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Piccola Sicilia | Roman | Daniel Speck | Taschenbuch | 637 S. | Deutsch | 2020 | FISCHER Taschenbuch
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★3
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1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion24.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch hat eine solide Papierqualität. Der Druck ist klar und gut lesbar. Die Buchbindung ist stabil und die gesamte Aufmachung ist gut zu halten.
Redaktion25.01.2026
testmonster.de · Redaktion
Ich habe mir das Buch für einen Lesekreis besorgt. Die Druckqualität ist gut und die Papierqualität ist angenehm beim Lesen. Die Bindung hält das Buch in einer guten Form. Ich habe es mit anderen Büchern aus dem Kreis verglichen und die Lesbarkeit ist für mich gut gelungen. Ich habe es mit anderen Büchern aus dem Kreis verglichen und die Lesbarkeit ist für mich gut gelungen.
Redaktion16.04.2025
testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch zu einem besonderen Anlass verschenkt. Die Gestaltung ist solide und die Buchqualität ist in Ordnung. Die Person, der es zugewendet wurde, hat es angenommen.
.... auch nicht in dem aktuellen Nahost-Konflikt. Oder bei allem, was mit dem aktuellen Israel oder Palästina zu tun hat. Das erste Mal ist dies bereits vor Jahrzehnten, als ich als junge Frau das Buch "The little drummer girl" von John le Carré gelesen habe. Und jetzt, mit der zweiteiligen Geschichte über den Deutschen Moritz, mit seinen drei ganz verschiedenen Leben in "PICCOLA SICILIA" und dem Folgeband "JAFFA ROAD" habe ich es noch tiefer verstanden. Glaube, dass es sehr gut ist, in diesen Büchern, eingebunden in einen spannenden, emotional berührenden Roman, ein bisschen mehr beide Seiten zu verstehen. Und auch, dass es unglaublich schwer ist, als jemand, der kapiert, dass es nicht nur schwarz oder weiß gibt, das Richtige zu tun. Der einzige Weg ist, wenn wir unser Herz öffnen. Und das "UND" zulassen, statt des "Oder". Doch dies ist in der Theorie einfacher als in der Praxis, das zeigt dieses Buch. Ich bin dankbar, dass ich es gelesen habe. Bin nicht der Typ für Wissen durch Sachbücher. Doch nach dem Lesen diese Buches und des Folgeromans, habe ich das Gefühl, ein bisschen mehr verstanden zu haben, worum es bei den Konflikten in Israel und Palästina eigentlich geht. Und warum dieser Staat von Anfang an, nur auf Kosten anderer gegründet werden konnte. Im Grunde wie Amerika, wo die weißen auch nur deshalb das Land in Besitz nehmen konnten, indem sie die vorherigen Bewohner daraus vertrieben und töteten. Doch auch die Einwanderer, zumindest in das Land, welches später Israel genannt wurde, waren auch Getriebene, Verfolgte, die viel Leid gesehen und grausame Verluste erlitten hatten. Ich empfehle unbedingt, die beiden Bände "PICCOLA SICILIA" und "JAFFA ROAD" direkt nacheinander zu lesen, um sich ein besseres Bild der Hintergründe bilden zu können. Auch für freilernende Jugendliche ab 16 Jahren ist dies sicherlich ein Buch, welches Geschichtsunterricht spannender macht, und ja, aufgrund des daraus erwachsenden Verständnisses für beide Seiten auch umfassender, als es die Geschichtsbücher und die Berichterstattung in den Medien möglicherweise sind.
Ich habe das Buch und auch das andere von Daniel Speck "Jaffa Road" zu Weihnachten verschenkt. Ich hatte beide Bücher schon gelesen und sie sind auch bei dem Beschenkten gut angekommen.
Inhalt:Der junge Soldat Moritz wird 1942 als Fotograf und Kameramann nach Tunis versetzt. Dort soll er die Aufnahmen für die Propaganda der Nazis aufnehmen. Im Hotel Majestic, in dem sich die Soldaten einquartieren, trifft Moritz auf das Zimmermädchen Yasmina, die nur Augen für den Pianisten Victor hat.In der Gegenwart reist Nina nach Sizilien. Dort liegt im Meer ein abgestürztes Flugzeug, auf dem vielleicht ihr Großvater Moritz war.Meine Meinung:Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.In der Gegenwart begleitet der Leser Nina, die sich gerade von ihrem Mann scheiden lässt. Sie macht sich auf die Reise nach Sizilien, wo ihr Freund Patrice einen interessanten Fund im Meer gemacht hat. Dort liegt ein Flugzeug, das den Aufzeichnungen nach genau das Flugzeug sein könnte, auf dem Ninas Großvater Moritz war, um aus Tunesien nach Deutschland zurückzukehren. Dort kam er allerdings nie an.In Sizilien begegnet Nina Joëlle, die eine spannende Geschichte aufdecken wird.In der Vergangenheit dreht sich alles um den jungen Moritz, der 1942 nach Tunis kommt. Er fotografiert für die Propagandaeinheit.Der Großteil der Handlung spielt in der Vergangenheit. Der geschichtliche Einblick in die Zeit des Zweiten Weltkriegs in Tunis ist dem Autor hervorragend gelungen. Der zwar etwas ausführliche und ausschweifende Schreibstil bringt hier das Lebensgefühl der Menschen in Tunis besonders gut zur Geltung. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte den Eindruck, ebenfalls 1942 in Tunis zu sein. Ich fand es sehr schön zu lesen, wie harmonisch die Menschen in Tunis zusammengelebt haben. Der tolerante und respektvolle Umgang miteinander zeigt einen starken Zusammenhalt der Menschen, egal welcher Releigion man sich zugehörig fühlt.Die Geschichte ist spannend und mitreißend geschrieben. Bei jeder Rückkehr in die Gegenwart brauchte es einen Moment, um das Gesagte zu verarbeiten. Vielleicht waren genau dafür die Passagen in der Gegenwart da. Die kurzen Atempausen habe meine Neugierde auf die Ereignisse in der Vergangenheit immer wieder neu geweckt, zumal der Teil in der Gegenwart eher weniger spannend war.Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen. Lediglich Yasmina hat mich gegen Ende ein bisschen genervt mit ihrer Sturheit.Das Besondere an diesem Roman ist die Atmosphäre, die der Autor entstehen lässt. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen. Mein Lesetempo habe ich bewusst verringert, um die Sprache genießen zu können. Immer wieder gibt es schon fast philosophische Passagen, die sich wunderbar in die Handlung einfügen.Einzig das sehr offene Ende stört mich ein bisschen. Die Geschichte hört einfach auf und lässt einige Fragen unbeantwortet. Ich war so vertieft, dass ich gerne noch eine Weile weitergelesen hätte. Nichtsdestotrotz bin ich insgesamt sehr begeistert von diesem Buch.
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Letzte Aktualisierung: 14.10.2026 18:17 Uhr.