Die Hölle von Tscherkassy: Ein Kriegstagebuch 1943-1944
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EAN 9783926584564

Die Hölle von Tscherkassy: Ein Kriegstagebuch 1943-1944

Hersteller: Bublies Siegfried  ·  MPN: 883134
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Die Hölle von Tscherkassy | Ein Kriegstagebuch 1943 - 1944 | Anton Meiser | Buch | Deutsch | 2006

Bewertungen & Erfahrungen

4,5 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★ 2
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 19.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Diese Aufzeichnungen von Anton Meiser sind absolut faszinierend und geben einen ungeschminkten Einblick in die harten Kämpfe im Tscherkassy-Kessel. Ich bin sehr begeistert von dieser tiefgründigen Darstellung.
Redaktion 19.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Diese Aufzeichnungen von Anton Meiser sind ein faszinierendes und eindringliches Dokument, das einen einzigartigen Einblick in die harten Umstände des Tscherkassy-Kessels bietet. Ich bin absolut begeistert von der Authentizität und der erzählten Geschichte.
Redaktion 19.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Intensiv!
Friccs 12.06.2024 amazon.de
Das Buch kann grob in 3 Teile gegliedert werden: Zu Beginn wird die Verlegung an die Front, der Drill sowie der Alltag im Hinterland beschrieben. Der größte Abschnitt befasst sich mit den Einkesselungsversuchen der Russen, den Abwehrkämpfen und dem Ausbruch aus dem Kessel. Auf den letzten 60 Seiten beschreibt der Autor seine Erlebnisse im Westen sowie seine Gefangennahme durch die Amerikaner. Anfangs will sich der Lesefluss nur mühselig einstellen, da der Autor viele Abkürzungen benutzt und auch viele Namen nicht vollständig ausgeschrieben sind. Ob dies an den Rechten liegt kann ich nicht beurteilen, allerdings wird das Schema nicht stringent eingehalten, teilweise wechselt er zwischen vollem Namen und Abkürzungen hin und her. Zumindest hier hätte man auf ein einheitliches Bild achten können, so hätte man vielleicht auch den ein oder anderen Rechtschreibfehler vermieden. Nach einer gewissen Einlesezeit werden einem die Abkürzungen der Dienstgrade immer geläufiger und auch die anderen Personen die einen größeren Raum einnehmen kann man gut auseinanderhalten. Mit zunehmendem Lesefluss steigt auch die Spannung an, die Erlebnisse der Fronttruppen werden anschaulich und spannend dargestellt, darüber hinaus gibt der Autor einen guten Einblick in die Gemütslage vieler Landser. Das Absinken der Moral und des Zusammenhalts innerhalb der Truppe fand ich erfrischend realistisch und nüchtern beschrieben, im Gegensatz zu manch üblicher Landserromantik die man in anderen Büchern vorfindet.Wer schon andere Bücher in diesem Stil gelesen hat, bspw. die von Koschorrek oder Rehfeldt die ich auch nur empfehlen kann, wird sich fragen ob ein weiteres Buch überhaupt noch neue Facetten hinzufügen kann. Hier ein ganz klares JA. Der ständige Ärger mit Vorgesetzten, Kriegsverbrechen auf deutscher und allierter Seite(!), die Anerkennung der russischen Leistungen sowie Einblicke in das gesellschaftliche Leben während der letzten Kriegstage sind nur einige der Punkte die das Buch aus der Masse an ähnlichen Berichten herausheben. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich insbesondere seine Erlebnisse im Westen interessant, daher kann ich die Kritik dass auch andere Inhalte abseits der Kesselschlacht ihren Raum bekommen, nicht nachvollziehen. Ohne diese Erlebnisse hätte dem Buch etwas wesentliches gefehlt.Mein einziges Problem mit diesem Buch war die Glaubwürdigkeit gewisser Erlebnisse, ein typisches Problem mündlicher Geschichte. Auf der einen Seite nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und schreibt über Verbrechen einiger Soldaten wie z.B. Vergewaltigungen von russischen Frauen und Erschießung von Gefangenen, auf der anderen Seite beschimpft er einen General der sich weigerte seine Bomben auf Partisanen abzulassen als Verräter. Dass er selbst gegen jegliches Unrecht vorgeht und sich in ein gutes Licht stellt habe ich übrigens nicht als störend empfunden, ob das auch tatsächlich stimmt, darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen. Wenn Meiser für die Russen noch so etwas wie Bewunderung empfindet, dann verkehrt sich das bei den Amerikanern ins absolute Gegenteil. Hier lässt er keine Gelegenheit aus über die Boshaftigkeit der Amerikaner herzuziehen. Natürlich haben auch die Allierten Kriegsverbechen begangen, aber diese Unausgewogenheit der Berichterstattung - nach fast 2 Jahren Ostfront! - hinterlässt schon einen schalen Nachgeschmack, insbesondere wenn im Anhang detailliert auf die Opfer allierter Besatzung eingegangen wird und dabei auch revisionistische, teilweise schon widerlegte Quellen dem Herrn gerade Recht kommen. Hier kam bei mir des öfteren das Gefühl auf, dass Meiser aus persönlicher Verbitterung heraus (warum auch immer) einiges übertreibt oder zumindest besonderen Wert darauf legt die Besatzer aus dem Westen schlechter aussehen zu lassen als die aus dem Osten. Dies geht meiner Meinung nach an der Realität vorbei.Trotz dieser kleinen Schwächen empfand ich das Buch als lesenswert und kann es nur weiterempfehlen.
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