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EAN 9783710402074
Unser heimisches Superfood: Im Alpenraum sammeln und selber zubereiten
Unser heimisches Superfood | Im Alpenraum sammeln und selber zubereiten | Elisabeth Dießl (u. a.)
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion12.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wunderbare und inspirierende Art, die Bedeutung heimischer Superfoods hervorzuheben und uns zu unserer eigenen Natur zurückzuholen. Ich bin begeistert von diesem frischen und bodenständigen Ansatz!
Die Beschreibung des heimischen Superfood ist sehr gut verständlich , die Rezepte sind leicht nach zu machen. Für Einsteiger in die Welt der Naturheilkunde sehr gut geeignet. Ich würde dieses Buch jederzeit wieder bestellen.
*In allen einschlägigen Artikeln und Diätbüchern kann man seit einigen Jahren überall von "Superfoods" lesen und immer wieder entdeckt man neue "obersuper Nahrungsmittel": Avocados, Chia Samen, Acerola Kirschen und hundert andere, die aus exotischen Ländern stammen und die zu uns gekarrt werden müssen. Die beiden sympathischen Autorinnen möchten dahingegegen mit ihrem Buch aufzeigen, dass es die sogenannten "Superfoods" in gleicher, wenn nicht besserer Qualität in heimischen Wäldern und Wiesen gibt. Warum also in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah?DAS BUCHDie beiden Autorinnen leben in den Alpen und beschreiben die Pflanzen, die sie selbst aus ihrer Familie und ihrer Kindheit kennen. Natürlich gibt es die meisten Pflanzen auch in anderen Ländern, aber hier geht es um ihre Heimat und die Verbundenheit mit den heimischen Erzeugnissen. Und gibt es etwas Schöneres als die Alpen?Zunächst stellen sie fest, dass viele Superfoods durch Transport, Lagerung und vor allem durch industrielle Herstellung die meisten ihrer Wirkstoffe verlieren! Heidelbeeren aus dem Supermarkt und die aus der Natur sind unvergleichlich, allein unser Geschmackssinn sagt es uns sofort!Die 12 geernteten Superfoods sind Löwenzahn, Brennnessel, Holunder, Quengle, Himbeere, Heidelbeere, Brombeere, Minze, Wacholderbeere, Preiselbeere, Haselnuss und Hagebutte.Auf 180 Seiten gibt es genaue Anleitungen zur Wirkung, zum Sammeln, zum Kochen, Lagern, etc. Doch eigentlich ist es ein KOCHBUCH mit sehr vielen Rezepten und wunderschönen, romantischen Fotos zu den Gerichten. Da wäre der hinreissende Löwenzahnsalat mit der essbaren, roten Blume - phantastisch angerichtet, oder die Holundernachspeise mit Sauerrahmmousse und Gelatine, die einen sofortigen Speichelfluss hervorruft: simpel und doch jedes Gericht ein kleines Kunstwerk!In unserer eigenen "Testküche" arbeiten wir, wann immer es geht, mit den Vorgaben von Hildegard von Bingen. Wir genießen, was uns die Natur um uns herum und zu jeder Jahreszeit bietet. Deshalb freuen wir uns schon sehr auf die Heidelbeerrezepte ab Juni oder die große Konfitürenschlacht zum Ende des Sommers hin.FAZITEin Ideengeber mit zwei Dutzend originellen Rezepten und wie man gute, sehr energiereiche oder gesunde Nahrungsmittel aus einheimischen Produkten herstellen kann. Nett aufgemacht und voll im Trend unserer Zeit..
Superfood – ein Begriff, der Lebensmittel mit hoher Gesundheitswirkung beschreibt – bezieht sich oft auf importierte Nahrungsmittel. Dabei gibt es auch im heimischen Alpenraum Kraftpakete aus der Natur, die „super“ genossen werden können. Das Buch stellt zwölf heimische Superfoods vor, gibt Rezeptideen und Tipps zum erfolgreichen Sammeln.Die Einleitung beschreibt den Begriff Superfood und geht gleich auf die gesundheitsfördernden Wirkungen der zu Grunde liegenden Pflanzenwirkstoffe ein, betont aber auch die gesundheitliche Wirkung, die allein durch das Sammeln im Freien entsteht. Bald wird die Bühne aber den einzelnen heimischen Superfoods überlassen.Auf Löwenzahn, Brennnessel, Holunder, Himbeere, Minze, Heidel- und Brombeere, Quendel, Wacholder, Haselnuss, Preiselbeere und Hagebutte wird hier eingegangen. Zu jedem gibt es Wissenswertes, Informationen wo und wann man es findet und wie es wirkt. Dann folgen Rezepte, die von Getränken über Salate samt Dressing, Suppen, Soßen und Marmeladen zu Desserts führen. Manche sind schnell zubereitet, andere zielen darauf ab, die Superfoods haltbar zu machen. Bei vielen nimmt das vorgestellte Lebensmittel den Hauptbestandteil ein, andere sind eine Mischung, bei denen das Superfood das perfekte Topping darstellt. Die Rezepte sind als Anregungen gedacht um zu weiteren Ideen zu führen. Die dazugehörigen Bilder machen Lust aufs Probieren.Abgerundet wird das Buch durch Tipps fürs Sammeln, einer Begriffsbestimmung zu den Rezepten und verwendeten Werkzeugen aber auch dem sehr nützlichen Teil zum Thema Grundrezepte, in dem das Zubereiten von Sirupen, Marmeladen, Likören, Kräutersalzen und -zuckern, Smoothies, Öl und Essig erklärt wird, die mit den unterschiedlichsten Früchten und Kräutern gemacht werden können.Ich finde den Gedanken, heimische Äquivalente der in Mode gekommenen Superfoods (wie Goji-Beere oder Chia-Samen) zu verwenden im Sinne der Nachhaltigkeit einleuchtend. Gerade was die Frische anbelangt kann man sich beim Selbstsammeln davon überzeugen. Zusätzlich beschäftigt man sich mit den heimischen Pflanzen und lernt diese zu schätzen. Die Rezepte fand ich ansprechend, die Beschreibung der Pflanzen und des Superfoods allerdings war mir zu sehr auf Lob ausgerichtet. Die Pflanzen und leckeren Rezepte wären im Stande für sich selbst zu sprechen und bräuchten die vielen Lobpreisungen gar nicht.Fazit: Man muss nicht in die Ferne schweifen (oder allzu viel auf Nahrungsmitteltrends geben) um an lecker schmeckendes, gesundes Essen zu kommen – hier findet man eine Anleitung zum Sammeln und Zubereiten heimischer Superfoods.
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Letzte Aktualisierung: 30.09.2026 18:13 Uhr.