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Zahngesund | Wie Sie ohne Zahnarzt gesund bleiben | Dorothea Brandt (u. a.) | Taschenbuch | 128 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,3 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★1
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1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion06.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet viele nützliche Informationen zur Vorbeugung von Karies und Zahnfleischentzündungen und ist insgesamt sehr informativ. Allerdings könnte der Inhalt noch etwas detaillierter sein, um alle Fragen umfassend zu beantworten.
Redaktion06.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine gute Einführung in die Themen Kariesprävention und Zahnfleischentzündungen und ist informativ. Allerdings hätte ich mir mehr detaillierte Anleitungen zu den spezifischen Lebensmitteln gewünscht.
Nachprüfungen der Aussagen zu Xylit, Chlorhexdin und "kein Zucker = keine Karies" in den einschlägigen Lehrbüchern für Zahnmedizinstudierende aus der Universitätsbliothek (u.a. der "Reitemeier" und "Präventive Zahnmedizin von Gülzow), bestätigen und decken sich mit den Aussagen des Buches, ebenso selbige der Publikation "Zahnarztlügen". In einem Buch der zahnmedizinischen Fach- und Ausbildungsliteratur heißt es zu Xylit wörtlich "Der einzige Nachteil an Xylit ist der hohe Preis". Wie schon Dr. Hendrickson schreibt, sind es einem, so auch mir, die paar Cent am Tag durchaus wert.Im BW-Zahnärzteblatt ist nachzulesen "Cholorhexidin sei der Goldstandard". Und in weiteren zahnmedizinischen Fachbüchern für Zahnmedizinstudenten heisst es, dass die einzigen "unerwünschten" Nebenwirkungen an Chlorhexidin (das in Apotheken rezeptfrei, freiverkäuflich ist) sind die reversiblen (!) "Verfärbungen" und "beeinträchtigtes Geschmacksempfinden". Das alles steht aber wohl in keinem Verhältnis zu den vermeidbaren (!) Schäden, die durch das Verschweigen dieser Mittel durch Zahnärzte (zumindest der beiden, bei denen ich in Behandlung war) gebilligt werden. Drei kurze Sätze/Hinweise eines Zahnarztes würden schon genügen: 1. Essen sie keinen Zucker mehr, 2. Statt dessen Xylit verwenden. 3. Chlorhexidin gegen die Bakterien. Natürlich bleibt die Umsetzung dem Hörer selbst überlassen. Jedoch ist wohl stark anzunehmen, dass den Aussagen eines Zahnarztes, der bei vielen durchaus "Autoritätsstatus" genießen dürfte, durchaus in Erwägung gezogen werden. Es ist schon erstaunlich, dass in der zahnmedizinischen Literatur für Zahnmedizinstudierende öfter von der mangelnden Patienten-Compliance die Rede ist. Hingegen findet eine Selbsterkenntnis bezüglich des persönlichen Verschweigens, der sowohl aus der universitären, zahnmedizinischen theoretischen, als auch klinischen Ausbildung sehr wohl bekannten Mittel (u.a. Xylit, Chlorhexidin), die Karies verhindern bzw. zum Stillstand bringen können, keine Erwähnung.Die zahnärztliche Literatur belegt, dass Karies eine bakterielle Erkrankung ist, die vollständig verhindert werden kann!Selbstverständlich spielen Faktoren wie Speichel und seine Flussrate, Zeit zwischen den Mahlzeiten usw. auch eine Rolle, aber vor allem dann, wenn Zucker verzehrt wird, von dem sich die "Kariesbakterien" ernähen.Die "Turku Sugar Studies" von Prof. Mäkinen aus Finnland werden ebenfalls reichlich in der zahnmedizinischen Fachliteratur/Lehrbüchern für Zahnmedizinstudierende zitiert. Die Wirkung von Xylit ist sehr gut wissenschaftlich belegt! Jeder der das Gegenteil behauptet, lässt diese Studien außer Acht. Genau diese Studien werden im Buch von Hendrickson/Brandt ebenfalls korrekt und folgerichtig erwähnt.Zudem ist "caries sicca", wie auch in "Zahngesund" erwähnt die trockene, zum Stillstand gekommene Karies, deren auslösende Bakterien kein Substrat (= Zucker) mehr haben. Xylit können sie nicht verstoffwechseln und sterben ab.Auch persönliche Erfahrungen im Selbstversuch mit, den im Buch empfohlenen, Wirkstoffen Xylit und Chlorhexidin ergaben erhebliche Verbesserungen der Mundgesundheit. Ich habe seitdem (und Zuckerverzicht) keinen Mundgeruch (mehr) und glatte Zähne. Eine Freundin von mir kann das aus ihrer eigenen Erfahrung ebenfalls bestätigen.Es ist traurig, dass die zwei Zahnärzte bei denen ich war aus eigener Initiative weder Xylit noch Chlorhexidin erwähnten, obwohl ihnen deren Wirkung aus den zahnmedizinischen Lehrbüchern aus ihrer Studienzeit und eventueller späterer beruflicher Fortbildung doch bekannt sein müsste. Man sollte seinen Zahnarzt/in danach fragen, was sie selbst tun, um Karies zu verhindern. Ob man eine ehrliche Antwort bekommt ?Auch im "Reitemeier" ist zu lesen, Zeit sei in der zahnärztlichen Praxis eine knappe und kostbare Ressource.- Die eigenen Zähne der "Patienten" sind es wohl für den Patienten noch um ein Vielfaches mehr!
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Letzte Aktualisierung: 10.10.2026 18:13 Uhr.