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EAN 9783518124659
Samuel Beckett - GEBRAUCHT Warten auf Godot Faksimileausgabe (edition suhrkamp) - Preis vom 08062023 050526 h
Warten auf Godot | Faksimileausgabe | Samuel Beckett | Taschenbuch | edition suhrkamp | 116 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion03.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Faksimileausgabe des berühmten Stücks \"Warten auf Godot\" ist eine wunderbare und begeisternde Ergänzung für jeden Literaturfan. Die Qualität der Ausgabe und die historische Bedeutung sind einfach beeindruckend.
Redaktion03.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Als Sammler finde ich diese Ausgabe von \"Warten auf Godot\" sehr ansprechend, die Wiedergabe ist gut, allerdings ist der Zustand des Buches aufgrund des Alters zu erwarten.
Da stehen oder sitzen sie, die beiden Landstreicher Didi und Gogo und warten auf einen gewissen Godot, von dem sie nicht wissen, wer er ist oder wann er kommt. Sie wissen letztendlich nicht einmal, ob es ihn gibt. Ein mögliches Bild für den Glauben an Gott, der die Gläubigen trotz maximaler Unwissenheit warten lässt auf etwas, das da kommen mag. Oder auch nicht. Das jüngste Gericht. Das ewige Leben. Es verleiht einer an sich sinnlosen Existenz so etwas wie eine Berechtigung. Oder den Glauben daran.Die Aufnahme ist ein Mitschnitt einer Theateraufführung in Berlin aus dem Jahr 1974. Die Tonqualität ist einwandfrei, die Theaterbesucher wurden gebeten, still zu halten. Nebengeräusche sind absolute Mangelware, nur das Echo der Schauspieler ist ab und an zu hören, vielleicht sogar absichtlich.Becketts Stück ist der Inbegriff des modernen und absurden Theaters. Die Sinnleere des menschlichen Daseins im Mittelpunkt, führt es uns vor Augen, dass unsere Existenz eine Endlosschleife des Wartens ist. Zum einen symbolisiert durch das Warten auf etwas Unbestimmtes, zum anderen durch die Form. Das Stück besteht aus zwei Einaktern, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Auch Eier sind nicht absolut identisch, wenn Sie nun exakt denselben Text befürchten.Gehört habe ich das Stück beim Bügeln, eine weitere Endlosschleife im Leben. Ein wirkliches Ende wird auch hier nicht erreicht.
"Nothing happens. Twice" hat ein Kritiker Samuel Becketts "Warten auf Godot" einmal auf den Punkt gebracht. Dies ist einerseits richtig, denn der Plot des Stückes lässt sich problemlos in einem Satz zusammenfassen: Die Landstreicher Vladimir und Estragon warten auf einer abgelegenen Landstraße auf die Ankunft eines gewissen Godots. Andererseits ist das total falsch, denn in den auf den ersten Blick völlig sinnlos erscheinenden Gesprächen der beiden Antihelden spiegelt sich die ganze Absurdität der menschlichen Existenz wieder. Stinkend, eiternd und verwahrlost warten die beiden seit einer unbestimmten Zeit auf die Ankunft ihres Erlösers.Die Frage, wer oder was Godot ist, ist so naheliegend wie überflüssig, da es die eine richtige Antwort nicht geben kann. Ist man gläubig, ist es Gott; ist man Kommunist, ist es die klassenlose Gesellschaft; ist man verliebt, ist es die Anerkennung der anderen Person; ist man Fußballfan, ist es Deutschland auf dem Weltmeisterthron und nicht nur das bittere Spiel um den dritten Platz usw.Doch trotz, oder vielleicht gerade wegen, der so ernsten existentiellen Thematik ist "Warten auf Godot" zum Brüllen komisch. Die absolut sinnfreien Gespräche und Slapstickeinlagen, reißen die Zuschauer im Theater immer wieder von den Sitzen.Dass das Stück kein abgehobenes und weltfremdes Intellektuellentheater ist, zeigt ein Blick auf die recht außergewöhnliche Uraufführung im Jahr 19953. Diese fand nämlich in einem Theater in San Francisco statt und wurde von der Leitung nur ausgewählt, weil in dem Stück keine Frauen vorkommen. Als man die Insassen nach Ende der Aufführung die unvermeidliche Frage nach der Identität Godots stellte, kamen Antworten wie der Sinn des Lebens, Glück und, natürlich, Freiheit.Fazit: Becketts bekanntestes Stück bleibt bis heute eines der besten Beiträge über den Sinn des Lebens und die Rolle des Menschen in einer ihm entfremdeten Umwelt.
, das man so ein geniales Werk, wie "Warten auf godot" bewerten muss, um seine meinung zu sagen. Beckett schrieb mit diesem Werk das auf, was in dem Zeitgeist drohte und sublim schon längst vorhanden war. Es ist die ständige Widerholung stupider Prozesse, die immer wieder nue eingekleidet werden. Ein absolutes Ergebnis ist nicht zu erwarten, Godot kommt nicht. Es gibt literaturwissenschaftlich unzählige Deutungsweisen für dieses Werk, das Warten auf den Atomkrieg, das warten auf gott und meine deutung, warten auf den Befehl, geh tot - godot - go dead- geh tot. ist aber nicht Pflicht, nur wenn amn den dadaistischen aspekt in Becketts Werken auf sich wirken lässt. Wie gesagt, Beckett zeigt die stupide Repetation. und nochmal und nochmal und nochmal nohmal, noch, malmalmal. und der Godot ist nicht da
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Letzte Aktualisierung: 28.09.2026 18:13 Uhr.