Paris - Brest - Paris 1200 km nonstop Eine persönliche Erinnerung an ein außerge - Reinhard Schröder Kartoniert (TB)
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Bücher EAN 9783898115445

Paris - Brest - Paris 1200 km nonstop Eine persönliche Erinnerung an ein außerge - Reinhard Schröder Kartoniert (TB)

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Paris - Brest - Paris: 1200 km nonstop, Eine persönliche Erinnerung an ein außerge... | Schröder

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Torsten Schimmer 22.06.2024 amazon.de
Ich habe mir das Buch trotz der (zur Zeit) überwiegend eher mäßigen Rezensionen gekauft und somit nur wenig erwartet. Ich wurde bei der Lektüre allerdings darin belehrt, dass man sich einfach selbst ein Bild machen muss und die Meinung anderer Personen nur ein kleiner Anhaltspunkt für einen selbst sein kann, der den eigenen Eindruck keinesfalls ersetzt. Ich fand das Buch jedenfalls sehr lesenswert und kann auch an der Einstellung des Autors nichts kritisieren - er ist ein ambitionierter Radler und geht die Tour dementsprechend sportlich und mit einem gewissen Ehrgeiz an. Positiv ist auch die ansprechende Gestaltung des (doch schon älteren) Buches, die klare Sprache und auch das Fehlen von Rechtschreibfehlern (heute ja leider nicht selbstverständlich). Mein Fazit: Ich fand das Buch informativ und spannend, daher eine klare Kaufempfehlung von mir.
Andreas H. 22.06.2024 amazon.de
Schade. Aus diesem Stoff hätte man mehr machen können als dieses auf die Schnelle gemachte Büchlein. Der Autor wird nicht müde dem Leser in fast jedem Kapitel jede einzelne Sekunde (!) vorzurechnen die er beim Verlust der Trinkflasche oder sonstigen Kleinigkeiten "verliert". Man gewinnt den Eindruck, dass der Autor direkt vom Sattel an den Schreibtisch gehetzt ist, um im gleichen gehetzten und förmlich gejagten Stil wie er das "Rennen" beschreibt auch das Buch ja schnell fertig zu bekommen. Der Denkansatz, sowohl für die Teilnahme an dieser Tour als auch für das Buch, sind völlig falsch: Zeitdruck und Hetze. Zwar kommt der Autor spätestens kurz nach der Ankunft in Brest zu der Einsicht, dass dieser Zeitdruck eher kontraproduktiv ist, kann dies aber im Schreibstil nicht wirklich ablegen. Der Leser wird von Etappe zu Etappe gejagt und für einen Blick auf die Landschaft oder ein Innehalten bleibt kaum Zeit. Verständlich wäre dies, wenn das Buch unter dem Aspekt des Profiradsportlers geschrieben wäre. Für ambitionierte Radwanderer oder Menschen für die die Teilnahme an so einer Tour nicht nur eine sportliche sondern auch eine emotionale Herausforderung im Sinne einer Selbsterfahrung darstellt, ist dieses Buch nur wenig geeignet. Es fehlt dem Buch einfach an innerer Ruhe und Überzeugungskraft. Sicher verdeutlicht das Büchlein das diese Tour kein Zuckerschlecken ist und an die Grenzen der körperlichen Belsatbarkeit geht. Dies ist aber für den Leser der sich eh schon für diese Tour interessiert nichts wirklich Neues. Die sportliche Leistung des Autors ist unumstritten und ich ziehe meinen Hut vor dem Autor als Sportler. Als Autor überzeugt er mich aber leider in keinster Weise.
oliver g 22.06.2024 amazon.de
Wer sich eine literarische Auseinandersetzung erhofft, der greife besser zu Tim Krabbés Klassiker "Das Rennen". Wer glaubt, er könne hier Tricks und Tipps für seine Vorbereitung auf das Rennen finden, durchsuche die Foren auf [...] denn Reinhard Schröder möchte sein Büchlein als "eine persönliche Erinnerung" verstanden wissen. Scheitert er bereits auf dem Hinweg in der Pariser U-Bahn an den Zugangsschleusen oder bei den Einspeichfehlern oder daran, dass die Kraftriegel seinen Verdauungsapparat durcheinander bringen, oder am Schlafdefizit oder an seinem 33-jährigen Ehrgeiz (der darin besteht, stolz zu sein, wenn er anderen Radonneuren x Stunden abnimmt oder er sich Toilettengänge aus Zeitgründen verkneift oder er sogenannte 30-Sekunden-Pausen einlegt oder wegen seiner allzu großen Bewunderung für die RAAMSer, die er trifft, oder seiner Verärgerung für Reparaturpausen). Er scheitert an seiner Unerfahrenheit, die seine unverantwortliche anfängliche Durchschnittsgeschwindigkeit vollmundig rechtfertig "Was man hat, das hat man", denn "ich wollte lieber Jäger als der Gejagte sein", oder seinen überschaubaren Französischkenntnissen (und er ärgert sich, dass man in Paris Französisch spricht ?)... Kurz: Man hätte ihm gewünscht, dass er wirklich und vollständig und bedingungslos scheitert, endlich aufgibt, mit einem geschwollenen Knie und einem gebrochenen Willen in den nächsten Zug einsteigt und ein Buch verfasst: "Paris-Brest-Paris/ 800 Kilometer, dann war Schluss". Aber leider kommt er zu Besinnung, lässt seine übertriebenen Ziele fahren und gerät - das ist Selbstironie - in einen Rausch der Endophine und fährt nach Paris zurück. "Ein Mann wird müde" hätte auch der Titel sein können und seine Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt und sinkt, was ihn aber immer noch wurmt, bis zum bitteren Ende. Das Buch aber, das Reinhard Schröder nicht geschrieben hat, über seine "spirituelle Erfahrung", die er im Schlusskapitel ("Die Frage nach dem Sinn") plötzlich aus dem Hut zaubert, das hätte ich gern gelesen.
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