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Ein skurril-humorvoller Roman mit Tiefgang zu den Themen die uns alle angehen: Leben Sterben und Lieben Else glaubt mit Ende 50 in Schlagersänger Bernhard Bardensiehl endlich die große Liebe gefunden zu haben auch wenn sie ihn vorerst nur aus der Ferne anschmachtet. Doch der Tod macht ihr einen Strich durch die Rechnung denn Bernhard verunglückt. So schnell lässt sich Else ihr Glück jedoch nicht nehmen und so verteidigt sie ihn gegen den Außendienstmitarbeiter des Todes Detlef der Bernhard holen soll. Als neuer Mitarbeiter der Life Limited Ltd. ist Detlef eigentlich dafür zuständig Lebe nsfäden zu durchtrennen findet jedoch bald mehr Gefallen daran stattdessen Leben zu retten. Während er sich mehr und mehr von seinem Arbeitgeber entfernt und schließlich eine Revolution beim Tod lostritt beginnt für Else und ein ganzes Sammelsurium an schrulligen aber liebenswerten Menschen eine turbulente Reise bei der es buchstäblich um Leben und Tod geht - und natürlich um die Liebe. »Feinsinniger Humor mit ernsthaften Untertönen - der Tod mal aus einer neuen Perspektive! Skurril herrlich unterhaltsam und ein Roman mit einer Hauptfigur die einem still und heimlich ans Herz wächst.« (Sarah Reul Pinkfisch)
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★2
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion03.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman ist eine unterhaltsame und humorvolle Auseinandersetzung mit tiefgründigen Themen wie Leben, Sterben und Liebe, die sehr gut umgesetzt ist. Obwohl er sehr ansprechend ist, finde ich die Wendung des Endes etwas zu abrupt.
Mit schwarzer Kutte und Sanduhr – so präsentieren sich die Außendienstmitarbeiter des Todes heutzutage den abzulebenden Menschen. Kein Wunder also, dass Else der Atem stockt, als solch eine schwarz gekleidete Figur vor ihren Augen auf der Intensivstation auftaucht, um Bernhard Bardensiehl mitzunehmen. Ausgerechnet ihren Bernhard! Den berühmten Schlagersänger, der ihr Herz mit seinen einfühlsamen Liedern von Liebe im Sturm erobert hat! Nein, zulassen, dass der Tod ihn mitnimmt, kann sie nicht. Also stellt sie sich dem Sensenmann in den Weg und schlägt ihn in die Flucht. Blöderweise nützt das dem armen Bernhard überhaupt nichts, denn der liegt weiterhin im Koma.Derweil ärgert sich Außendienstmitarbeiter Detlef maßlos. Einem erfahreneren Kollegen wäre es sicher nicht passiert, dass er vergessen hätte, sich vor den Menschen unsichtbar zu machen. Und dann auch noch diese dicke Frau in ihrem Kuhfellmantel, die seine Dienstkleidung mit Eierlikör bekleckert! Um diese Person wird er in nächster Zeit garantiert einen großen Bogen machen.Natürlich ist das nicht die letzte Begegnung der beiden, denn Else erkennt, dass sie den Tod davon überzeugen muss, Bernhard am Leben zu lassen, wenn sie ihn retten will. Dafür muss sie den Kerl in der schwarzen Kutte aber erst mal finden.Auf ihrer Suche begegnen ihr die unterschiedlichsten Menschen, die sich ihr anschließen und helfen wollen. Und alle haben ihre eigenen Gedanken zum Thema Leben und Tod.Sogar Detlef kommt ins Grübeln. Wäre es nicht viel schöner, wenn die Menschen sich den Zeitpunkt zum Sterben selbst aussuchen könnten?Während er mit dieser Idee bei seinem Chef auf Granit beißt, sind einige Kollegen-Tode schnell dafür zu begeistern. Und – Schwupps! – ehe er sich versieht, hat Detlef eine Revolution angezettelt.„Nach dem Tod gleich links“ ist eine ausgefallene Hommage an das Leben und die Liebe und, wenn man genau hinsieht, auch an den Tod. Erzählt wird das Ganze mit Leichtigkeit, Witz und Tiefsinn sowie einer gehörigen Portion Fantasie. Eindeutig fünf Sterne!
