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Die blinden Flecken der RAF | Wolfgang Kraushaar | Buch | 423 S. | Deutsch | 2017
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★2
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1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion21.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet einen tiefen Einblick in die dunkle Zeit des Deutschen Herbstes und ist eine wertvolle Lektüre für Geschichtsinteressierte. Allerdings sind einige Details für Laien möglicherweise etwas zu dicht, was die Lesbarkeit für Anfänger leicht einschränkt.
Redaktion14.01.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Buchqualität ist akzeptabel, aber es gibt einige Stellen, wo der Text unnötig aufgebläht ist. Das Papier ist nicht besonders dick, und die Bindung hält den Inhalt, aber es gibt Bereiche, die etwas unsauber aussehen. Man merkt, dass der Druck nicht immer flüssig ist, was beim Lesen etwas stört.
Redaktion16.09.2024
testmonster.de · Redaktion
Die Art, wie das Buch zusammengestellt ist, ist auffällig. Das Papier fühlt sich in Ordnung an, und der Druck ist insgesamt lesbar. Die Bindung hält den Umfang gut.
Eines vorweg: Wer mit der Geschichte der RAF nicht vertraut is, braucht das Buch meiner Ansicht nach nicht lesen. Zumindest im Groben sollte man schon eine Ahnung haben, denn das Buch dient dazu, Lücken zu füllen. Wer einen Schnellkurs in Sachen RAF absolvieren möchte, dem rate ich zu dem Film der Baader – Meinhof – Komplex, welchen ich samt Youtube – Link im Rahmen meiner RAF-Filmreihe bespreche. Wer mehr Zeit hat, kann auf die Videos unter dem Cover zurückgreifen. Dringend abraten muss ich inzwischen von *Die Anwälte*, da die Aussagen der Anwälte extrem manipulativ sind und ganz gerne das ein oder andere, welches die Entscheidungen des Staates verständlich macht, unterschlagen wird.Viele dieser Lücken hat erst dieses Buch für mich schließen können, so empörte sich Schily in *Die Anwälte*, dass es nicht ginge, dass ein Anwalt kurz vor Prozessbeginn ausgeschlossen wird. Wenn man weiß, dass er in Verdacht stand, Anschlagslisten an Ulrike Meinhof übergeben zu haben. (Später war er wieder dabei, da der Bundesgerichtshof befand, dass auch eine der Wärterinnen dies getan haben könnte, über die Wahrscheinlichkeit dessen schweige ich mich lieber aus.)Auch andere Details, wie dass Cohn-Bendit Satres Besuch in Stammheim zu ermöglichen, fand ich sehr interessant. Allerdings verliert sich Kraushaar nicht in Gewalt, sondern liefert eine weitgehende Analyse der Personen, der Gesellschaft und der politischen Umstände mit. Speziell beschäftigt er sich noch einmal mit den RAF – Anwälten und den RAF – Frauen, welche die RAF durchaus dominierten.Auch die Haftbedienungen in Stammstamm, die Zukunft des Gerichtsgebäudes und natürlich die Todesnacht von Stammheim, welche Gerhard Richter zu seinem Zyklus 18. Oktober 1977 inspirierte, sind ein Thema. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die zweite und dritte Generation ein wenig zu schnell abgehandelt wird.FazitEin Buch über die RAF, welches einige Wissenslücken füllt.Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderen: »Die RAF und der linke Terrorismus« (Hg.), »Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus«, »1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur«, »Achtundsechzig – Eine Bilanz«, »Die Protestchronik 1949-1959« und »Verena Becker und der Verfassungsschutz«.Die blinden Flecken der RAFGebundene Ausgabe: 423 SeitenVerlag: Klett-Cotta; Auflage: 1 (5. August 2017)Sprache: DeutschISBN-10: 3608981403ISBN-13: 978-3608981407Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 3,2 x 22,1 cm
Oft genug drückt sich der Autor unnötig umständlich aus (“... er tat dies um x zu verunmöglichen”). Es gibt spannende Stellen, aber unnötig in die Länge gezogene theoretische Passagen ohne Erkenntnisgewinn überwiegen. Würde ich nicht weiterempfehlen
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Letzte Aktualisierung: 10.10.2026 06:19 Uhr.