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Die Kinder aus Bullerbü | Astrid Lindgren | Buch | Wir Kinder aus Bullerbü | 310 S. | Deutsch | 2001
Bewertungen & Erfahrungen
4,3 von 5,0
3 Bewertungen
5 ★1
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion24.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Sammlung der Kinder aus Bullerbü ist wunderschön und voller Fantasie, aber ich finde, dass es noch etwas mehr Inhalte geben könnte. Die Bücher sind aber insgesamt sehr ansprechend.
Früher ...Früher habe ich selbst Astrid Lindgren gelesen und fand Pippi Langstrumpf so spannend, dass ich heimlich unter der Bettdecke gelesen habe, obwohl es schon lange Schlafenszeit war. Bis heute mag ich die Bücher von Astrid Lindgren sehr.Auch in unserer täglichen Leserunde mit Kindern zwischen 4 und 6 Jahren nehmen wir immer mal wieder einen Roman zur Hand, um ihn vorzulesen. Die Kinder kannten schon diverse Otfried Preußler Bücher, Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga.Im Unterschied zu den beiden Letztgenannten, sind die Kapitel in "Die Kinder aus Bullerbü" kurz, bis auf ein oder zwei Ausreißer.Beschrieben wird der Alltag, die Ferien und die Feiertage auf Bullerbü, einem Ort in Schweden, der aus drei Häusern besteht, in dem zuerst 6 und mit der kleinen Kerstin dann 7 Kinder wohnen, die zwischen 6 und 11 Jhre alt sind.Natürlich erleben die Kinder aus Bullerbü auch Abenteuer, aber es sind "ganz normale", eben alltägliche Abenteuer und nicht so fantastische wie bei Pippi oder so chaotische wie bei Michel. Den zuhörenden Kindern fiel es schwer, zuzuhören. Für sie fehlte es da etwas an Spannung. Hinzu kam, dass unsere heutigen Kinder ( in unserer Gegend) vieles nicht mehr aus eigener Anschauung und Erfahrung kennen : ohne Erwachsene im Schlepptau schwimmen in einem Weiher oder klettern zwischen Felsen, im Wald herumstromern oder an der Straße Kirschen verkaufen, im Heu Höhlen bauen etc. und kaum ein Kind hat hier heutzutage noch einen Schulweg der mehrere Kilometer lang ist. Es war für sie dann schwierig sich mit den Kindern aus Bullerbü zu identifizieren und sich in die Geschichten und in die Stimmung hineinzuversetzen.Weiter sind einige Wörter den Kindern nicht mehr geläufig und auch das Leben war anfangs des letzten Jahrhunderts noch ein ganz anderes, als heute, wo bei uns viele Kinder noch nicht mal mehr mit Geschwistern groß werden.Nicht zuletzt sind "Die Kinder aus Bullerbü" alles schon Schulkinder und unsere Zuhörerschaft eigentlich noch zu jung für das Thema Lehrer und Schule, das natürlich auch seinen Platz im Leben der 6 großen Bullerbü-Kinder hat.Und so würde ich sagen, dass hier für jüngere Kinder einfach zu viel Erklärungsbedarf ist, für Schulkinder aber zu wenig passiert und die sich dann auch langweilen.Wenn man allerdings als Erwachsener vorliest, vielleicht als Oma und dazu evtl. noch auf dem Land groß geworden ist, dann kann man sich sehr gut in die Bullerbü-Welt hineinfühlen und auch wohlfühlen. Man sollte jedoch nicht den Fehler machen, anzunehmen, den Kindern die zuhören, ginge das genauso. Die stecken nämlich mitten drin in der Kindheit und haben noch nicht die Erwachsenensehnsucht nach den vergangenen (und evtl. verklärten) Kindheitstagen.Auch mir ist das beim Vorlesen so gegangen, das viele Bilder aus der eigenen Kindheit aufgetaucht sind.Abgesehen davon halte ich "Die Kinder von Bullerbü" für eins der schwächeren Bücher von Astrid Lindgren, obwohl sich die Mädchen darin schon sehr clever anstellen und den Jungs durchaus das Wasser reichen können. Hier klingt das an, was Pippi dann auf die Spitze treibt. "Mio, mein Mio", "Ronja Räubertochter", "Die Gebrüder Löwenherz" packen da ganz andere Themen an (Verlust eines oder beider Elternteile, sterben und Tod, sich lösen von den Eltern, sich alleine bewähren ...) und sind auch spannender, während Michel und Pippi frecher und witziger sind."Die Kinder aus Bullerbü" würde ich empfehlen, für ruhige Kinder ab 7, vorzugsweise Mädchen, die noch träumen können und die sich gut auf solch unspektakuläre Geschichten einlassen können. Für jüngere Kinder ist das Buch von der eher einfachen Sprache her geeignet, vieles ist jedoch für die Kleineren nicht nachvollziehbar bzw.verständlich. Von einer Überforderung kann man allerdings selbst für Kindergartenalter sicher nicht sprechen und es kommt auch sehr darauf an, ob man nur einem oder zwei Kindern vorliest, oder einer ganzen Gruppe.
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Letzte Aktualisierung: 16.10.2026 18:20 Uhr.