Charlotte Wiedemann - GEBRAUCHT Vom Versuch nicht weiß zu schreiben Oder Wie Journalismus unser Weltbild prägt - Preis vom 02062023 050629 h
Bildquelle: preigu de

Preisverlauf (90 Tage)

Tiefstpreis: 14,90 € Trend
Stabile Preise
Der Trend beruht auf den letzten 14 Tagen des Preisverlaufs und ist keine Vorhersage. Gezeigt wird je Tag der niedrigste Preis aller bei uns gelisteten Shops — Angebote, die wir nicht erfassen, sind nicht enthalten.
Browser-Benachrichtigung bei PreissenkungWir melden uns, sobald es günstiger wird als heute (14,90 €) — höchstens einmal am Tag. Ohne E-Mail, ohne Konto, jederzeit abbestellbar. Amazon-Angebote sind ausgenommen. Datenschutz
Hinweis: Amazon-Preise sind in der Preisverfolgung bzw. im Preisverlaufsgraphen nicht enthalten. Wir versenden keine Benachrichtigungen zu Produkten über Amazon.
Bücher EAN 9783894384944

Charlotte Wiedemann - GEBRAUCHT Vom Versuch nicht weiß zu schreiben Oder Wie Journalismus unser Weltbild prägt - Preis vom 02062023 050629 h

Hersteller: Papyrossa Verlags Gmbh +  ·  MPN: 9783894384944
4,8/5,0 (4 Bewertungen)
Günstigster Preis
14,90 €
inkl. MwSt.
Verfügbar bei averdo.com Versand: k.A.
Bei 3 Anbietern im Vergleich
Zuletzt aktualisiert: 17.10.2026 18:14 Uhr
Bei averdo.com kaufen — 14,90 € Verfügbar · inkl. MwSt. · Versand k.A. Alle 3 Angebote vergleichen ↓

Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Papyrossa Verlags GmbH +
EAN
9783894384944
Hersteller-Artikelnr.
9783894384944
Kategorie
Bücher
Ø Bewertung
4,8 / 5,0 (4 Bewertungen)
Günstigster Preis
14,90 € (averdo.com)
Anbieter im Vergleich
3 Shops

Produktbeschreibung

Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben | Oder: Wie Journalismus unser Weltbild prägt | Wiedemann

