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Sheridan Manor. Band 1 | Das Tor von Gehenna | Jacques Lamontagne | Buch | Sheridan Manor | 56 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★2
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion21.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein faszinierendes und atmosphärisches Buch über Quebec im Winter 1922, das mich in die Geschichte hineinzieht, allerdings finde ich die Geschichte manchmal etwas zu melancholisch.
Allein das Cover fand ich schon sehr stark und die Story hat nur noch mehr Lust auf mehr gemacht, aber sehr selbst.Quebec Winter 1922. Bei einem Ritt über einen zugefrorenen See, passiert das unausweichliche David bricht ins Eis ein. Doch er ist nicht tot, ein Mann rettet ihn und bringt ihn ins Sheridan Manor. Dort bittet ihn der Hausherr Angus Mac Mahon sein Gast zu sein bis er wieder vollständig genesen ist. Doch das Manor bewahrt nicht nur die junge Edana, die seit dem Tot ihres Vaters eine ganz andere ist, nein das Manor birgt noch etwas weitaus dunkleres in seinem Innern. Seit ihr bereit in eine Welt abzutauchen die Monster beherbergt ?In den Band selbst kommt man finde ich wirklich toll hinein und desto weiter man in der Story vorschreitet desto runder wird der Band. Ich finde gerade der Einstieg funktioniert hier gut und der erste Band, macht genau das was man von einem ersten Band erwartet, er zeigt uns die Welt, bringt uns die Charaktere näher und schafft es durch eine spannende Handlung abzuliefern und darüber hinaus Lust auf den nächsten zu machen.Es kommen im ersten Band nicht sehr viele Figuren vor und die sind aber sowas von toll in Szene gesetzt, dass gerade David einem sehr schnell ans Herz wächst und man insgesamt von ihnen auch mehr erfahren will. Doch David ist hier nicht die tragischste Figur, wie wir später noch erfahren werden. Insgesamt hat mir die Dynamik der Charaktere wirklich toll gefallen und für mich persönlich war das neben dem interessanten Setting und auch der Geschichte selbst mit das beste hier imBand, man schafft es einfach toll die Charaktere sehr glaubwürdig rüberzubringen, dass man mit ihnen einfach mitfiebern muss. David wird uns auch durch die ein oder andere Rückblende aus seiner Kindheit näher gebracht.Die Handlung ist dabei selbst sehr gut geschrieben und weiß an der ein oder anderen Stelle zu überraschen, auch wenn man so manchen Twist definitiv voraussehen konnte. Wollte ich auch, dass genau der Twist am Ende auch rauskommt, denn der Twist per se ist echt gut.Das Manor verbirgt mehr, als es das Auge zu ahnen vermutet. Die Geschichte des Hauses und auch der Einwohner, wird uns hier toll aufbereitet und gerade der Okulte Teil, kommt hier definitiv nicht zu kurz, sondern wird uns gerade an der Mitte immer näher gebracht, denn so unwichtig ist er für die Handlung definitiv nicht.Autor Jacques Lamontagne liefert einen tollen ersten Band ab, der zu fesseln weiß und sehr viel Freude bereitet beim Lesen. Ich für meinen Teil konnte den Band gar nicht mehr beim Lesen aus der Hand legen und fand den Band absolut stark. Band 2 hätte ich am liebsten direkt auch gelesen, denn der Band endet mit einem fiesen Cliffhanger. Für mich ist die junge Edana eine durch die Bank weg tragische Figur und ich bin gespannt wie es mit ihr weitergeht und ob sie aus ihrem Zustand befreit werden kann.Die Optik im Band ist absolut klasse. Der Stil ist sehr zugänglich und liefert einige wirklich tolle Panels ab, gerade gegen Ende weiß der Band definitiv noch ne Schippe draufzulegen. Ich bin definitiv gespannt was der nächste Band uns auf der optischen Seite noch zu bieten hat, denn der erste war echt großes Tennis.Sheridan Manor hat für mich definitiv das Potenzial eine ganz starke Reihe zu werden, denn Band 1 legt definitiv einen tollen Grundstein. Der Einstieg in die Geschichte funktioniert dabei wirklich toll. Für meinen Teil schafft Autor Jacques Lamontagne es toll das okkulte mit einer tollen Story und glaubwürdigen Charakteren zu verbinden. Dabei liegt zwar der Fokus auf David, von dem wir auch durch einige Rückblenden auch einiges erfahren, aber auch die vorkommenden Charaktere sind definitiv nicht blass. Die Charaktere sind toll eingearbeitet in die Geschichte und ich freue mich da definitiv auf noch mehr. Das Manor selbst hat finde ich noch sehr viel Potenzial, gerade was dort jemand bestimmtes noch alles an Gegenständen so zu finden sein wird. Die Handlung war definitiv fesselnd und gerade der klassische Horror kam hier für mich nicht zu kurz. Die Zeichnungen runden für mich den ersten Band der Reihe ab und machen ihn auch visuell zu einem mehr als unterhaltsamen Abenteuer.
