Die Zukunft der Menschheit - soll es uns weiter geben? - Tim Henning Kartoniert (TB)
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Bücher EAN 9783662655351

Die Zukunft der Menschheit - soll es uns weiter geben? - Tim Henning Kartoniert (TB)

Hersteller: J.b. Metzler  ·  MPN: 978-3-662-65535-1
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Produktfakten auf einen Blick

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EAN
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Kategorie
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Produktbeschreibung

Die Zukunft der Menschheit - soll es uns weiter geben? | Tim Henning | Taschenbuch | ix | Deutsch

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 19.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet eine düstere Perspektive auf die Zukunft der Menschheit, die durch die angesprochenen Themen gut angesprochen wird, allerdings ist die Umsetzung für mich etwas zu vage.
philou 25.03.2024 amazon.de
Spannendes Thema, sehr transparent und unterhaltsam erklärt!
Frank 25.03.2024 amazon.de
Wieder einmal wurde ich durch das philosophische Radio auf ein Buch aufmerksam, was mich interessierte, da sich der Author auch auf Derek Parfit bezieht. Parfit lernte ich kennen durch das hervorragende Buch von William MacAskill, was wir der Zukunft Schulden, der das gleiche Thema wie Henning beschreibt, allerdings viel ausführlicher und phantastisch recherchiert. Parfits Werk ist im Buch “Personen, Normativitaet, Moral” in dem Aufsätze von ihm ausgewählt sind für den interessierten beschrieben. Obwohl der Author MacAskill als Quelle nicht erwähnt kommt er auf die gleichen Schlussfolgerungen wie er, was ich sehr interessant fand, wenn er das Buch vorher nicht kannte. Wichtig ist in jedem Fall, das wir wenn wir nichts tun sehe ich fast schon die Vision von Kim Stanley Robinson, aus seinem Buch “das Ministerium der Zukunft” Wirklichkeit werden.
setarkos 25.03.2024 amazon.de
Das Buch von Tim Henning befasst sich mit einer spannenden Frage und handelt diese auf hohem Niveau, aber dennoch klar strukturiert und - grosso modo - verständlich formuliert ab.Dafür gibt es Pluspunkte.Doch warum nur einen einzigen?Weil das Buch "gendert", etwa in der Form "Leser:innen", "sie:er", "ihm:ihr" usw.Das erschwert die Lektüre ungemein, weil man als Leser immer wieder über diese Einsprengsel stolpert und vom Inhalt des Buches abgelenkt wird.Nun verstehe ich zwar die Intention, die hinter dieser Schreibweise steckt ("Frauen sollen sichtbar(er) gemacht werden."), doch muss ich anmerken:Wenn ich Sätze wie diesen hier lese - "Dann impliziert das Enge Prinzip, dass es jemanden geben muss, für den:die es sich um eine Verbesserung handelt." -, denke ich nicht an Männer und Frauen (wie die Befürworter dieser verbalen Verrenkung erwarten und sie daher als Legitimation dafür heranziehen).Ich denke an einen verbissenen Ideologen, der mir die Lektüre eines im Prinzip interessanten Textes verleidet, indem er mich mittels Sprachmagie zu beeinflussen versucht.Bitte nicht falsch verstehen:Der Autor eines Fachbuches will natürlich seine Position darlegen und für sie plädieren, andernfalls würde er ja auch kein Buch schreiben.Doch es ist eine Sache, ein Essay zu einem bestimmten Thema zu verfassen, in welchem mittels Argumente für oder gegen etwas plädiert wird. Eine andere ist es, durch die Art der Formulierungen eine zweite "Argumentations"ebene einzuziehen, die gleichsam "unbewusst" zugunsten eines weiteren Themas (Feminismus) - dem das Buch nicht explizit, hierdurch aber implizit gewidmet ist - wirken soll.Das fühlt sich an wie "Nudging" - und damit kann ich überhaupt nichts anfangen, weil ich mir vom Buch eines Philosophen erwarte, dass es mich durch Argumente von seiner Sache überzeugt, anstatt mich durch formale Tricks zu überrumpeln versucht.Im Falle des oben genannten Beispielsatzes (S. 32 der Print-Ausgabe) ist das Gendern übrigens deshalb grammatikalisch falsch, weil "jemand" ein Indefinitpronomen in einer bestimmte Genus-Form ist, das - nach meinem Verständnis der Deutschen Sprache - einen ganz bestimmten Artikel verlangt, hier: "den"."Die" ist hier also definitiv fehl am Platz.Ein noch besseres Beispiel dafür, wie die ideologische Ausrichtung von Tim Henning der Grammatik und sogar der Logik der Argumentation (siehe oben) der Gender-Befürworter zuwiderläuft, findet man auf Seite 50 des Buches:"Unser Kind könnte stärker werden durch ihre Krankheit, kreativer oder zumindest empfänglicher für die guten Seiten ihrer Existenz.""DAS Kind" ist ein generische Neutrum, hier werden also nicht Buben "gemeint" und Mädchen "bloß mitgemeint".Entweder, alle (Buben, Mädchen, Nicht-Binäre) werden gemeint oder alle werden vom generischen Neutrum "Kind" mitgemeint. In beiden Fällen findet keine Bevorzugung von Buben (und somit auch keine indirekte Diskriminierung von Mädchen) statt, weshalb aus ethischer Sicht weder ein Gendern, noch ein Wechsel zum weiblichen Personalpronomen erforderlich und zu begründen ist.Vollkommen absurd wird dieser Satz (von Seite 50) aber dadurch, dass er gegen ein Unrecht kämpft, das es gar nicht gibt.Denn während man - bei gutem Willen für die Argumentation der Gender-Befürworter - noch irgendwie nachvollziehen kann, dass man in einem Text Frauen, die in einem bestimmten Beruf unterrepräsentiert sind, sichtbar(er) macht (z.B. durch die Formulierung "Pilotinnen und Piloten"), trifft das für "Kinder" nicht zu.Warum?Weil die Bevölkerung Deutschlands zu etwas mehr als 50 Prozent aus Frauen besteht.Das stimmt zwar nicht (ganz) für die Neugeburten (2021 wurden etwas mehr Buben als Mädchen geboren), im Großen und Ganzen herrscht diesbezüglich aber Gleichstand.Dass ein auf Wissenschaftsbücher ausgerichteter Verlag "ideologisch" gefärbte Werke verlegt, ist meines Erachtens schon per se problematisch, weil es der Objektivität (und das heißt hier auch: Neutralität) der Wissenschaft widerspricht.Dass er aber grammatikalisch falsche und sachlich unbegründete Formulierungen nicht aus Büchern entfernt, spricht entweder gegen die intellektuelle Redlichkeit des Verlags oder gegen die Qualität seines Lektorats.
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