Ich habe selbst einen erwachsenen Sohn und da macht man sich schon Gedanken, ob man immer das optimale für seine Entwicklung gemacht hat. Daher kam dieses Buch gerade recht, denn die Autorin konzentriert sich nur auf die Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Das Buch regt an, sich selbst zu prüfen, was man vielleicht einmal in Zukunft anders in der Erziehung und im Kontakt mit seinem Sohn machen möchte.Wir, die Mütter von Söhnen wissen selbst, sie sind ja so anders als die Mädchen. Wenn sie klein sind haben sie Koliken und schreien. Und kaum denken wir, wir haben sie verstanden, tritt eine neue Entwicklungsphase ein.Die Autorin bringt uns mit diesem Buch nahe, das es wichtig ist, unseren Söhnen zu zeigen, dass wir sie nicht (nur) für ihre Leistungen lieben, sondern als Mensch. Das ist einfach gesagt, wenn der Junge oft schlechte Noten mit bringt, wie meiner. Die Autorin betont, wie wichtig es ist, den Jungs vorzuleben, mit ihren Emotionen umzugehen, damit sie lernen, sich einen Gefühlswortschatz zulegen und ihnen auch in ihrem Schmerzen beizustehen.Die Väter stärken das Band zu ihren Söhnen durch gemeinsame Aktivitäten und treten in Konkurrenz mit ihnen. Die Mütter treten aufgrund ihres Geschlechtsunterschiedes nicht in Konkurrenz mit ihren Söhnen, sondern – so die Autorin – zeigen ihnen, worauf es im Leben ankommt: Mut, Akzeptanz,Vergebung, die Hoffnung niemals aufzugeben und einen starke Sinn für die Zukunft zu entwickeln, seine Begabungen und Talente zu leben....Ich habe durch dieses Buch viele wichtige Anregungen bekommen.