Ich habe definitiv ein Faible für verlassene Anstalten, Hotels, Schlösser und Häuser. Deswegen wäre Sheridan Manor genau mein Ding. - Wenn es nicht gerade in einer Höllendimension stecken würde. Und dort auch eigentlich gar nicht so "lost" ist, wenn ich an die furchterregenden Kreaturen denke, die das Anwesen auf der anderen Seite bewachen. Vermutlich ist dies also ein Ort, den man nicht freiwillig besuchen möchte. Pech für unseren Hauptprotagonisten Daniel, dass er unerwartet dort landet...Wir schreiben das Jahr 1922. Es ist Winter in Quebec. Daniel Letendre brettert mit seiner Kutsche über einen zugefrorenen See, ängstlich, flüchtend, als das Eis plötzlich Risse bekommt und er einbricht. Nur knapp entkommt er dem Tode, denn er wird von einem Fremden in letzter Sekunde aus dem kalten Nass gezogen und in Sicherheit gebracht. Nach einigen Tagen der Bewusstlosigkeit kommt Daniel zu sich und lernt seinen Retter kennen: Mickhai, der Majordomus (Hausverwalter) von Sheridan Manor und somit Angestellter von Angus Mac Mahon.Alle drei Figuren wurden derart authentisch dargestellt, dass ich direkt einen Bezug zu ihnen herstellen konnte. Dabei ist mir insbesondere Mickhai, der mich manchmal wegen seiner Statue und liebenswerten Art an Hagrid (Harry Potter) erinnert hat, sehr ans Herz gewachsen. Zunächst konnte ich ihn nicht so recht einordnen, aber dann entwickelte er sich für mich in eine überraschende Richtung.Im weiteren Verlauf der Geschichte kommen noch ein paar Geschöpfe ins Spiel, die für herrlich-schaurige und teilweise melancholische Momente sorgen. Dabei spielt auch die junge Dame auf dem Cover eine tragende Rolle. Es hat mich richtig traurig gestimmt, zu erfahren, was mit ihr passiert ist.Die Atmosphäre ist stets unheimlich und dadurch ziemlich sogartig. I luv it! Man fliegt förmlich durch die Seiten und muss sich regelrecht dazu zwingen, es nicht zu überstürzen, denn schließlich muss man solch eine Atmosphäre genießen. Sie fühlen.Dazu trägt neben der Story auch das großartige Artwork bei. Was für coole Bilder! Man kann richtig in ihnen versinken, weil es da so viel zu gucken gibt und auf detailverliebte Feinheiten geachtet wurde. Zum Beispiel: ein verschwommener Blick, eine Hetzjagd über das Eis, Monster, die auf ihr Opfer zukrabbeln. Alles wurde großartig illustriert. Allein optisch macht diese Graphic Novel echt einiges her. Inhaltlich ist noch etwas Luft nach oben. Ich nehme an, dass in Teil 2 einige offene Punkte angegangen werden und freue mich schon jetzt darauf, Daniel weiter auf seinem abenteuerlichen Trip durch die Hölle zu begleiten.Fazit: Die herrlich-schaurige Story und das detailverliebte Artwork machen diese Graphic Novel zu einer spannenden Grusellektüre für Gänsehaut-Abende.
Unheimliche Atmosphäre ist es, die hier herrscht, anno 1922. In Sheridan Manor - diesem einsam gelegenen Herrenhaus, in das es den jungen Daniel nach einem Kutsch-Unfall verschlägt, gibt es nur mehr drei Bewohner, unter ihnen die in Lethargie lebende Edana.Daniel wird immer mehr in diese Stimmung hineingezogen, bald traut er seinen Augen nicht mehr...Die angenehm gruselige Handlung wird optisch wunderbar stimmig vermittelt.Im ersten Band erfährt man gerade so viel über die Protagonisten und das mysteriöse "Leben" in diesem weit verzweigten Anwesen, dass man gerne weiter lesen wird."Das Tor von Gehenna" ist der erste von insgesamt zwei Bänden. (Abschlussband erscheint in Frankreich am 24. August 2022)Jacques Lamontagne, der Szenarist dieser Miniserie, ist zugleich der Zeichner der ersten vier Bände von "Pik As - Die fantastische Detektei", ebenfalls im Splitter-Verlag erschienen.
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Letzte Aktualisierung: 29.09.2026 10:04 Uhr.