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★ 3
4 ★ 1
3 ★ 0
2 ★ 0
1 ★ 0

Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 19.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieser Werkstattbericht von Charlotte Wiedemann ist eine faszinierende und tiefgründige Lektüre, die einen unvergesslichen Einblick in die Erfahrungen und Überlegungen einer Auslandsreporterin bietet. Ich kann diesen Text nur wärmstens empfehlen und bin begeistert von der Perspektive, die er eröffnet.
Hubertus C. Feldmann 07.05.2024 amazon.de
Im Zeitalter von „Fake News“ sowie der aktuellen „Spiegel-Affäre“ (Betrugsfall ihres ehemaligen Redakteurs Claas Relotius) ist dieses Buch ein wohltuendes Pflaster auf der verunsicherte Leserseele. Es gibt sie also doch noch, die Journalistinnen/Journalisten, die sich ihrem Berufsethos (u.a. der wahrheitsgemäßen Berichterstattung) verpflichtet fühlen – und sich dabei ihrer eigenen, eingeschränkten Sichtweise bewusst sind. Sich gleichzeitig aber bemühen, die eurozentrische oder „weiße“ Sichtweise (hier nicht allein als eine Hautfarbe verstanden, sondern als „ein System von Überzeugungen, Werten, Prämissen, Gewohnheiten […].“) weitgehend abzulegen, um denen gerecht zu werden, über die sie berichten. Und sich nicht den Zwängen von Redaktionen beugen, die nur ein vorgefasstes Bild bestätigt wissen wollen.Die ersten rund vierzig Seiten dieses Buches haben das Prädikat exzellent verdient (oder „Fünf Sterne mit Brillanten“), da sie nicht nur einen Zustand des Journalismus beschreiben, der zumindest zu denken gibt („[…] maschinenhafte Gier des Gewerbes […], alles den Gesetzen der Medienöffentlichkeit zu unterwerfen“), sondern ebenso aufrütteln und die Leidenschaft der Autorin deutlich machen, sich nicht von den so genannten Sachzwängen vereinnahmen zu lassen. Es sind ihre eigenen Erfahrungen, die zu der Einsicht führen, dass „der Mittelpunkt der Welt wandert.“ Der Punkt, in dem sich jeder Mensch zu Hause fühlt, da er das abbildet, was in „seinen Kram“ passt. Von dem aus wir uns „die Welt erklären, ihre Zeichen, ihre Symbole deuten, die Farben die Gebete. Und die Attentate.“ Es sind aufrüttelnde und zugleich sensibel machende Worte, Worte, die weit eindringen in das Selbstverständnis eines jeden Menschen und dort zumindest zu Irritationen führen. Was gewünscht ist. Denn ohne sie, ist eine Änderung schlechterdings unmöglich. Wir müssen raus aus unseren Mustern und Denkgewohnheiten. Das Buch bildet hierzu eine herausragende Hilfestellung.Es gibt allerdings nicht nur diese konfrontativen Thesen über das Wesen des Journalismus, mit (teils) fatalistischen Zuschreibungen der derzeitigen Arbeitsweise eines Großteils zumindest der schreibenden Zunft. Nein, es gibt auch immer wieder Anklänge, an die Schönheit dieses Berufes (die sich im Text widerspiegelt) und den Möglichkeiten, den Lesern eine Welt zu vermitteln, die sie selbst nicht kennen, über die sie sich dennoch ein Bild machen möchten. Und bekanntlich sind es Geschichten, die sich einprägen, nicht so sehr die nackten Fakten. Geschichten wie diese hier: „Ein heißer Juli-Nachmittag in Bamako, Malis Hauptstadt. Die Uhr am Bahnhof war stehengeblieben, das Tor zur Wartehalle geschlossen, der Vorplatz öde und leer. Ein Personenzug kam nur noch zweimal die Woche; Gras rankte sich um die Schienen. Die Bahn, auf Drängen der Weltbank privatisiert, gehörte nun einem französisch-kanadischen Konsortium, und der neue Besitzer hatte den Betrieb auf die denkbar einfachste Weise saniert: Cargo ist profitabler als Mensch. Die meisten Bahnhöfe entlang der Strecke wurden geschlossen, viele Dörfer einfach abgehängt. Ein Jahrhundert lang hatte sich entlang der Strecke des Dakar-Niger-Express das Leben im Takt der Züge entwickelt; nun rauschen sie gleichgültig vorbei, Kleinhandel, Märkte, Gewerbe verkümmerten.Dieses Buch gibt Orientierung für die schreibende Zunft, aber auch für die Medienschaffenden ganz allgemein. Dem Leser hilft es Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen etc. in einem anderen Licht zu sehen und sich zugleich kritischer und auf breiterer Ebene mit dem geschriebenen Wort auseinanderzusetzen.
Dennis S. 07.05.2024 amazon.de
Das Buch ist sehr empfehlenswert.Die Autorin deckt viele Themengebiete ab und liefert sehr viele gut lesbare und teilweise unterhaltsameBeispiele dafür, wie begrenzt die eigene Wahrnehmung ist.Dies kombiniert sie gut mit Beispielen, die zeigen, wie diese natürlich Begrenztheit der eigenenWahrnehmung im Journalismus geleugnet und somit die Berichterstattung in ihrer Qualität automatischreduziert wird.Es spielt keine Rolle, ob man sich bereits der sinkenden Qualität des europäischen Journalismus bewusst istoder nicht, das Buch enthält so viele "Lektionen", die einem die Begrenztheit der eigenen Wahrnehmung bzw.Sichtweise verdeutlichen, dass es für ein breites Publikum interessant sein sollte.Die Bescheidenheit, die die Autorin dabei Anhand von Anekdoten über die eigen Wahrnehmung, vermittelt sorgendafür, dass kein Gefühl der Arroganz oder des Belehrens aufkommen.
Miriam 07.05.2024 amazon.de
Die Journalistin Wiedemann lädt ein, den gängigen Journalismus zu hinterfragen und seine eigene eurozentristische Sichtweise zu reflektieren. Sehr informatives Buch, schön zu lesen. Besteht aus verschiedenen Beiträgen aus verschiedenen Ländern. Sehr persönlich geschrieben, hätte mir vielleicht hier und da noch ein wenig mehr Information aus dem aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu "writing white" gewünscht. Trotzdem klare Leseempfehlung!
Preisvergleich
3 Angebote gefunden
1
averdo.com
Verfügbar Versand: k.A.
Aktualisiert: 17.10.2026 18:13 Uhr
14,90 €
inkl. MwSt.
Zum Angebot
2
buchserien.de
Verfügbar Versand: k.A.
Aktualisiert: 17.10.2026 18:14 Uhr
14,90 €
inkl. MwSt.
Zum Shop
3
preigu.de
Verfügbar Versand: k.A. 1-2 Werktage
Aktualisiert: 17.10.2026 14:15 Uhr
14,90 €
inkl. MwSt.
Zum Shop

* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben. Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet. testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten. Letzte Aktualisierung: 17.10.2026 18:14 Uhr.

Weitere Produkte von Papyrossa Verlags Gmbh +
Weitere Produkte in „Bücher“
Alle in Kategorie →