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Die Akte Schleißheim | Kriminalroman | Gerhard Hopp | Taschenbuch | 272 S. | Deutsch | 2021
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion19.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches und packendes Lesevergnügen, das mich sofort in die spannende Atmosphäre des Sommerempfangs auf Schloss Schleißheim entführt. Die Darstellung ist wunderbar lebendig und die Geschichte fesselt von Anfang bis Ende.
Redaktion19.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und spannendes Lesevergnügen, das mich von Anfang bis Ende in seinen Bann zieht. Die Darstellung der Ereignisse ist lebendig und fesselnd, man kann es kaum erwarten, die Geschichte weiterzulesen.
„Architektur und Geschichte des Maximilianeums erklärt Hopp über den Krimi-Plot auf sehr unterhaltsame Weise. Womit man bei den Abgründen angekommen wäre, die in Hopps Buch wörtlich zu verstehen sind. Denn der wesentliche Teil der Handlung spielt in den düsteren Katakomben des Landtags – wo ein jahrhundertealtes Geheimnis schlummert.“ (Süddeutsche Zeitung).„Stimmige Geschichte, die dazu anregt, auch mal das Maximilianeum zu besichtigen.“ (B5-Kulturnachrichten)„Was Gerhard Hopp macht, macht er ganz.“ (BR-Abendschau).„Gerhard Hopp hat viel Action in seinen ersten Kriminalroman gepackt, dabei wahre Geschichte mit Fiktion verwoben. Die „Akte Schleißheim“ entführt Leser nebenbei tief in die Welt des bayerischen Parlaments – vom Plenarsaal bis in die verwinkelten Kellergeschosse, von denen ein Geheimgang zur Isar führt. Hopp flicht geschickt ein, wie Abgeordnete arbeiten, in welchen Schritten Gesetze das Parlament passieren – und wo im Maximilianeum die Landtagspresse Posten bezieht. Tatsächlich hat er das Genre Krimi nur gewählt, um dem Landtag eine Bühne zu bieten. Ein kleines Täuschungsmanöver im Dienst der guten Sache – und zwar in Absprache mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die seit ihrem Amtsantritt das Ziel verfolgt, den Landtag sehr nahbar zu machen.“ (Mittelbayerische Zeitung).„Zur Spannung gesellt sich eine Portion politischer Bildung. Ganz ohne aufdringliche Belehrung. (…) Alle Gewinne gehen an Sternstunden, einer Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks.“ (Bayerische Staatszeitung).„Zwischen den Zeilen bekommt der Leser einen Schnellkurs in Sachen politischer Bildung. (…) Humor hat er – und offenbar auch Talent als Schriftsteller. Die Handlung hat er in kurze Kapitel gepackt, mit vielen Szenen- und schnellen Perspektivwechseln.“ (Chamer Zeitung / Straubinger Tagblatt).„Es ist ein Experiment: Den Landtag näherbringen – mit Spannung.“ (Münchner Merkur).
Es gibt Bücher, die möchte man nicht weglegen und schon gar nicht beenden! „Die Akte Schleißheim“ ist so ein Buch. Als ich auf der letzten Seite angekommen war, dachte ich mir nur: „Oh Nein! Warum geht es jetzt nicht weiter!?“Gerhard Hopp schafft es, auf 270 Seiten spannend und packend eine Geschichte zu erzählen, historische Fakten aufzubereiten, Charaktere vorzustellen und das Ganze auch noch in das reale Landtagsgeschehen einzubinden. Die Fragen und Thesen, die er aufwirft ranken um „das größte Geheimnis der bayerischen Geschichte“ – also findet man sogar neben Krimi, Unterhaltung und Historie noch ein bisschen Mythos in diesem Buch. Hopp ermöglicht mit seinem Werk einen lehrreichen Blick hinter die Kulissen der bayerischen Politik, ohne dabei lehrerhaft zu wirken. Vielmehr nimmt er seinen Leser mit in den Alltag eines Abgeordneten, der an jenem Tag durch die fiktiven Ereignisse in und um das Maximilianeum und auf Schloss Schleißheim gehörig durcheinander gewirbelt wird. Ein Mord ist dabei nur der Anfang...Seine fantasievolle Story verwebt er mit historischen Fakten und lässt seine Protagonisten vor diesem Hintergrund agieren.Wunderbar unterhaltsam, spannend und mit Bravour geschrieben! Bitte mehr davon!
