Reinwarth, Alexandra: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Prachtausgabe
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Geschenkbücher für Frauen EAN 9783747401248

Reinwarth, Alexandra: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Prachtausgabe

Hersteller: Mvg Verlag  ·  MPN: 1187807
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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mvg Verlag
EAN
9783747401248
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Kategorie
Geschenkbücher für Frauen
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Produktbeschreibung

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg ist der Mega-Bestseller der letzten Jahre. Um das zu feiern, erscheint nun die ultimative Prachtausgabe. Goldene Tiefprägung, edler Leinen-Umschlag und hochwertiges Papier geben dem Erfolgstitel einen neuen Look. So wird auch diese Sonderausgabe zu einem Must-have für alle Reinwarth- und Am-Arsch-vorbei-Fans!

Bewertungen & Erfahrungen

4,5 von 5
2 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 2 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Harry 06.09.2023 amazon.de
Rezensionen:„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“und„Ich bin nicht alt, nur schon sehr lange jung“Mein erstes Buch von Alexandra Reinwarth (im Folgenden A.) war: „Das Leben ist zu kurz für später“ (2018). Und darüber habe ich ja bereits ausführlich geschrieben (siehe meine Rezension vom 19.02.2019). Dieses Buch war seinerzeit meine einzige Urlaubslektüre. An einem der ersten Tage eines dreiwöchigen Urlaubs gab mein Tablet seinen Geist auf. Ich kam also nicht mehr an meine heruntergeladenen E-Books und Spielfilme. Daher habe ich mich mit dem Werk von A. intensiver, als mit anderen Büchern üblich, beschäftigt. Nach zweimaligem Lesen war ich inspiriert, die erwähnte Rezension zu schreiben.Nun, während eines weiteren Urlaubs, habe ich die Bücher: „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ (2016) und danach „Ich bin nicht alt, nur schon sehr lange jung“ (2017) gelesen. Hier an dieser Stelle werde ich mich zu diesen beiden Büchern äußern. Soviel vorab, es sind wieder fünf Sterne.Trotzdem, für mich war das letzte Buch von A. „Das Leben ist zu kurz für später“ auch das beste. Vielleicht gerade, weil es das erste war, das ich von A. gelesen habe. Vielleicht aber auch, weil es wirklich das beste der drei Bücher ist. Die anderen beiden Bücher sind ähnlich geschrieben. Und ich mag einfach ihren erfrischenden Stil zu schreiben.Meine Meinung: Der Inhalt aller drei Bücher hätte in jedes der drei Bücher gleichermaßen gepasst. Es geht in allen drei Büchern um den Wert der verbleibenden Lebenszeit und darum, wie man diese Zeit optimal nutzt. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich einige Dinge in einem der anderen Bücher wiederholen. Beispielsweise die Grafik mit den 90 Lebensjahren. Je älter man wird, umso weniger Restzeit bleibt einem und so wird jeder neue Tag wertvoller als der alte schon war. A. hätte die einzelnen Erlebnisse, Episoden und Geschichten nur dem jeweiligen Titel entsprechend „verpacken“ müssen.Bei dem Titel „Ich bin nicht alt, nur schon sehr lange jung“ habe ich allerdings meine Bedenken. Zur Zeit der Veröffentlichung war A. gerade einmal 44 Jahre jung. Und 40 Jahre sind heute die neuen 30. Hier kann man noch nicht wirklich von Alter sprechen. Diesen Titel hätte sie sich daher für später reservieren sollen. Wenn ich mit meinen 68 Jahren schreiben würde: „Ich bin immer noch 18, aber mit 50 Jahren Erfahrung“ dann wäre das realistisch. Und ich könnte sicher mehr über das älter werden und die guten Seiten dazu erzählen als A. Trotzdem, was A. zu diesem Thema sagt, hat Hand und Fuß. Auf dem hinteren Buchdeckel steht: „Nach diesem Buch freuen Sie sich über jedes weitere Jahr.“ Sorry – aber das habe ich auch schon vor diesem Buch so gehalten. Jeder neue Tag ist ein Geschenk. Und in meinem Alter noch viel mehr als im jugendlichen Alter der A.Bereits in meiner ersten Rezension habe ich kritisiert, dass A. ihre Freunde, Bekannten und Kollegen ausnahmslos mit Namen oder Spitznamen benannt hat. Nur ihre engsten Familienmitglieder „das Kind“ und „L.“ nicht. Dieser Sachverhalt zieht sich übrigens durch alle drei Bücher. Und nach einigen unbefriedigenden Erklärungen per Messenger von A. wollte ich eigentlich nicht mehr darüber sprechen. Nun habe ich aber in dem Buch „Ich bin nicht alt, nur schon sehr lange jung“ etwas Eigenartiges bemerkt. Auf Seite 78 hat sie nämlich einen Freund „K.“ genannt. Nun frage ich mich: Hat sie hier einen Systemfehler oder einen Stilbruch begangen? Oder ist dieser Freund vielleicht mehr als nur ein Freund? Vielleicht ein Geliebter? Und so beschäftigen mich inzwischen gewisse Fragen mehr, als der wirkliche Inhalt ihrer Bücher. Vielleicht liegt meine Nachdenklichkeit zu solchen Dingen ja daran, dass ich nicht alt, sondern schon sehr lange jung bin…
Dr. M. 06.09.2023 amazon.de
