Star Trek – Zeit des Wandels 5: Liebe
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Star Trek – Zeit des Wandels 5: Liebe

Hersteller: Cross Cult  ·  MPN: 6085216
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Star Trek - Zeit des Wandels 5 | Liebe | Robert Greenberger | Taschenbuch | 304 S. | Deutsch | 2024

Bewertungen & Erfahrungen

3,3 von 5,0
3 Bewertungen
5 ★ 0
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 03.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine gute Fortsetzung der Handlung und fängt die Atmosphäre der Zeit nach der Schlacht hervorragend ein, auch wenn einige Details etwas weniger tiefgehend sind.
Richelieu 24.06.2024 amazon.de
Auf Delta Sigma IV leben zwei Spezies, die Dorset und die Bader, in respektvollem Miteinander, obwohl sie in ihren jeweiligen Heimatwelten keinen gegenseitigen Konflikt auslassen. Doch eine rückläufige Lebenserwartung hatte ein medizinisches Eingreifen der Sternenflotte notwendig gemacht, was von den Bewohnern Delta Sigma IV allerdings in Zusammenhang gebracht wird mit noch nie dagewesenen Ausbrüchen von Gewalt. Ursächlich wird dabei ein Mann identifiziert, der seither untergetaucht ist: Kyle Riker, der Vater von Picards Nummer Eins, William Riker.Zunehmend hilflos muss die Enterprise-Besatzung zusehen, wie die Gewalt bald den gesamten Planeten überzieht. Das Ende der Diplomatie scheint erreicht zumal die Schuldzuweisungen sich unverhohlen gegen die Sternenflotte richten, die dem Phänomen auf die Spur gekommen ist, dass ein in der Atmosphäre vorkommendes Gas die Ursache für die kürzer werdende Lebenserwartung beider Spezies ist, weil es deren Gene beeinflusst.Während Riker mit einem Einheimischen versucht seinen Vater ausfindig zu machen, geht Sicherheitschefin Christine Vale mit einem Trupp unters Volk. Picard versucht unterdessen den Chefdiplomaten der Föderation zu unterstützen, wobei er selbst unter dem Problem leidet, dass sein Ansehens allgemein in der Sternenflotte und besonders bei seiner Mannschaft schwindet, nach den unglücklichen Vorfällen auf dem Schiffsfriedhof (siehe Bd. 1 und 2 dieser Reihe), die ihm einen Makel trotz seiner Unschuld angeheftet haben und der dazu führt, dass ihm ein Teil seiner Besatzung davonläuft.Unterhaltsam geschrieben, aber dennoch ist es doch nur eine stetig anschwellende Problematik mit den Gewaltausbrüchen und immer noch mehr Toten ohne dass man einer Lösung näherkommt, doch dies ist ja auch so gewollt, dass in der 8-bändigen Reihe immer 2 Romane eine runde Story ergeben, die nur lose mit den Vorgeschichten zusammenhängt. Die Auflösung gibt es dann in dem 6. Roman im April 2024.
StarDestroyer (für trekzone.de) 24.06.2024 amazon.de
"Liebe" ist inzwischen bereits Band Fünf der Zeit des Wandels-Reihe und ist, wie schon die Bände davor, der Auftakt eines Zweiteilers. Dabei wird die schnelle Taktung, in der die Bücher erscheinen, aufrecht erhalten. Das war vor 20 Jahren auch in den USA so und ist vielleicht auch einem derartig gewünschtem Rhythmus geschuldet. Wie das Cover schon andeutet, geht es diesmal vorrangig um Riker - was auch nicht verwundert, denn sein Vater nimmt eine prominente Stelle in der Geschichte ein.Allerdings hapert es leider an vielen Ecken und Enden des Romans. Das geht damit los, dass die Beziehung zwischen Riker und seinem Vater gleich wieder auf den Status von vor der zweiten TNG-Staffel zurückgesetzt wird. Dort hatten sich Vater und Sohn ausgesprochen und es gab wohl noch einen Roman, in dem Kyle auch nochmal vorkam (wird hier zumindest erwähnt), aber all das ist null und nichtig, denn die beiden haben dann doch nicht mehr weiter miteinander geredet und sind wieder auf die Vor-TNG-Zeit zurückgefallen. Kann man machen, wenn man eine Charakterentwicklung zeigen will (und ist ja leider so ähnlich auch zu einem Großteil mit Picard in der neuen Serie passiert), ist aber irgendwie auch immer ein Armutszeugnis, wenn man etablierte Sachen wieder Resetten