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Hinter den drei Kiefern. Der 13. Fall für Gamache | Ungekürzte Lesung mit Hans-Werner Meyer | Penny
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion15.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist einfach wunderbar und hat mich sofort in die zauberhafte Welt von Three Pines entführt. Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für alle Fans von idyllischen Geschichten.
Redaktion15.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Qualität des gedruckten Materials ist gut wahrnehmbar. Das Format des Buches ist angemessen für das Lesen. Die Art, wie das Material in der Hand liegt, wirkt solide.
Redaktion21.09.2025
testmonster.de · Redaktion
Wir haben das für meine Schwester bestellt, weil wir uns über eine interessante Lesung unterhalten wollten. Die Verpackung war ordentlich und die CDs kamen gut an. Sie hat die Musik und die Aufmachung akzeptiert.
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass die Fälle von Gamache noch auf deutsch erscheinen. Einige sind zwischenzeitlich in Kanada erschienen, aus unverständlichen Gründen erschienen sie jedoch auf deutsch nicht.Um so größer meine Freude, dass jetzt wieder ein Band der Reihe von Louise Penny bei uns zu haben ist!Natürlich merkt man, dass in der Zwischenzeit einiges geschehen ist, aber das Verständnis ist dadurch nicht beeinträchtigt. Ich vermute, auch wer mit diesem Band zum ersten Mal auf Gamache trifft, kann das Buch ohne Probleme und mit Genuss lesen und verstehen.Der Aufbau ist ungewöhnlich, da das Buch zwischen zwei zeitlichen Ebenen hin und her springt. Das mag ich normalerweise nicht so sehr, hier verstärkt es die Spannung aber ungemein und verwirrt nicht.Ich finde das Buch sehr gut. Spannend, sehr angenehm zu lesen, toll gezeichnete Figuren, gerade zum Schluss ungeahnte Wendungen. Und, heute ja leider nicht mehr selbstverständlich: Gut übersetzt und lektoriert! Wie oft möchte man ein Buch am liebsten in die Ecke schmeißen, weil die Sprache gruselig und die Rechtschreibung und Zeichensetzung die eines Erstklässlers zu sein scheinen...hier nicht. Sehr flüssig und angenehm zu lesen.Klare Leseempfehlung von mir, verbunden mit der Hoffnung, dass die fehlenden (und zukünftigen) Bände auch noch auf deutsch erscheinen :-)!!
„Sie waren nach wie vor ein verschworener Kreis. Wenn die Steine von Stonehenge leben würden, dann wären sie diese Freunde.“ Es sind Bilder evozierende Sätze wie dieser, die mir an Louise Pennys Stil gefallen. Sie hat das Talent, die Ereignisse vor Augen zu führen.Ort des Geschehens: Das fiktive Three Pines, eine Ortschaft am Rande der Zivilisation, umgeben von den kanadischen Wäldern, nahe der Grenze zu den USA. Alle kennen einander. Es geht beschaulich zu. Und das Dorf ist der Wohnsitz des Polizeichefs der Provinz Quebec, Armand Gamache. Ein sicherer Ort, sollte man meinen. Die Autorin wendet hier den Twin-Peaks-Kniff an: außen Idylle, doch kratzt man ein wenig am Lack des Gartenzauns, blickt man in Abgründe.Zum Fall: Am Tag nach Halloween steht eine schwarz gewandete Gestalt mit Kutte, Kapuze und Maske auf dem Dorfanger. Regungslos verharrt sie für Stunden; entschwindet kurz, um bald wieder wie ein Mahnmal dazustehen. „So, als würde nicht nur sie an diesen Platz gehören, sondern als gehörte der Platz ihr.“ Sie ist schweigsam und lässt sich auch durch Gewaltandrohung nicht verscheuchen. „Nicht einmal die Vögel auf den Schultern der Gestalt rührten sich. Es war, als hätten sie sich durch die Berührung mit dem Ding in Stein verwandelt.“ Eindrucksvolle Worte, die Bilder erzeugen, die hängen bleiben.Dann ist die schaurige Figur plötzlich weg. Aufatmen bei den Dörflern. Doch es geschieht ein Mord im Kirchkeller. Und jetzt geht das Rätselraten um die wahre Identität der Gestalt und ihr Motiv erst richtig los. Die alte spanische Legende vom Cobrador, dem Fleisch gewordenen Gewissen, wird wach.Neben dem Phantastischen spinnt Louise Penny einen zweiten, sehr profanen Faden über den in Quebec ausufernden Drogenhandel. „Es ist die Pest der heutigen Zeit. Und die Syndikate sind die Ratten, die sie übertragen.“ Polizeichef Gamache stellt dem Kartell eine Falle und riskiert wie beim Poker all in – alles oder nichts. Dabei geht er nicht gerade nach Vorschrift, sondern nach einer höheren Instanz vor, dem Gewissen. Die Autorin lässt ihren Antihelden historische Metaphern anführen: „Bomben auf Coventry“ oder „die Schiffe verbrennen“, um sein Handeln zu erklären.Zum Schluss führt Louise Penny die beiden Stränge zu einer glaubhaften Auflösung des Falls zusammen. Der Anfang der Geschichte mit der schaurigen Gestalt des Cobrador ist stark, im Mittelteil flaut sie etwas ab, das Ende ist furios.Es gibt sympathische, interessante Nebencharaktere wie z.B. die verwirrte, sarkastische alte Poetin Ruth, die mit dem Erzengel Michael Zwiesprache hält und für das Seelenwohl des Luzifer betet.Das einzige, das ich an diesem Roman bemängle, ist sein deutscher Titel, der nach Heimatfilm klingt. Einfach „Three Pines“ wäre wesentlich eleganter gewesen.PS: Es lohnt sich, das Nachwort der Autorin zu lesen, denn da erfährt man, was beim Cobrador tatsächlich Fakt, was hingegen ihre literarische Fiktion ist.
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Letzte Aktualisierung: 21.10.2026 18:18 Uhr.