Der Erzähler, Michael Köhlmeier, und der Philosoph, Konrad Paul Liessmann, begegnen sich auf authentische, wahre, wirkliche Art und Weise, so daß sich dieser Satz, „Ein Recht auf Wahrheit wäre ein gar seltsames Ding — unterstellte es doch, dass der andere tatsächlich die »Wahrheit« weiß. Nein, es kann immer nur um ein Recht auf oder eine Pflicht zur Wahrhaftigkeit gehen. Und wahrhaftig ist ein Mensch dann, wenn das, was er sagt, mit dem übereinstimmt, was er für wahr hält. [Köhlmeier, Michael. Der werfe den ersten Stein (German Edition) (S.39). Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. Kindle-Version.] „Betrug - Lüge – Eifersucht – Unterwerfung - Misstrauen - Kränkung - Intrige – Niedertracht – Teufelspakt - Verrat - Vergewaltigung – Schuld“, das sind die zwölf Titel, diese behandeln jeweils ein Thema mit einer kreativen Geschichte, die auf abenteuerlicher Weise davon erzählt, daß der Mensch negative Gefühle umpolen sollte, damit er auch so etwas wie Glück erfahren kann! Danach kommt eine kurze philosophische Abhandlung zu diesem Thema, das im Titel steckt, und von Konrad Paul Liessmann auf wahrer, weiser und umsichtiger Weise dies erklärt, sodaß im Leser ein Gefühl der Genugtuung entsteht. Die katholische Glaubenslehre lehrt von den zwölf Früchten des Heiligen Geistes, die folgenderweise lauten: (Die zwölf Früchte des Heiligen GeistesO.....Liebe P.....Freude Q.....Friede R.....Geduld S.....Freundlichkeit T.....Güte U.....Langmut V.....Sanftmut W.....Treue X.....Bescheidenheit Y.....Enthaltsamkeit Z.....Keuschheit)Daher macht es Sinn, wenn obige negative mythologische Gefühle bzw. Verdammnisse oder Lebenserfahrungen sich in die zwölf Früchte des Heiligen Geistes verwandeln, damit der Mensch auch Gott erfährt, denn Gott sucht uns auf vielfältige Weise, und er erfreut sich, wenn er uns in unseren guten Taten findet, und auf der anderen Seite, „Das Böse überlebt, weil der Kampf gegen das Böse selbst böse sein muss.“19.09.2019 15:46