muss, um seine Story zu erzählen.Und dann kommt Kyle Riker nur in den letzten Sätzen dieses Romans vor und taucht ansonsten gar nicht auf. Ja, es ist der erste Teil eines Zweiteilers und der zweite Teil greift hier hoffentlich die Ereignisse weiterführend auf, für sich allein genommen hetzt man hier aber nur von einem Ort zum anderen, während Kyle allen einen Schritt voraus zu sein scheint. Hinzu kommt, das man lange Zeit nicht wirklich einen Hinweis auf die Ursache der "mörderischen" Welle hat, während man als Leser ziemlich schnell begreift, das hier auch eine neue Art Virus dahinterstecken muss.Ja, da wird immer mal wieder eingeworfen, das man aufgrund der sich rasant entwickelnden Ereignisse keine Zeit hat für weitere Forschungen, am Ende purzelt die Lösung aber einfach so vom Himmel. Will hat plötzlich ein Muster erkannt, und auch Beverly kann in alten Berichten (die eigentlich im Voraus längst hätten studiert werden können bzw. müssen) herausfinden, was genau die Ursache ist. Bis dahin, also kurz vor Schluss, wirkt das alles aber etwas planlos und wie Versatzstücke zusammengesetzt. Im Grunde passiert nämlich nicht viel außer immer ähnlichen Untersuchungen, was die Geschichte an vielen Stellen leider etwas zäh wirken lässt.Der Eindruck, das man hier eine zerstückelte Handlung hat, wird noch dadurch verstärkt, das auf dem Schiff grundlos einige Nebenschauplätze aufgemacht werden. Da gibt es eine Menge Crewmitglieder, die wegen der Ereignisse der letzten Romane einen Versetzungsantrag stellen. Exemplarisch wird hier eine Ingenieurin (Anh) herausgepickt, welche Integrationsprobleme hat. Die darf ein paarmal bei Troi vorsprechen, eine richtige emotionale Bindung baut man aber nicht zu ihr auf. Eher fragt man sich, was dieser Handlungsstrang soll.Selbiges gilt für den Ferengihändler, mit dem LaForge hier Geschäfte macht, was halt auch so nebenbei läuft, während auf dem Planeten nach und nach das Chaos ausbricht. Fast wirkt es so, als wollte man allen Crewmitgliedern, für die es in der Handlung wenig zu tun gab, dann doch noch einen Brocken hinwerfen, mit dem sie arbeiten können (sprich: Szenen haben). Und selbst Picard macht in seinen Vermittlungsversuchen jetzt keine sehr stabile Figur. Auch Szenen wie das Massaker an der Familie des Ratsvorstehers bleiben unter diesem Gesichtspunkt blass, denn mit denen hat man halt ebensowenig eine emotionale Bindung aufgebaut. Zumal auch das Chaos auf dem Planeten dann schnell außer Kontrolle gerät, und solche Szenen in Vergessenheit geraten.Zumindest bei Riker (und Troi) ist klar, wohin die Geschichte soll, denn vermutlich wird Riker bald einen Heiratsantrag machen. Allerdings kommt auch diese Entwicklung aus heiterem Himmel. Gut, die beiden sind schon wieder einige Zeit zusammen, der Weg zur Ehe kommt Riker aber, als er bei der Familie eines Einheimischen zu Gast ist. Oder zufällig in einem Schaufenster einen Edelstein sieht, der doch ein gutes Geschenk wäre. Wenn solche Entscheidungen sich natürlich entwickeln, ist dagegen sicher nichts einzuwenden. Hier allerdings hat man wieder den Eindruck, das hier ein Brocken hingeworfen worden ist, um eine bestimmte Richtung zu erzwingen. Auch das muss der sechste Band besser machen.Der erste Teil der Geschichte hakt leider an vielen Stellen, da sich die Handlung leider eher wie ein zäh zusammengestückeltes Flickwerk anfühlt und man nicht wirklich von gelungenen Charakterszenen sprechen kann. Hier hätte man die Spannung an vielen Stellen geraffter erzählen können (auch wenn der Roman dann vermutlich nur halb so lang geworden wäre). Auch einige der Entwicklungen kommen am Ende eher mit dem Holzhammer denn organisch daher. Und natürlich endet die Handlung genau dann, wenn es am interessantesten ist, denn Kyle sagt, er habe die Erklärung und dann ist es vorbei. Teil 6 muss hier ordentlich anziehen, um die Geschichte noch einigermaßen rund zu machen.
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