Zugegeben, dieses Zitat aus dem Buch trifft nicht ganz seinen Inhalt, aber es war die einzige Stelle, wo man wenigstens grinsen konnte. Man erfährt nicht viel über Alexandra Reinwarth. Daher hat man zwei Möglichkeiten: Man kann glauben, dass alles, was sie in diesem Buchs schreibt, auf eigenen Erfahrungen fußt. Oder man kann Zweifel daran bekommen und dahinter eine sehr geschäftstüchtige Autorin vermuten. Denn wirklich Neues steht in diesem Buch nicht. Allein die Aufmachung und die Wortwahl unterscheiden es von anderen Lebenshilfen gleichen Inhalts.Wer gerne alles für bare Münze nimmt, wird sich auch sicher gerne das T-Shirt mit dem Buchtitel kaufen und vielleicht mit neuem Selbstbewusstsein durch die Gegend laufen. Und Werbung für die Autorin machen. Und dafür auch noch bezahlen. Alex hat sich inzwischen locker gemacht und lacht sich über so viel Dämlichkeit wahrscheinlich tot. Vielleicht kichert sie auch über die Käufer des Malbuchs und des Ausfüllbuches. Schließlich braucht der Gaul Futter, wenn man ihn reiten will bis er umfällt. Nicht zu vergessen: Buddha mit dem Mittelfinger für 12 Euronen. Mir hätten andere Religionsstifter an Buddhas Stelle auch ganz gut gefallen. Dafür hat bei aller Lockerheit wohl der Mut nicht gereicht.Neben allem anderen (und das sieht man an den vielen negativen Rezensionen) gelingt es der Autorin leider nicht, das eigentliche Problem zu benennen, das zu den positiven Rezensionen führt und das viele der negativen Rezensenten einfach nicht kennen. Insbesondere verstehen Männern nicht, was sogenannte Helikopter-Mütter antreibt. Oder warum Frauen trotz Haus, relativem Reichtum und Putzhilfe bei zwei kleinen und völlig normalen Kindern Hörstürze oder andere Psycho-Krankheiten bekommen. Hätte ich das nicht selbst beobachten können, hätte ich es auch nicht geglaubt. Es fällt solchen Menschen schwer, sich nicht für alles verantwortlich zu fühlen oder sich beispielsweise nicht einzumischen, wenn sich kleine Kinder streiten, sondern einfach zu beobachten, wie die Kleinen ihre Probleme selbst lösen. In jeder Beziehung besonders "vorbildlich" sein zu wollen, ist wohl so eine Art Wahn, unter dem besonders junge Frauen zu leiden scheinen.Wenn man sich den Inhalt des Buches ansieht, so könnte man schnell den Eindruck gewinnen, dass es sich um ein reines Frauenbuch handelt. Das aber ist ein heftiger Irrtum. Was bei Frauen der Selbstverbesserungswahn ist, offenbart sich bei Männern als der sogenannte "Nice-Guy-Irrtum". Die netten Jungs kennt man als Männer, die glauben, wenn sie sich selbst zurücknehmen und den Frauen alle Wünsche erfüllen, immer nett sind und auf eigene Interessen mehr oder weniger verzichten, dass sie dann größere Chancen beim anderen Geschlecht hätten. Die Erkenntnis dieses Irrtums kann ausgesprochen hart sein.Wer davon ausgeht, er hätte Vorteile davon, wenn er sich für jede Art von Zusatzaufgaben im Job anbietet (nur eine andere Variante des Nice-Guy-Irrtums), der wird früher oder später merken, dass man andere vorziehen wird. Auch das spielt in diesem Buch eine gewisse Rolle, weil die Autorin mehr oder weniger alle Lebenssphären durchackert und immer wieder zeigt, dass das Wort Nein manchmal Wunder wirkt, an die man so niemals geglaubt hätte. Wer eben keine Grenzen setzt, wird vereinnahmt. Wer sich immer freiwillig unterordnet, wird auch entsprechend behandelt.Tatsächlich adressiert die Autorin ihren Text wohl doch mehr an Frauen, was einfach daran liegt, dass Frauen erstens empfänglicher für den Aufopferungs- und Anpassungsirrtum sind, und zweitens liegt es natürlich am Blickwinkel der Autorin und an ihrer Sichtweise auf das Leben als Frau. Nein zu sagen, muss nicht immer konfrontativ sein. Man kann es mit einer liebenswürdigen Freundlichkeit machen, die weniger direkt, aber dennoch deutlich genug ist. Dafür findet man im Buch einige schöne Beispiele. Ansonsten wird dieses Thema für alle Lebenslagen durchgekaut, was dem Buch erst überhaupt diese Länge gibt.Da man selbstverständlich nicht voraussetzen kann, dass alle Leser dieses Buches mit den vielen Ratgebern zu diesem Thema vertraut sind, sondern erst durch den Titel auf dieses Buch aufmerksam geworden sind, kann man der Autorin auch nicht den Vorwurf machen, dass sie alte Hüte neu verkauft. Im Gegenteil – sie ist überaus clever dabei. Und schließlich hilft der Text mit Sicherheit vielen Menschen vielleicht allein dadurch, dass er ihnen erstmals die Augen öffnet.Allerdings ist es mit "endlich locker machen" nicht getan. Wenn es so einfach wäre, würden nicht so viele junge Frauen an scheinbar elementaren Dingen scheitern. Der Selbstverbesserungs- und Optimierungswahn treibt gelegentlich Blüten, die man kaum glauben kann. Und er wird durch einen gewissen gesellschaftlichen Druck erst erzeugt, der leider oft genug auf Programme trifft, die im Unterbewusstsein vieler Menschen vorher implementiert wurden und nicht so einfach zu löschen sind. In diesem Sinne kann dieses Buch nur ein Anfang sein, wenn man lernen möchte, sich aus dieser Umklammerung zu befreien.
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