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EAN 9783832181956
Looking for Trouble: Bericht einer unerschrockenen Kriegsreporterin
Looking for Trouble | Bericht einer unerschrockenen Kriegsreporterin | Virginia Cowles | Buch | 2022
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★3
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion02.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet einen interessanten Überblick über historische Ereignisse, aber die Darstellung wirkt an einigen Stellen etwas oberflächlich. Trotzdem ist es eine unterhaltsame Lektüre für Geschichtsinteressierte.
Redaktion02.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch schon mehrmals verschenkt. Die Gestaltung ist für Geschenke geeignet. Die Papierqualität ist angemessen und die Bindung hält den Inhalt gut zusammen. Die Lesbarkeit ist gut, man kann sich gut konzentrieren. Es ist ein Buch, das man weitergeben kann.
Zuerst dachte ich, was für ein Wälzer. Dabei ist das Buch hochinteressant, spannend und beschreibt erstklassig die Situation/Lage in der jeweiligen Zeit auch aus verschiedener Ansicht der betreffenden Personen und ihrer Auffassungen und Einschätzungen. Geschichte mal etwas anders vermittelt, so ist mein Eindruck, einfach Klasse.
Die Autorin reist 1937 nach Madrid, um vom spanischen Bürgerkrieg zu berichten. Sie lernt berühmte Journalisten kennen und trifft wichtige Persönlichkeiten. Sie schreibt vom finnischen Winterkrieg und von Frankreich, als es den Nazis zum Opfer fiel. Sie beschreibt, wie es den Menschen geht, erfasst die Stimmung und zeichnet bemerkenswerte Aussagen auf, von Hitler und Churchill ebenso wie vom Taxifahrer und der Hausangestellten. Sie macht durch unvergessliche Bilder Geschichte begreifbar. Ihr menschlicher Blick auf die Geschehnisse bewegt ohne zu schockieren. Parallelen zu heutigen Kriegen machen das Buch hochaktuell. Könnten wir doch aus der Geschichte mehr lernen!
Frau Cowles beschreibt sehr anschaulich die Paradoxien und Skurrilitäten des Krieges.Die Front ist nur wenige Kilometer entfernt, doch die Bars sind voll.Jeder Granateneinschlag wird bejubelt und mit einem Toast begossen.Die Reichen, die Offiziere und die Journalisten treffen sich in Villen von Freunden oder vornehmen Hotels, feiern Feste und dinieren, als ob nichts wäre.Tagsüber tauschen die Soldaten an der Front Literatur untereinander aus oder stimmen gegenseitig in Lieder mit ein und nachts schleichen sie sich an und erschießen sich gegenseitig...Frau Cowles ist überall, auf beiden Seiten der Kriegsteilnehmer, direkt in den Schützengräben, bei den Offizieren und auch beim Volk und dann wieder in sicherer Entfernung, in einem anderen Land.Sie schreibt von den Gräueln (Erschießungen, Folter, Essensknappheit, Leichenfelder bestehend aus Mensch wie Tier, Hass, Flüchtlingen, Stierkämpfe, Söldner) doch aus einer weiblichen Sichtweise heraus, ohne Details, überlässt es der eigenen Fantasie.Man merkt, dass sie auch mal Angst hat, enttäuscht oder angewidert ist doch sie suhlt sich nicht in Gefühlsausbrüchen. Irgendwie schreibt sie nüchtern aber nicht unterkühlt.Sie hat immer wahnsinniges Glück, viel Mut und auch das nötige Fingerspitzengefühl um die Menschen zum reden zu bringen. Sie trifft die richtigen Leute und ist zur rechten Zeit am richtigen Ort.Der Ort wird erst bombardiert wenn sie weg ist oder der Einschlag ist nur knapp daneben.Sie erwischt immer noch irgendwie die letzte Fluchtmöglichkeit.Sie ist ständig auf Reisen, mit Auto, Zug (darunter auch mal mit dem Orientexpress) und Flugzeug von einem Ort zum anderen, manchmal auf der Suche nach einem Schlafplatz, der noch nicht bombardiert wurde oder ein Haus, dass noch von Freunden bewohnt ist.Fast minutiös aber keineswegs langweilig oder zu unverständlich politisch ausufernd beschreibt sie die Jahre vor und während des zweiten Weltkriegs.Besonders beeindruckend fand ich das Treffen mit Hitler, von dem sie ein ganz anderes Bild hat als wir hier „danach“ zwangsläufig haben.
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Letzte Aktualisierung: 05.10.2026 18:10 Uhr.