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Kreuzverhör | Thriller | Jens Lapidus | Taschenbuch | Die Stockholm Reihe | 640 S. | Deutsch | 2021
Bewertungen & Erfahrungen
3,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★0
4 ★5
3 ★0
2 ★1
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion17.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein fesselndes und düsteres Buch, das dich sofort in die dunkle Welt von Stockholm zieht; die Handlung ist sehr spannend, allerdings gibt es an manchen Stellen eine leichte Redundanz in der Beschreibung.
Redaktion17.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Intensiv!
Redaktion06.01.2026
testmonster.de · Redaktion
Wir haben das Buch erhalten und die Optik ist in Ordnung. Die Papierqualität lässt auf eine gewisse Langlebigkeit schließen. Wir werden sehen, wie lange das Buch hält, wenn wir es regelmäßig lesen. Die Lesbarkeit ist gut, auch wenn wir nicht viel darüber wissen.
Redaktion04.01.2025
testmonster.de · Redaktion
Ich habe das Buch als Mitbringsel für meine Schwester gekauft. Das Erscheinungsbild ist in Ordnung, die Papierqualität wirkt akzeptabel. Sie hat es beim ersten Durchblättern in Ruhe angefasst.
Emelie Jansson vertritt mit ihrer Anwaltskanzlei die junge, schwer traumatisierte Katja, nachdem diese von einem geheimen Netzwerk missbraucht und aufs schlimmste misshandelt wurde. Doch Katja wird nach der Befragung durch die Staatsanwaltschaft ermordet. Da Emilie diesen Fall nicht ruhen lassen kann, nimmt die Spur des im Verborgenen agierenden Täterrings, zu dessen Opfern bereits zu viele junge Frauen geworden sind, gemeinsam mit ihrem Freund Teddy auf.Kreuzverhör ist nach Schweigepflicht der zweite Krimi von Jens Lapidus, der sich der düsteren, dunklen Seite Stockholms widmet und in dem die Anwältin Emelie Jansson und der vormals kriminelle Teddy, der sich nun um Resozialisierung bemüht, die Hauptrolle spielen.Die sympathische, integre Anwältin Emelie Jansson, die früher für eine der vornehmsten und renommiertesten Geschäftskanzleien Europas tätig gewesen ist, ist vor eineinhalb Jahren zur Kleinunternehmerin geworden, als sie ihre eigene Anwaltskanzlei gegründet hat. Sie bearbeitet ihre Fälle nun im Rahmen einer Bürogemeinschaft mit drei alten Strafrechtsanwälten, der Sekretärin Anneli sowie dem von ihr neu auf Probe angestelltem Anwalt Marcus.Teddy hingegen fällt es aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit schwer, in Schweden Arbeit zu finden und zu behalten, obwohl er alles versucht. Und die KRAMI - eine Mischung aus Arbeitsvermittlung und Rehabilitationsmaßnahmen - ist dabei auch keine Hilfe. Dass Jens Lapidus da als erfahrener Strafverteidiger über ganz eigene Einblicke in das Rechtssystem seines Landes und ein enormes Hintergrundwissen verfügt, hat mir dabei besonders gut gefallen.An Kreuzverhör hat mich dessen großer Abwechslungsreichtum angesprochen. So streut Jens Lapidus Zeitungsartikel wie den von Johann W. Lindvall die feine Gesellschaft auf der Vernissage bei Buchards betreffend, aber auch Dialoge in Gestalt von Gesprächs- bzw. Vernehmungsprotokollen aus Aktennotizen der Polizeibehörde Stockholm ein.Zudem wird die Geschichte dieses Krimis aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dabei führt der Autor sehr gekonnt seine grund verschiedenen Charaktere ein und es ist erstaunlich, wie sehr er seinen Schreibstil dem jeweiligen Charakter, aus dessen Sicht er die Ereignisse in dem betreffenden Kapitel schildert, anzupassen vermag. So ist etwa Adan der wohl tollpatschigste Kleimkriminelle wider Willen, der zunächst den Kauf eines zu schmuggelnden Autos vergeigt, um dann gerade an dem Abend, als die neuen Mieter Roksana und Z. ihre Einweihungsparty geben, in eben diese Wohnung einsteigen zu wollen. Das geheime Versteck des Vormieters, in dem dessen kriminelle Ware lagert, die Adan besorgen soll, das aber auch die Polizei nicht finden konnte, wird schließlich von Roksana entdeckt.Das ist ein durchweg gelungener Einstieg in diesen zweiten Thriller der Stockholm Reihe von Jens Lapidus, wie ich finde, dessen spannender Abschluss und dessen gelungene Schilderung der jungen Leute - so macht sich Roksana während ihrer Einweihungsparty am meisten Gedanken darüber, warum ihre Gäste keine Fotos von der Party posten - mich besonders überzeugt haben.Jens Lapidus hat eine eigenwillige, ungewöhnliche Art seine Geschichte zu erzählen, die sich durch seinen teilweise recht speziellen Schreibstil auszeichnet, aber auch von seinem bisweilen besonders langsamen Erzähltempo geprägt wird. In Kreuzverhör lässt er sich wie auch schon in Schweigepflicht Zeit damit sein großes Figurenarsenal in detaillierten Charakterisierungen einzuführen. Und auch nach dieser ausführlichen Vorstellung der verschiedenen relevanten Personen gewinnt die von Jens Lapidus geschilderte Kriminalhandlung eine Komplexität und Vielschichtigkeit, bis die verschiedenen Handlungsstränge schließlich zusammenlaufen und deren Zusammenhänge erläutert werden, die so selten ist und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache sein wird.Jens Lapidus schildert zwar in Kreuzverhör einen eigenständigen Fall, dessen Handlung vom ersten Band Schweigepflicht der Stockholm Reihe unabhängig ist. Dennoch halte ich es für empfehlenswert, vor der Lektüre von Kreuzverhör Schweigepflicht gelesen zu haben, um mit dessen Protagonisten Emelie und Teddy so richtig warm werden zu können.
Die Lapidus-Bücher waren bisher ein Lesegenuß wegen ihrer sympathischen Schilderung von Verlierertypen, die - mehr oder weniger ungewollt - in ein kriminelles Leben hineintrudelten.Aber schon im ersten neuen Band kam das nur noch mäßig gegen einen reichlich abstrusen und gekünstelten Erzählstrang an. Bei diesem Buch habe ich den Eindruck, daß es halt abgeliefert werden sollte. Wirklich Neues gibt es nicht, der Stil wird zum Selbstzweck, alle Handlungsstränge wirken nur noch "bemüht".Schade, aber manchmal fällt den Erzählern halt nichts mehr ein...
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Letzte Aktualisierung: 23.10.2026 18:23 Uhr.