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Geld zu verkaufen! | Lorenz Pauli | Buch | 32 S. | Deutsch | 2017 | Atlantis Zürich
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★0
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion12.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Bücher sind ein absoluter Hit und perfekt für alle, die sich für Abenteuer begeistern, ich bin total begeistert von der Geschichte!
Redaktion12.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Bücher sind ein echtes Highlight für alle Abenteurer und voller Fantasie, ich bin absolut begeistert von der Geschichte. Die Qualität des Buches und die tolle Geschichte machen es zu einem tollen Kauf.
Mein Sohn ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Er liebt es, wenn Dinge entstehen, und in diesem Buch entsteht nicht nur eine Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kindern, sondern auch ein handfestes Baumhaus. Sehr schöne Geschichte, die weit weniger sperrig ist, als die Buchbeschreibung vermuten lässt. Definitiv auch für kleinere Kinder geeignet.
Milan möchte auch ein Baumhaus wie Alma. Seine Mutter kauft ihm ein kleines Gartenhaus. Doch plötzlich sieht er seine Bretter an Almas Baumhaus. Wie sich die beiden einigen und was sie für eine tolle Idee aus ihrem Konflikt entwickeln, lässt so manchen staunen.Milan sieht, dass Alma ein Baumhaus baut. Er möchte so etwas auch und bekommt wenig später von seiner Mutter ein kleines Gartenspielhaus zum Selbstbauen. Als er es gerade aufbauen will und die Werkzeuge holt, sieht er, dass sich Alma einfach seine Bretter an ihr Baumhaus genagelt hat. Der Streit beginnt. Die beiden diskutieren über Gerechtigkeit.Milan schlägt vor, dass Alma ihm beim Aufbau seines Hauses helfen kann, um sich so ein wenig Geld zu verdienen. So könnte sie sich Bretter für ihr Haus kaufen. Die beiden beginnen ihre Zusammenarbeit, verstehen sich immer besser und bauen schließlich an beiden Häusern. Sie haben viele Ideen, um ihre Häuser zu verschönern; aber kein Geld! Sie beschließen, Geld zu malen. In den üblichen Märkten merken sie schnell, dass sie mit diesem Geld keine Ware bezahlen können. Doch eine brillante Idee bringt den Erfolg. Sie verkaufen die Geldscheine als Lesezeichen und erhalten nun endlich echtes Geld, mit dem sie ihre Ideen umsetzen können.Eine Geschichte über die Macht des Geldes und die noch stärkere Macht der Freundschaft. In diesem Bilderbuch wird nicht nur das Kaufen thematisiert. Auch das Schenken, Tauschen, etwas gerecht zu teilen, für Geld zu arbeiten, sich etwas davon zu kaufen oder auch Dinge zu verkaufen, Ziele haben und Geld zu sparen sind wichtige Aspekte dieses Buches.Die Bilder nehmen eine dominante Stellung ein. Sie sind so detailliert, dass sie fast selbsterzählend wirken. Es sind Bilder, die zum Großteil eine Doppelseite einnehmen und aus Konturen bestehen, die aquarelliert wurden. Sie erstrahlen in frischen, leuchtenden, aber angenehmen Farben.Ein etwas anderer Zeichenstil zu den sonst üblichen Lorenz-Pauli-Geschichten.Ein anderes, aber nichtsdestotrotz lehrreiches, sensibel gestaltetes und tiefgreifendes Bilderbuch zu diesem Thema. Sehr empfehlenswert.Weitere Rezensionen auf ajum.de
Wenn ein Kinderbuch eine bestimmte Botschaft transportieren soll, kann das gelingen, es kann aber auch schiefgehen. Bei diesem Buch kann ich jedenfalls nicht behaupten, dass ich es als sonderlich gelungen einstufe. Das Thema „Geld“ und Kinder soll behandelt werden und der Einstieg ist arg holprig, der Schluss der Geschichte dann versöhnlicher.Autor des Buches ist Lorenz Pauli, der als Autor von Kinderbüchern weit über die Schweiz hinaus bekannt ist. Die Illustratorin Claudia de Weck hat auch schon vielen Büchern ihren Pinselstrich verliehen. Leider muss ich konstatieren, dass mir dieses Buch graphisch nicht so sehr zusagt. Die Figuren und die Umgebung sind sehr grob gehalten, insbesondere das immergleiche einfache Grinsen in den Gesichtern der Kinder geht nach einer Weile ziemlich auf die Nerven und bietet einfach zu wenig Varianz bei den eigentlich textlich erfassten Emotionen.Worum geht es in der Geschichte? Milan sieht, dass Alma ein Baumhaus baut. Das will er auch, bekommt von seiner Mutter aber nur eine Art Gartenhausbausatz geschenkt. Als Alma ihm daraus Bretter mopst, geht der Zank los, aber leider nicht mit kindgerechter Sprache, sondern mit thematisch offenbar notwendigen Floskeln über Gerechtigkeit und den Austausch von Arbeit gegen Geld. Die Kinder diskutieren nun miteinander, wessen Gut mehr wert ist, wer wieviel wofür zu bekommen hat. Erst als die Arbeit am nun gemeinsamen Baumhaus beendet ist und mit Limonade begossen wird, beginnt meiner Einschätzung nach das eigentliche Kinderbuch. Alles Vorherige wirkt völlig aufgesetzt, selbst wenn man das Buch für Grundschulkinder von sechs bis acht Jahren konzipiert hat. Als die beiden jedenfalls zwischen lauten Limonaderülpsern beschließen, ihr eigenes Geld zu kreieren, wird es lustig. Denn mit solchen liebevoll und künstlerisch gestalteten Banknoten kann man natürlich nichts in den Läden kaufen. Und wie die beiden dann doch zu echtem Geld kommen, ist eine kindgerechte und amüsante Volte. Auch die Pläne, was man mit dem Restgeld so anstellen könnte, sind dann zum Glück von kindlicher Phantasie geprägt. Schlimm wäre es gewesen, wenn man die zwei dann noch über Banken und Konten hätte diskutieren lassen. Aber die Frage, die auf der letzten Seite angerissen wird, (macht Geld eigentlich glücklich bzw. führt es zu erstrebenswerten Zielen? eine hoch philosophische Problematik!), die hätte meines Erachtens nach viel weiter ausgebaut werden können. Lorenz Pauli hat ja schon in „Rigo und Rosa“ hinreichend bewiesen, dass er große Fragen auf ganz kleinem Raum überzeugend in die Tiefe ausarbeiten kann. Das hätte ich mir auch hier noch gewünscht.Insgesamt bleibt deshalb ein durchwachsenes Fazit. Der Einstieg ist holprig und gekünstelt und transportiert die Grundthematik jedenfalls nicht mit Begeisterung in die Köpfe der kleinen Leser. Erst ab der Mitte des Buches wird das Ganze zu einem kindgerechten und witzigen Buch, das spielerisch zu größeren Fragen führt.
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Letzte Aktualisierung: 15.10.2026 18:19 Uhr.