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Starbuck: Der Kämpfer | Historischer Roman | Bernard Cornwell | Taschenbuch | Die Starbuck-Chroniken
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion14.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Taschenbuch von Bernard Cornwell ist ein absoluter Meilenstein und fesselnd, ich war von Anfang bis Ende absolut begeistert von der spannenden Geschichte. Die Darstellung der Ereignisse ist hervorragend und man wird garantiert in die Geschichte hineingezogen.
Redaktion14.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein spannendes und gut recherchiertes Buch, das die Ereignisse des Amerikanischen Bürgerkriegs lebendig darstellt, allerdings finde ich die Schlussfolgerungen manchmal etwas zu stark inszeniert.
Redaktion14.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe das Buch meinem Bruder geschenkt, weil er es schon lange wollte. Die Buchqualität ist in Ordnung und das Papier fühlt sich beim Lesen angenehm an. Die Bindung hält den normalen Gebrauch gut, und wir konnten es ohne Probleme lesen.
Starbuck ist als Kommandant der Legion dort wo er sein will: Mitten im Getümmel des Bürgerkrieges.Gleich auf den ersten Seiten zieht Cornwell den Leser (na ja zumindest mich) wieder in seinen Bann. Man bibbert mit Starbuck und seinen Männern im eiskalten Regen, fiebert mit, wenn sie auf die Kanonen zustürmen und ist empört, als ein neureicher Schnösel Starbuck als Kommandant der Legion ablöst.Starbuck wird also als Kommandant der "Gelbschenkel" eines verachteten Strafbataillons nach Richmond geschickt. Kaum angekommen bringt er sich auch gleich wieder in Schwierigkeiten. Nun, so kennt man ihn und deshalb macht es auch Spaß ihm zu folgen. Keine Frage: Cornwell schafft es wieder einmal sehr gut mich in die Welt dieses Bostoner Pfarrersohns, Abenteuerers und Soldaten hineinzuziehen, der dem Süden einfach aus Zufall folgt. Ihn treiben keine hehren Grundsätze an, nur die schlichte Tatsache, dass er halt ein guter Soldat ist.Gegen Ende des Romans gibt es dann die Schlacht von Sharpsburg. Ein blutiges Gemetzel, wenn man Cornwell glauben darf, dass hier furios poträtiert wird. In zahllosen Details kann man dieses blutige Ringen miterleben. Statt klinischer Action, strahlenden Helden und hehrem Patriotismus gibt es hier Blut, herausquellende Eingeweide, schreiende Verletzte und mitten drin sind glaubwürdige, vielschichtige, liebenswerte Charaktere mit denen man mitfiebern kann.Zusätzlich bringt Cornwell den Mut auf einige Charaktere über die Klinge springen zu lassen. Eine gute Entscheidung. So wird das Elend des Kriegs, dass hier noch expliziter dargestellt ist, als in Cornwells anderen Reihen noch einmal betont.Außerdem bringt Cornwell historisches Wissen unglaublich unterhaltsam rüber. Mir zum Beispiel war die Schlacht von Sharpsburg überhaupt kein Begriff, obwohl sie wohl das Potential hatte den Krieg mit einem Schlag zu beenden.Fazit:Wer Cornwell und insbesondere die Starbuck-Reihe mag, der sollte auf jeden Fall zugreifen.Für alle, die mehr Wert auf sterile Aktion und strahlende Helden legen, ist dieses Buch aber rein gar nichts.
Dieses Mal wird Starbuck von der Legion abgezogen und zum Kommandeur eines Strafbataillons gemacht, das als die „Gelbschenkel“ verunglimpft wird, weil man Ihnen nachsagt, sich bei Feindkontakt die Beinkleider zu bepinkeln. Dort wird der gebürtige Nordstaatler nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Wird er es schaffen, diese Truppe zum Kämpfen zu bringen?Erst wird die Belagerung von Harpers-Ferry beschrieben, doch der zentrale Punkt des Romans ist die Schlacht am Antietam (Sharpsburg), die als blutigster Tag in der Geschichte der USA, dort noch heute in den Köpfen ist. Die Schlacht selbst beschreibt Cornwell, wie gewohnt, dicht und temporeich. Aus meiner Sicht aber auch deutlich drastischer, als man es gewohnt ist. Elend und Sterben sind plötzlich sehr nah am Leser.Cornwell wäre aber nicht Cornwell, wenn er nicht auch die Geschichte rund um die Schlacht erzählen würde. Er spinnt eine Story um die berühmten „Lost Orders“, also darum, wie Lees sämtliche Aufmarschpläne in die Hände der Union fielen. Darüber hinaus erzählt er (historisch verbürgt), warum der Norden, trotz völliger Überlegenheit, an diesem Tag den Krieg nicht beenden konnte, was vorwiegend an den geradezu grotesken Fehleinschätzungen des Unionsgeneral Mc Clellan lag.Fernab von amerikanischer Geschichtsvereinfachung, legt der Brite Cornwell einen weiteren Band seiner Beschreibung des Bürgerkriegs vor, der wieder viel Action, aber auch viel Historie bietet.
Ein würdiger vierter Teil dieser Reihe. Ich habe das Buch mit Spaß gelesen. Interessanterweise wird eigentlich nur ein eher kurzer Zeitraum von wenigen Tagen beleuchtet, etwa das halbe Buch spielt an nur einem Tag. Das macht es aber für mich um so kurzweiliger zu lesen.Einzig traurig ist, das es sich nach meinen Infos um den letzten Teil der Serie handelt, da sich der Autor wohl auf die profitablere Sharp-Serie spezialisiert hat. Wäre auf der einen Seite verständlich, aber ich hoffe dennoch, das es auch an dieser Front irgendwann weiter geht.
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Letzte Aktualisierung: 22.10.2026 06:23 Uhr.