Der Trend beruht auf den letzten 14 Tagen des Preisverlaufs und ist
keine Vorhersage. Gezeigt wird je Tag der niedrigste Preis aller bei uns
gelisteten Shops — Angebote, die wir nicht erfassen, sind nicht enthalten.
Browser-Benachrichtigung bei PreissenkungWir melden uns, sobald es günstiger wird als heute (24,80 €) — höchstens einmal am Tag. Ohne E-Mail, ohne Konto, jederzeit abbestellbar. Amazon-Angebote sind ausgenommen. Datenschutz
Hinweis: Amazon-Preise sind in der Preisverfolgung bzw. im
Preisverlaufsgraphen nicht enthalten. Wir versenden keine
Benachrichtigungen zu Produkten über Amazon.
EAN 9783864424465
Franz Grabmayr: Oper 1970–1980: Blätter aus der Wiener Staatsoper
'Der Nurejew ist auch nicht stehen geblieben in der Staatsoper, wenn ich gearbeitet habe' 'Ich mal die Bewegung. Dann ist es Tanz! Tanz ist Dynamik!' sagte Franz Grabmayr (1927-2015) in den 1980er Jahren über seine 'Tanzbilder'. Der postabstrakte Wiener Maler hatte diese eigene Werkgruppe um 1971 an der Wiener Staatsoper während des Baletttrainings und abends während der¿Vorstellungen gestartet, wo er sich in einem Gang neben der Bühne, quasi zwischen zwei verschiedenen Vorhängen, mit Blick auf die Aufführungen aufhalten konnte. So bannte er mit Kohle und farbigen Tuschen die Gestalt sich be wegender menschlicher Körper auf Papier. In gewisser Weise, so Robert Fleck, hat er dabei die Atelierpraxis von Auguste Rodin noch einmal aktiviert, der oft mehrere Aktmodelle frei im Raum umhergehen ließ, während er sie modellierte. Bei Franz Grabmayr sind die Modelle allerdings im Sinne der Cézanne'schen Modulation expressiv überhöht, ganz wie zuvor schon in seiner Landschaftsmalerei. 'Die Figur wird eigentlich zerrissen, wenn eine Tänzerin sehr dynamisch arbeitet, wenn sie sich langsamer bewegt, werden die Blätter flächiger. Ich lasse die Tänzerinnen auch oft meine Blätter beurteilen, weil die haben gefühlt, was sie da getanzt haben. Und wenn sie das Gefühl im Blatt drinnen sehen, dann ist das Blatt gut für sie. Der Nurejew ist auch nicht stehen geblieben in der Staatsoper, wenn ich gearbeitet habe. Und so habe ich gelernt, aus der Bewegung heraus rhythmische Zusammenhänge zu malen.' Robert Fleck setzt diese Vorgehensweise daher mit den programmatischen Aussagen der Avantgardebewegung der 1960er Jahre in Beziehung, die das utopische Ideal einer 'direkten Kunst' propagierten. Dieser Vorstellung waren die Arbeiten von Franz Grabmayr eng verbunden, weshalb auch die Werke eines Frank Auerbach, Eugène Leroy oder auch Chaim Soutine als 'Verwandtschaften' in Betracht gezogen werden können. Doch bleibt Franz Grabmayr mit seiner Malerei solitär, sind seine Strohballenmotive, Getreidefelder, Bäume und Wurzelstöcke, seine Landschaftsmalerei wie seine Arbeiten zum Tanz und zur Oper eine Absage an jede Schwere in der Malerei. Wer will, kann in seiner Landschaftsmalerei auch eine frühe künstlerische Addressierung ökologischer Themen sehen. Die weit erfolgreichere junge Generation österreichischer Künstler*innen in den 1980er Jahren hatte Franz Grabmayr schon früh als Bezugspunkt entdeckt. Und die soeben in der Albertina in Wien gestartete Ausstellung seines Werkes (bis 13. Oktober 2024) fügt ihn nun endgültig in den Kanon der Kunst der Moderne. Und seine 'Tanzblätter' und 'Tanzbilder' schweben im Raum, sie stehen dabei 'für das Leichte' wie die Presse übereinstimmend meint. Ausstellung: Wiener Staatsoper, Wien, 4/9/2024 - 30/1/2025 EAN: 9783864424465 Farbverschnitt: Generell werden die Bücher ohne Farbverschnitt geliefert, auch wenn die Abbildungen einen Farbverschnitt zeigen. Erscheinungsjahr: 2024 Produktform: Leinen, Gebunden Redaktion: Grabmayr, Jakob Seitenzahl/Blattzahl: 88 Abbildungen: 30 farbige Fotos Keyword: Tänzer*innen über Franz Grabmayr; Wiener Staatsoper; Zeichnungen aus der Wiener Staatsoper Fachschema: Kunstgeschichte~Künstler - Künstlerin~Ausstellungskatalog Fachkategorie: Kunst: allgemeine Themen~Zeichnen und Zeichnungen mit Feder oder Pinsel und Tinte~Kunstgeschichte~einzelne Künstler, Künstlermonografien~Ausstellungskataloge, Museumskataloge und Sammlungen, Zeichnen und Zeichnungen in Bleistift, Kohle, Buntstift oder Pastell Verlag: Snoeck Verlagsges., Snoeck Verlagsgesellschaft mbH Länge: 175 mm Breite: 134 mm Höhe: 15 mm Gewicht: 205 gr Genre: Geisteswissenschaften/Kunst/Musik
Bewertungen & Erfahrungen
–
Noch keine Bewertungen
Für dieses Produkt liegen noch keine Bewertungen vor. Sei der oder die Erste!
Noch keine Erfahrungsberichte vorhanden.
Teile deine Erfahrung und hilf anderen bei der Kaufentscheidung.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 05.10.2026 14:11 Uhr.