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Musterwechsel | Wie wir unsere Wirtschaft retten | Markus Väth | Taschenbuch | 248 S. | Deutsch
Bewertungen & Erfahrungen
5,0 von 5,0
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion28.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine unglaublich spannende und tiefgründige Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und ist absolut fesselnd lesbar. Ich empfehle es jedem, der sich für die Zukunft der Wirtschaft interessiert.
Redaktion28.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine unglaublich spannende und tiefgehende Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und ist absolut zum Nachdenken anregend. Markus Väth Kartoniert liefert eine brillante Perspektive auf die Zukunft und die notwendigen Schritte.
„Eine gute Kriminalgeschichte fesselt mich, mitunter versinke ich in der Handlung und kann die Auflösung gar nicht abwarten“ - so ging es mir mit Deinem Buch "Musterwechsel", Markus.Für mich eine Explosion an Denk- und Diskussionsanstößen rund um Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Arbeitskultur, ein Aufruf zu einem aufgeklärten Kapitalismus und digitalfreundlichen Gesellschaft (Digitalität statt Digitalisierung) - und insbesondere auch eine konstruktiv-kritische und schonungslose Auseinandersetzung mit dem Standort Deutschland.An vielen Stellen musste ich gleichzeitig schmunzeln und wurde zum Nach- und Weiterdenken angeregt. So z.B.· im Kapitel zu einer differenzierten Betrachtung von virtueller und physischer Arbeit sowie Rahmenbedingungen: „Rainer, Du bist noch stumm“· oder im Kapitel rund um eine „aufgeklärte und positive Kapitalismus-Sicht“ der Verweis auf den Tatort: „In mehr als 10% der Folgen ist der Mörder der Unternehmer … Lehrer und Banker morden 10mal seltener“ …· „Das Haus auf dem Dorf bietet zwar einen traumhaften Blick, aber leider nur eine Datenleitung in homöopathischer Dosis“Zudem einige Statements, die einige der Inhalte in den jeweiligen Kapiteln zusammenfassen:· Deutschland wirkt narkotisiert, während Rivalen in West und Ost, vor allem die USA und China, das Rennen um die Gestaltung der digitalen Zukunft unters ich aus machen· Studienabbrecher war ein Schimpfwort und keine Ehrenbezeichnung für Start-up-Gründer· Eine Gemeinwohl Ökonomie baut sich nicht von allein. Wir alle bauen sie – wenn wir das wollen und wenn wir dafür Meinungsfreiheit, demokratische Beteiligung und Transparenz schützen und stärkenSpannend auch der Abschnitt, in dem Markus auf die Fokussierung der Unternehmenskultur auf Vertrauen und Verantwortungsübernahme eingeht und insbesondere für eine positive Besetzung des Begriffs „Verantwortung“ plädiert.Markus gelingt ein klasse Rundumschlag zu den relevanten und gerade für uns in Deutschland kritischen Themenfeldern über Innovationsfähigkeit, Bildung, Arbeits- und Erwerbsmodell, BildungFür mich eine Verstärkung meiner Motivation, die Veränderungen, mit denen wir konfrontiert sind, nicht einfach hinzunehmen, sondern die Zukunft aktiv mitzugestalten - letztlich liegt genau darin unsere Verantwortung: eine nachhaltig erfolgreiche und erstrebenswerte Zukunft für unsere Kinder zu gestalten.
Dieses Buch ist auch ein politisches Statement – und zwar für Demokratie und Liberalismus. Es räumt auf mit New-Work- und Gemeinwohlromantik im grüngefärbten Zukunftsnebel. Ein sozialer Kapitalismus ist der Hebel, der die alten Muster verändert. Bisherige Systeme dürfen bleiben, bloß kein „Great Reset“.Der politische Unterton hat mich überrascht, ist Markus Väth doch Psychologe und mehr am Thema „Mensch“. Aber dann überrascht es mich auch nicht, komme ich doch mehr und mehr zu ähnlichen Schlüssen. Geht Transformation überhaupt noch unpolitisch? Und ja, ich fürchte nein.Die Art wie wir Bildung und Wirtschaft neu definieren, verlangt eine grundlegende Position und Haltung. Deutlich unter 50% der Welt ist noch demokratisch und es gibt eine Rückwärtsbewegung. Ja schlimmer noch, Demokratie scheint immer weniger Menschen wichtig zu sein. Seltsame Argumentationslinien völlig jenseits von Faktenlagen zeigen das und legen die Frage offen: Was ist am Ende entscheidend? Zum Beispiel das Kollektiv mag eine Antwort von Väth sein, aber hier bewege ich mich in der Interpretation des Werks.Denn die Corona-Pandemie hat einen neuen Rechts-Links-Mitte-Remix offenbart, über den sich der Trend zum Kollektivismus legt, welchen Markus Väth sehr eindrücklich darstellt. Dabei schlägt er einen beeindruckenden Bogen über die Konsequenzen der notwendigen Musterveränderungen. Und das ohne rosarote Brille. Er hat verstanden, dass Gemeinwohl eben mehr ist als nur eine schöne Vorstellung vom neuen Teilen. Wie schwierig „werteorientierte“ Außenpolitik ist, zeigt sich in diesen Tagen. Das ist ein Spiegelbild dessen, was in einer globalisierten Wirtschaft stattfindet.Für mich ist ein gutes Buch, ein Buch, das mir neue Impulse gibt und Denkstoff. Ein Buch, das es wagt, am Ende doch mehr Fragen offen zu lassen als Antworten zu geben, ist ein mutiges Buch in einer Szene, die Buzzwords wie Agilität und New Work teils dogmatisch und fast wie eine Religion behandelt, an die man einfach glauben muss.Das Thema, was mich selbst am meisten berührt ist die Bildung. Ein Musterwechsel, der das Ziel hat, selbst- und vernetzt denkenden Menschen einen Nährboden zu geben, wirkt wohl am nachhaltigsten. Hier danke ich Väth für die Erinnerung an den großartigen Sir Ken Robinson, der die Neuausrichtung von Bildung schon vor zwei Jahrzehnten in den Fokus nahm.Prädikat: Lesenswert für alle, die keine Rezepte suchen.
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Letzte Aktualisierung: 17.10.2026 10:15 Uhr.