Verknüpfung von historischen Ereignissen, Gebäuden und Kunstschätzen mit Realität - die Grundidee erinnert an Dan Brown. Leider erzählt Gerhard Hopp die Geschichte nicht so gut.Alles spielt sich an 1 einzigen Tag ab: im Juli 2021.Der junge Landtagsabgeordnete Stefan Huber hat einen stressigen Tag: Bei seiner morgendlichen Joggingrunde trifft er auf ein frisches Mordopfer, am Vormittag hält er seine erste größere Rede im Parlament und am Abend steht der Sommerempfang auf Schloss Schleißheim an.Kriminalhauptkommissar Harald Bergmann und seine Kollegin Lena Schwartz ermitteln in dem Mordfall.Jener ist aber nur ein Kollateralschaden, der den eigentlichen Plan des Söldners Arthur Streicher durchkreuzt hat.Dessen Großvater ist während des zweiten Weltkriegs im Keller des Maximilianeums bei einem Bombenangriff gestorben, während er kostbare Gemälde in Sicherheit brachte. Nur ein kleines Notizbüchlein hat Arthur Streicher von ihm. Dieses verweist auf einen Schatz in den Katakomben des Landtags. Arthur Streicher ist besessen davon, diesen zu finden. Bevor er Pförtner des Maximilianeums wurde, war er in Afghanistan und im Irak stationiert. Er ist traumatisiert, hört und sieht noch immer die gefolterten und toten Kinder.Um Sicherheitskräfte und Polizei von seinem Kunstraub unter dem Maximilianeum abzulenken, hat er einen ereignisreichen Abend gewählt: Alle, die im Maximilianeum arbeiten, sind beim Sommerempfang im Garten des Schlosses Schleißheim. Die Münchner schauen zu Hause oder beim Public Viewing das Halbfinale der Fußball-EM. Zudem gehen in München Autobomben hoch: auf dem Parkplatz des Olympiageländes sowie auf dem Flugplatz Schleißheim. Auch für das Schloss Schleißheim ist ein Anschlag angedroht! Die Polizei hat alle Hände voll zu tun...!Actionreicher, blutiger Showdown: Explosionen, Schusswechsel, Tote, ...- Schade: Über weite Strecken ist der Leser den Ermittlern immer schon eine Spur voraus. Umgekehrt wäre besser und spannender.- Der Autor scheint ja geradezu verliebt zu sein in das Maximilianeum, das Schloss Schleißheim und deren Umfeld. Ein bisschen weniger Baukunst, weniger Landtagsalltag, weniger Vorfreude auf den Sommerempfang und weniger Action hätten dem Krimi gutgetan.- Der alte Kriminalhauptkommissar Harald Bergmann schiebt drei Schichten (!!!) am Stück und türmt dann noch mit einem Schulterschuss aus dem Krankenhaus?!?!- Warum will Arthur Streicher seine Komplizen, die Geisel und das Diebesgut in die Luft sprengen?- Warum retten die Kriminaler Tina aus dem Fluchtwagen, während sie selber beschossen werden? Tina ist doch im Wagen (vermeintlich) sicher (solange man nicht weiß, dass eine Autobombe versteckt ist).- Die Allerweltsnamen im Roman sind zwar realistisch, aber langweilig.- Hubers schüchterne Gefühle für Tina passen in einen Teenie-Roman für Mädchen, aber doch bitte nicht in einen Thriller!
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Letzte Aktualisierung: 16.10.2026 10:17 Uhr.