Wie bis jetzt alle Bücher von Frau Labord war auch dieses lustig und unterhaltsam geschrieben. Die beiden Hauptprotagonisten waren glaubwürdig und die Geschichte rund. Ich habe mich wie immer sehr gut unterhalten gefühlt und hatte beim Lesen Bilder im Kopf - was nur gute Geschichten schaffen. Zum Glück schreibt die Autorin ein Buch nach dem anderen, da geht mir der Lesestoff nicht so schnell aus.
Nicht bei jedem Buch natürlich, ab und zu haut sie auch schnell runtergeschriebene Standardromanzen raus, die im übrigen auch durchaus gut bei vielen Leserinnen ankommen.Aber dazwischen nimmt sie sich die Zeit und sprüht über vor Kreativität und bringt Geschichten, die in keine der vorgegebenen Schablonen passen und einfach herrlich unterhalten.Diese Geschichte ist eine davon. Helden sind eine alte Dame, die sich im Altersheim langweilt und ein junger Magier, der noch ein bisschen umherirrt dabei, wie er sich in die Magiergemeinschaft einfügen kann.Ab und zu wirds spannend, ein Gutteil ist einfach gute, abwechslungsreiche Unterhaltung, dazu kommt eine Tasse voll gute Ideen, eine große Portion sympathische Protagonisten, eine Handvoll Bösewichte, ein Esslöffel Überraschung, eine winzige Prise Romantik zum Abrunden und noch manches mehr.