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Tuchman, Barbara: Die Torheit der Regierenden

4,3/5 (3 Bewertungen)

Produktfakten auf einen Blick

EAN
9783596153947
Hersteller-Artikelnr.
496259
Kategorie
Bauzubehör für Subwoofer & Lautsprecher
Durchschnittsbewertung
4,3 / 5 (3 Bewertungen)

Produktbeschreibung

Barbara Tuchman untersucht die vielleicht faszinierendste Paradoxie der Geschichte: die Verwirklichung einer Politik, die dem Eigeninteresse der Regierenden entgegensteht. Sie führt den Leser an vier entscheidende Schauplätze. Der erste ist der Trojanische Krieg. Gegen göttliche Omen und Beschwörungen aus den eigenen Reihen handelnd, ziehen die Trojaner das Pferd in ihre Mauern und verurteilen sich selbst zum Untergang. Das hölzerne Pferd ist das Symbol eines Wahns, der heute existenzgefährdend geworden ist. Die sechs Jahrzehnte päpstlicher Torheiten stellt sie im zweiten Abschnitt vor: Korrup

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5
3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 21.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Klasse!
Gerhard Salomon 29.09.2023 amazon.de
Das Bild am Cover täuscht. Wenngleich das Hineinbringen des hölzernen Pferdes das Musterbeispiel für die Torheit der Regierenden ist, wird der trojanische Krieg nur als Einleitung gebracht. Die Schwerpunkte liegen auf zwei Geschichtsperioden:1. Die Handlungen der Renaissancepäpste im 15. und 16. Jahrhundert, die letztlich zur Reformation geführt haben, und2. Die schrittweise Verstrickung der Vereinigten Staaten in den Vietnamkrieg.Die Autorin zeigt auf, wie politisches Handeln, das zunächst vernünftig erschien, sich letztlich gegen das Interesse der Regierenden gerichtet hat.
Christian Hartmann 29.09.2023 amazon.de
Torheit als Konstante in der Politik ist leider ein Thema, dass nie an Aktualität verliert; um so schöner, dass sich mit B. Tuchmann eine Autorin schon in den 80er Jahres des Problems angenommen hat. So weit so gut. Dennoch hinterlässt die Lektüre des Buches ein Gefühl der Unzufriedenheit. dafür gibt es vor allem zwei Gründe:Erstens werden die Hintergründe für Torheit wie etwa kognitive Dissonanz oder beschränkende mentale Modelle nicht explizit betrachtet. Allein im Vorwort wird innerhalb der Danksagungen das Problem der kongitiven Dissonanz kurz thematisiert. Die Beschreibung der Fallbeispiele bleibt somit annekdotisch und erklärt letztendlich wenig.Zweitens strotzen die von B. Tuchmann präsentierten Fälle zum Teil nur so vor Ungenauigkeiten und Fehlern. Ein Beispiel, um dies genau zu illustrieren: Im Kapitel zum Vietnam- bzw. Indochinakriegs wird die Schlacht von Dien Bien Phu behandelt. Dabei zeigt die Autorin weder die strategischen Motive für den Aufbau dieser Festung vollständig auf (sie erwähnt zwar das geplante Aufreiben des Gegeners in offener Schlacht, vergisst aber die intendierte Unterbrechung der Verbindungswege nach Laos), noch wird der Lauf der Ereignisse richtig beschrieben (sie schreibt die Franzosen hätten ein bereits befestigtes Gelände besetzt). Tatsache ist, dass die Festung von Dien Bien Phu erst im Zuge der Ereignisse aufgebaut wurde. Auch die Aussage, die Truppen von Gen. Giap hätten Luftangriffe auf die Festung durchgeführt, zeugt nicht gerade von grosser Kenntnis der Sachlage; die Vietminh waren eine Guerrillarmee. Solche Angriffe wurden von den Franzosen auf die Stellungen der Vietminh mit geringen Erfolg durchgeführt und nicht umgekehrt.Fazit: Gutes Thema - schlechte Recherche. Wer eine genaue Darstellung des Vietnam-Konflikts und der Verwicklung der USA sucht, sollte stattdessen R. Aspreys Buch "War in the Shadows" lesen.
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