 9783492070706
»Sie sind wohl übers Ufer getreten, Sie Rinnsal!«: Wenn berühmte Künstler hassen, lieben und lästern
»Sie sind wohl übers Ufer getreten, Sie Rinnsal!« | Sven Michaelsen | Buch | 224 S. | Deutsch | 2021
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★2
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2 ★1
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion20.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Papier hat eine gewisse Dicke und der Druck ist klar umgesetzt. Die Buchbindung ist fest und hält die Seiten gut zusammen. Das Gesamtgewicht ist spürbar.
Redaktion19.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Stilvoll!
Redaktion24.02.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe das Buch noch einmal bestellt, weil die frühere Ausgabe gut war. Die Druckqualität ist beim zweiten Mal auch in Ordnung und das Papier ist nicht zu dünn. Die Lieferung war schnell und die Bindung hält die Seiten zusammen. Es ist eine solide Ausgabe für das Regal.
Redaktion18.08.2025
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch für meinen Freund gekauft, weil er gerne solche Dinge sammelt. Das Buch ist in einem akzeptablen Zustand, die Seiten sind nicht stark vergilbt. Die Bindung hält die Papierqualität in sich. Er hat es sofort in die Hand genommen und sah die Gestaltung an.
Anekdotensammlungen gibt es ja nun wirklich wie Sand am Meer, aber Sven Michaelsen sticht aus dem Einerlei angenehm hervor: Er lässt die Protagonisten selber zu Wort kommen, ja er hat sie sogar persönlich interviewt. 30 Jahre befragte er im Auftrag der SZ Berühmtheiten aus Film, Literatur und Musik, jetzt wird die Ernte, noch einmal neu sortiert, eingefahren. Das Besondere an dieser Sammlung ist, dass fast alle, über die hier berichtet, hergezogen, gelästert oder gejammert wird, kurz darauf selber zu Wort kommen. Es ist im eigentlichen Sinn keine Anekdotensammlung, sondern ein Anekdoten-Netzwerk, in dem mehrere Sichten auf die gleichen Personen und zusätzlich deren Selbstwahrnehmung ein vielschichtiges Bild malen, das der Realität näher kommt als jede Anekdote einzeln. Denn machen wir uns nichts vor: Anekdoten werden ausschließlich erzählt, um ein Idol zu erschaffen. Entweder stammen sie vom Protagonisten, der an seinem Mythos zimmert, oder von seinen Neidern, die den Mythos zerstören wollen. Alle anderen Anekdoten sind sowieso langweilig.Sven Michaelsen hat einen flüssigen, unterhaltsamen Stil, die Geschichten und Geschichtchen lesen sich flott weg, sind raffiniert miteinander verzahnt und eine ideale Lektüre vor dem Zubettgehen. Man wundert sich, man lacht vielleicht, man schüttelt den Kopf, aber am Ende freut man sich doch fast immer, dass man mit den Berühmten und Reichen der Welt nur ganz selten persönlichen Kontakt pflegt. So richtig nett war eigentlich keiner von Michaelsens Gesprächspartnern. Interessant ja, unterhaltsam zweifellos, aber auch sehr oft anmaßend, selbstverliebt und boshaft. Zwischen zwei Buchdeckeln sind sie ganz sicher besser aufgehoben als im Freundeskreis.(Dieses Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)
Eine Sammlung von Aussagen von (zumindest mir) mehr oder weniger bekannten Menschen über Autoren, Filmschaffende, Verleger. Das ist oft unterhaltsam und geistreich, aber öfter enervierend, egozentrisch, dekadent und belanglos. Eigentlich sind das Aussagen, wie man sie von B-, C-, D-(usw.)-Promis in den sozialen Netzwerken findet, nur dass diese Personen in Intellektuellenkreisen verkehren. Die meisten Personen - sowohl die Erzähler als die, von denen erzählt wird - waren mir herzlich unsympathisch.
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Letzte Aktualisierung: 09.10.2026 14:20 Uhr.