Sally Jones - Mord ohne Leiche: Ausgezeichnet mit dem Augustpreis 2014, dem Literaturpreis des Nordischen Rates 2015 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2017, Kategorie Kinderbuch
Lissabon um 1900: Bei einem Handgemenge im Hafen von Lissabon stürzt ein Mann ins Wasser. Seine Leiche wird nie gefunden. Doch der finnische Seemann Henry Koskela wird des Mordes angeklagt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Sally Jones will die Unschuld ihres Freundes beweisen und begibt sich deshalb auf eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt. Diese führt sie aus den engen Gassen Lissabons über Alexandria und Bombay bis in den sagenhaften Palast des Maharadschas von Bhapur. Dabei begegnet sie einer Fadosängerin, einem zwielichtigen Bischof, einem freundlichen Friedhofswärter, einem fi nsteren Kommissar, dem Akkordeonvirtuosen Fabulous Forzini, einem launischen Maharadscha und einem dreihöckrigen Kamel. Ein virtuoses Spiel mit den Elementen des Abenteuerromans!
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5
6 Bewertungen
5 ★2
4 ★3
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion11.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist eine interessante und atmosphärische Geschichte, die gut in die Zeit eintaucht, aber die Handlung wirkt an manchen Stellen etwas überzogen. Die Beschreibung der Szenerie ist sehr lebendig, auch wenn der Aufbau der Ermittlungen nicht immer perfekt ist.
Redaktion11.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist ein spannender und atmosphärischer Einstieg in das historische Setting von Lissabon um 1900, allerdings finde ich die Auflösung etwas zu schnell.
Ich lese viel, und ich lese meinen Kindern viel vor. Und kann mich nicht erinnern, dermaßen viele Druckfehler in einem einzigen Buch gefunden zu haben. Gibt es für Jugendbücher kein Lektorat? Auf Seite 444 vermute ich zudem einen platten Übersetzungsfehler: Als das ozeantaugliche Schiff gerade vor Indien liegt, redet die deutsche Übersetzung zweimal vom See / schwarzen See, der im Ruderboot befahren würde. Klingt für mich wie ein Anfänger-Übersetzungsfehler aus dem Englischen, wo gern mal "sea" (= Meer) mit dem deutschen "See" (englisch aber "lake") verwechselt wird. Angeblich ist aber das Buch direkt aus dem Schwedischen übersetzt.Anyway, die Geschichte ist dermaßen spannend erzählt und lehrreich, dass ich das Buch direkt zweimal zum Verschenken bestellt habe (meine obige Kritik bezieht sich auf die 1. Auflage, allerdings ist die Sache mit dem obskuren See auf S. 444 auch in der 2. Auflage unverändert - Verkaufserfolge werden halt schnell mal unverändert nachgedruckt).Großer Lesespaß von 8 bis 88!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.