Else hat sich in einen gealterten Schnulzensänger verliebt. Leider will ihr der Tod einen Strich durch die Rechnung machen, bevor die Liebe ihre glückliche Erfüllung findet. Der Tod ist in Form einer Firma mit Angestellten organisiert, welche die Tötungs-Befehle von oben kritiklos ausführen müssen, was auch immer anstandslos funktioniert hat, bis ... ja, bis Else sich in den Weg stellt und diesen speziellen Angestellten auf halbem Wege so ins Bockshorn jagt, dass er den Schnulzensänger als lebenden Leichnam, also noch nicht Hirn-tot, im Krankenhaus zurücklässt.Es beginnt eine Odyssee, in deren Verlauf Else immer neue Helferinnen und Helfer anheuert, um den Tod zu finden und ihn zu überreden, diesen Autrag zurückzudrehen ... denn schließlich will Else mit dem Schlagersänger glücklich bis an ihr eignes Lebensende leben.Der Todesangestellte entwickelt sich zum Revolutionär in der Todesfirma, weil er den freien Willen für die Mitarbeiter fordert, also freie Entscheidung, töten oder leben lassen, wenn sie einen Autrag zur Ausführung bringen sollen. Das kann so natürlich nicht laufen, denn wie würde die Welt aussehen, wenn der Tod oder die Menschen einfach entscheiden könnten?Die entscheidende Frage, wer denn nun eigentlich entscheidet, und die damit verbunden Frage, ob es überhaupt einen freien Willen geben kann, versandet leider im Hinweis auf die "Vorsehung", von der wir nicht viel erfahren, nur, dass sie etwas mit drei Chefs der Todesfirma zu tun haben muss.Der nach meinem subjektiven Empfinden wie ein Kinderbuch für Erwachsene geschriebene Roman erinnert mich an den einen oder anderen klassischen russische Autor, von dem bekannt ist, dass er so viele Figuren auftreten lässt, dass der Leser sich zum Gedächtniskünstler entwickeln muss, um mitzukommen.Insgesamt eine lesenswerte Geschichte, deren Lektüre an vielen Stellen zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregt.
Schon mit den ersten Zeilen war ich drin und ich war äußerst angetan: Das Buch ist genau mein Ding, dachte ich mir. Und im Grunde denke ich das noch. Aber wie bereits eine andere Leserin hier schrieb, wurde es auch mir so gegen Mitte zu viel.Ich liebe mäandernde Geschichten, ich liebe es, wenn auch Nebenfiguren ihre eigene Story erhalten, ich liebe es, wenn der Weg nicht nur steil zum Ziel führt, sondern schöne Aussichten bietet, und ich liebe skurille Gestalten. So weit, so gut. Aber nun bin ich bei knapp 70%, habe ab 54% manches überflogen und reagiere ein wenig gereizt, wenn schon wieder jemand dazwischen kommt. Denn das, was ich eigentlich mag, wird für mich zum Problem: Es geht nämlich gar nicht mehr voran und zu viele der hineinschauenden Nebenfiguren sind von derselben Sorte nervender Mann und unterscheiden sich für mich zu wenig. Es tritt gar zu sehr auf der Stelle und ob Else nun ihren Schlagersänger bekommt oder nicht, ist so dermaßen dritt- oder viertrangig geworden, dass ich es nicht mehr wissen muss.Dennoch habe ich eben bis hierher enorm viel Spaß gehabt und es ist ein Vergnügen, all die romantischen Erwartungen, die man an die anderen Personen des Romans hat, mit einem Augenzwinkern erfüllt zu bekommen. Sicherlich lese ich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt - einem grauen Novembertag womöglich - zu Ende und werde meine Freude daran haben. Wie das mit lustigen Büchern eben oftmals so ist: hintereinander weg ist es einfach zu viel.
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