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Das Muschelessen | Erzählungen | Birgit Vanderbeke | Taschenbuch | 128 S. | Deutsch | 2012
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★2
4 ★1
3 ★2
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion26.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Muschelessen ist ein sehr nostalgisches und charmantes Spiel, das die Familie gut unterhält, auch wenn es nicht das technisch Beste ist. Die Qualität ist akzeptabel, aber es ist eher ein Sammlerstück als ein hochmodernes Spiel.
Redaktion26.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch für meine Freundin gekauft, weil sie gerne Literatur liest und ich wusste, dass sie diesen Stil mag. Die Aufmachung ist einfach und die Seiten sind gut lesbar. Das Buch hat eine einfache Bindung, was für den Transport gut ist. Sie hat es sofort in ihrem Regal platziert.
Es ist ungewöhnliche Kost, die man hier zu lesen bekommt, ungewöhnlich im Schreibstil, im Satzbau, keine wörtliche Rede, aber genau DAS ist es, was dieses Werk zu einer Kostbarkeit macht. Man fühlt sich in die Gedankengänge der Tochter hineingezogen und immer wiederholen sich Sätze und irgendwie werden scheinbare Banalitäten zu entscheidenden Aussagen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, jede kleine Andeutung verbarg eine Anspielung auf unfassbare Erlebnisse, so z.B. die panische Angst vor den Butzenscheiben der Schrankwand (weil man bei den Schlägen mit dem Kopf in diesen Scheiben landen könnte) oder das Barfach mit dem Kongnak drin, den der Vater vor seinen Schlagsessionen immer konsumierte, dass die Mutter mit der Tochter immer in die Charite wegen ihrer Hüfte gefahren war (warum? weil der Vater die Tochter als Baby gegen die Wand schleuderte...), die gnadenlos unerträglichen Sonntagsbeschreibungen mit Verdi..., dass die Tochter als Baby aussah "wie ein Affe"..., die Quälereien des Sohnes durch den Vater bei den Konzertbesuchen..., das Abbrechen der Krankenhausbehandlung der Mutter durch den Vater, damit der Haushalt wieder in Ordnung kam..., oh mein Gott, das waren Aneinanderreihungen von Abgründen, die nur schwer zu ertragen waren. Ich fand gut, dass das Ende offen blieb, damit blieb für mich die Hoffnung bestehen, dass die Mutter endlich ihre Stärke mit Hilfe ihrer Kinder umsetzen konnte und den Tyrannen vor der Tür stehen ließ bzw. vielleicht kam ja ein erlösender Unfall dazwischen... Ein sehr starkes Buch! 5 Sterne!
Kammerspielartiges Potrait einer auf den ersten und vlt auch auf den zweiten Blick durchschnittlichen deutschen Familie.Handlung vlt ein wenig zu absehbar und klischeehaft.Aber sehr lesenswerte Satzbildung und Sprache.Wurde hier im Rahmen des Oberstufen-Deutsch-Unterrichts angeschafft. Dafür als Sittengemälde einer patriarchisch dominierten, deutsch-deutschen Familie in den späten 80er Jahren sehr gut geeignet.
Ich sollte das Buch für den Deutschunterricht lesen und anschließend analysieren. Mir kam das Buch am Anfang sehr langweilig vor und ich habe für die erste Hälfte sehr lange gebraucht. Es wurde aber meiner Meinung nach immer spannender, da ich Verknüpfungen zwichen der DDR herstellen konnte. Die zweite Hälfte hatte ich daher schnell fertig, da mich das Ende sehr interessiert hat. Wir haben das Buch sehr genau analysiert in der Schule und deshalb ist mir vieles klarer vorgekommen. Ich denke daher das es ein gutes Schulbuch ist, da es viel Stoff für den Unterricht hergiebt. Jedoch würde ich sagen das es kein Buch für zwichendurch ist, da man sich durch den tiefgründigen Hintergrund sehr damit beschäftigt. Es ist ein Buch mit Vergangenheit und daher sehr spanndend. Ich denke, dass das Buch aber sicherlich nicht für jedermann ist und das man dafür auch ein bestimmtes Alter erreicht haben muss, um es zu verstehen. Abschließend kann ich sagen, dass ich es als Schulbuch empfehlen würde aber mir der Schreibstil der Autorin nicht gefällt.
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Letzte Aktualisierung: 23.10.2026 14:19 Uhr.